Forscher: Warp-Antriebe sind theoretisch möglich
Aus dieser geht hervor, dass es einer faktisch unendlichen Energiemenge bedürfte, um ein Objekt auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Höhere Geschwindigkeiten wären gar gänzlich unmöglich. Das, so die Physiker, gilt aber nur für Bewegungen im herkömmlichen Raum.
Durch Manipulationen des Raums an sich könnten interstellare Entfernungen aber durchaus zu bewältigen sein. Ein Objekt müsste dazu in ein blasenförmiges Kontinuum eingeschlossen werden, das sich am Zielpunkt wieder öffnet. Auf ein Schiff würden dabei nicht einmal Beschleunigungskräfte wirken, da es sich in seinem eigenen Raum nicht bewegt.
"Erste Berechnungen zeigen, dass ein Raumschiff mit einem Volumen von 1.000 Kubikmetern ein Überlichttriebwerk bräuchte, dem 10 hoch 45 Joule Energie zur Verfügung stehen", heißt es in der Arbeit. Das entspricht etwa dem Energievolumen des gesamten Planeten Jupiter. Solche Mengen lassen sich zwar nicht aufbringen, gegenüber dem unendlichen Energiebedarf im Einstein-Raum hat man jedoch bereits einen großen Schritt gemacht.
"Es gibt nichts, was einen Warp-Antrieb bereits in der Theorie unmöglich macht", so die Forscher. Eine technische Umsetzung auf dem gegenwärtigen Wissensstand sei zwar ausgeschlossen, es gebe damit aber einen Ansatz für weitere Forschungen in dem Bereich.
Weitere Informationen: Das Forschungspapier (PDF)
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Christian Kahle
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