Zittern vor PayPal & Co:
Deutsche Banken stolpern in die Digitalisierung
Auch deutsche Banken haben erkannt, dass digitale Bezahlmethoden und Banking-Plattformen immer mehr in den Fokus rücken. Zwar bekunden viele der verantwortlichen Manager in einer neuen Branchen-Studie, dass man gerne eine Vorreiterrolle einnehmen würde, dass etablierte Institute große Marktanteile verlieren werden, besorgt aber viele.
Demnach geben 78 Prozent der Führungskräfte deutscher Banken an, dass es durch den schnellen Wandel der Branche einen "erheblichen Korrekturbedarf" an den eigenen Geschäftsmodellen gibt. Wie die Berater in ihrer Analyse schreiben, haben sich Banken für viele Kunden vom einzigen Dienstleister für alle Geldangelegenheiten zu einem Vermittler gewandelt, der für verschiedenste Finanzdienstleister genutzt wird.
Als große Bedrohung werden dabei die Bemühungen von Google und Apple angesehen, mit Google Pay und Apple Pay eigene Bezahlangebote zu etablieren. "Vor allem die globalen Technologiekonzerne Google, Amazon, Facebook und Apple werden nun von mehr Instituten als Bedrohung wahrgenommen als 2017. Das gilt auch für Vergleichsportale wie Check 24 und Verivox", so die Studienmacher.
Beim Rennen um den Bankkunden der unmittelbaren Zukunft könnten viele Banken dabei aber wegen fehlender Beweglichkeit ins Stolpern geraten. Nur 39 Prozent der Befragten geben an, dass in ihrem Institut ein Gesamtkonzept zur Digitalisierung verfolgt wird. "Bereichsübergreifende Zusammenarbeit oder eine gemeinsame Erarbeitung von Prozessen" ist in vielen deutschen Banken noch kein Thema: Nur 22 Prozent binden alle Mitarbeiter in den Digitalisierungsprozess ein und schulen sie auch entsprechend.
Deutsche Banken wissen nicht wohin mit der Digitalisierung
Vom Bezahlen mit Handy bis hin zum Online-Payment-Service: Geht es um die Weiterentwicklung von etablierten Bezahlsystemen in einer digitalen Welt, kann man in Deutschland viel Aktionismus bescheinigen. Eine neue Studie der Beratungsfirma Sopra Steria Consulting zeichnet jetzt ein interessantes Bild der Gedanken, die deutsche Banken-Manager in Bezug auf die Digitalisierung umtreiben.Demnach geben 78 Prozent der Führungskräfte deutscher Banken an, dass es durch den schnellen Wandel der Branche einen "erheblichen Korrekturbedarf" an den eigenen Geschäftsmodellen gibt. Wie die Berater in ihrer Analyse schreiben, haben sich Banken für viele Kunden vom einzigen Dienstleister für alle Geldangelegenheiten zu einem Vermittler gewandelt, der für verschiedenste Finanzdienstleister genutzt wird.
Kann man die Plattform sein
Plattformen, die Dienstleistungen und Angebote anderer Anbieter vermitteln, haben viele Branchen verändert. Genau hier sehen viele Banken in Deutschland auch ihre Zukunft: 93 Prozent der befragten Bankmanager geben an, dass es in ihrer Bank eine Strategie zu Plattformen gibt. Allerdings ist man sich in vielen Führungsetagen alles andere als sicher, ob man hier überhaupt als Gewinner hervorgehen kann: Mehr als die Hälfte der Entscheider befürchtet, dass etablierte Institute große Marktanteile an andere Plattformen verlieren könnten.Als große Bedrohung werden dabei die Bemühungen von Google und Apple angesehen, mit Google Pay und Apple Pay eigene Bezahlangebote zu etablieren. "Vor allem die globalen Technologiekonzerne Google, Amazon, Facebook und Apple werden nun von mehr Instituten als Bedrohung wahrgenommen als 2017. Das gilt auch für Vergleichsportale wie Check 24 und Verivox", so die Studienmacher.
Beim Rennen um den Bankkunden der unmittelbaren Zukunft könnten viele Banken dabei aber wegen fehlender Beweglichkeit ins Stolpern geraten. Nur 39 Prozent der Befragten geben an, dass in ihrem Institut ein Gesamtkonzept zur Digitalisierung verfolgt wird. "Bereichsübergreifende Zusammenarbeit oder eine gemeinsame Erarbeitung von Prozessen" ist in vielen deutschen Banken noch kein Thema: Nur 22 Prozent binden alle Mitarbeiter in den Digitalisierungsprozess ein und schulen sie auch entsprechend.
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