Seagate-Comeback mit 2 TB:
Erste Endkunden-SSD seit 2013 vorgestellt
Bis auf die Vorstellung einer "Game SSD für Xbox" im Jahr 2016 war es seit 2013 sehr still um das Endkunden-Angebot von Seagate für Rechner, Notebooks & Co. geworden. Jetzt hat das Unternehmen mit der Seagate Barracuda SSD sein Comeback in den Markt angekündigt und kann sich mit 2 TB Speicherkapazität zum Preis von 500 Euro akzeptabel platzieren.
Die Barracuda-SSD von Seagate
Beim ersten Seagate-SSD-Endkunden-Modell seit Jahren werden in der ersten Version 2 TB Speicherkapazität geboten, die sequenzielle Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei maximal 540 beziehungsweise 520 MB/s. Bei den Zufallszugriffen sollen die SSDs bis zu 90.000 IOPS erreichen. Wie das aktuell verfügbare Datenblatt zeigt, sollen weltweit aber wie üblich auch noch Modelle mit 250 GB, 500 GB und 1 TB Kapazität angeboten werden.
Aktuell will sich Seagate noch nicht näher zu den Spezifikationen äußern, zum Start der Barracuda-SSD-Familie werden es aber nur Modelle mit SATA-6Gbit/s-Anbindung im 7 mm hohen 2,5-Zoll-Gehäuse in den Handel schaffen. Informationen zu den verwendeten Speichermodulen und dem Controller liegen aktuell ebenfalls noch nicht vor.
Seagate hat wieder etwas für normale Konsumenten im Angebot
"Game SSD Drive for Xbox": Unter diesem sehr direkten Namen hatten Endkunden 2016 zuletzt etwas in Sachen Solid State Drives von dem irischen Unternehmen Seagate gehört, das als ältester und größter unabhängiger Festplattenhersteller gilt. Die letzte SSD, die sich an Endkunden mit Desktop-Rechnern und Notebooks richtet, war sogar 2013 vorgestellt worden. Jetzt kann das Unternehmen mit der Seagate Barracuda SSD seinen Wiedereintritt in den Markt vermelden.
Die Barracuda-SSD von Seagate
Beim ersten Seagate-SSD-Endkunden-Modell seit Jahren werden in der ersten Version 2 TB Speicherkapazität geboten, die sequenzielle Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei maximal 540 beziehungsweise 520 MB/s. Bei den Zufallszugriffen sollen die SSDs bis zu 90.000 IOPS erreichen. Wie das aktuell verfügbare Datenblatt zeigt, sollen weltweit aber wie üblich auch noch Modelle mit 250 GB, 500 GB und 1 TB Kapazität angeboten werden.
Aktuell will sich Seagate noch nicht näher zu den Spezifikationen äußern, zum Start der Barracuda-SSD-Familie werden es aber nur Modelle mit SATA-6Gbit/s-Anbindung im 7 mm hohen 2,5-Zoll-Gehäuse in den Handel schaffen. Informationen zu den verwendeten Speichermodulen und dem Controller liegen aktuell ebenfalls noch nicht vor.
Der Preis wird entscheiden
Für die Seagate Barracuda SSD mit 2 TB Kapazität soll die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei 500 Euro liegen, was rund 24 Cent pro GB entspricht. Wir wir vor Kurzem berichten konnten, hat sich der SSD-Markt das erste Mal seit Jahren wieder bei einem Preis von um die 20 Cent pro GB eingependelt. Der Erfolg von Seagates erstem Endkunden-Angebot seit 2013 wird also auch von der Entwicklung des Straßenpreises abhängen. Wann für Deutschland ein Marktstart zu erwarten ist, ist noch nicht bekannt, auf der Produktseite findet sich aktuell noch kein Hinweis auf Händler.
Thema:
Seagates Aktienkurs in Euro
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