100-Dollar-Laptop erstmals öffentlich vorgestellt

Hardware Auf dem internationalen Treffen zur Zukunft des Internets, das derzeit in Tunesien stattfindet, haben Forscher des Massachussetts Institute of Technology (MIT) erstmals ihren 100-Dollar-Laptop der Öffentlichkeit präsentiert. Mit dem Gerät soll Menschen in Entwicklungsländern Informationstechnologie zugänglich gemacht werden. Der Laptop ist ungefähr so gross, wie herkömmliche Notebooks, verfügt über WLAN und kann auch in Gegenden mit unzureichender Stromversorgung problemlos betrieben werden. Vor allem Regierungen, Hilfsorganisationen und private Sponsoren sollen für die Finanzierung der Geräte aufkommen.


UN-Generalsekretär Kofi Annan war vom Engagement des MIT beeindruckt und sagte, dass die robusten und vielfältigen Maschinen Kindern ermöglichen werden, ihr eigenes Lernen aktiver zu gestalten. Das MIT will den Laptop Kindern in Entwicklungsländern kostenlos zur Verfügung stellen.

Die Geräte sollen Eigentum der Empfänger werden, damit diese lernen können, den Wert ihres Besitzes zu schätzen, so das MIT. Zunächst sollen die Laptops in Brasilien, Thailand, Ägypten und Nigeria vertrieben werden. Die Regierungen dieser Ländern haben bereits zugestimmt, mindestens eine Million Einheiten zu erwerben.


Zunächst muss jedoch noch die Massenproduktion gestartet werden. Derzeit sucht das MIT noch nach Herstellern, die die Produktion übernehmen wollen. Der Computer ist mit einem 500 Megahertz schnellen AMD-Prozessor ausgestattet und setzt auf das Open-Source Betriebssystem Linux. Auch Apple hatte angeboten sein Mac OS X kostenlos zur Verfügung zu stellen, war aber abgelehnt worden, weil das MIT der Meinung war, dass das System nicht offen genug angelegt sei.

Das MIT will die Geräte auch im kommerziellen Markt anbieten, dann allerdings zum Preis von rund 200 US-Dollar.
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