Microsoft und Co. müssen "Garantie-erlischt"-Aufkleber entfernen
Die allseits bekannten Aufkleber auf elektronischen Geräten, laut denen die Garantie erlischt, wenn die Siegel gebrochen werden, müssen verschwinden. Zumindest auf Geräten für den US-Markt. Hier wurden Microsoft und andere Anbieter jetzt letztmalig von der zuständigen Behörde verwarnt.
Fast alle Nutzer - vor allem jene, die gern selbst mal ins Innere ihrer Geräte schauen oder diese sogar selbst aufrüsten wollen - dürften schon in Kontakt mit den warnenden Aufklebern gekommen sein: Die Garantie erlösche, wenn diese nicht mehr unangetastet sind und jemand anderes als offiziell vom Hersteller anerkannte Werkstätten das Gehäuse geöffnet hätten. Laut der US-Handelsbehörde stimmt der entsprechende Hinweis aber zumindest auf dem US-Markt schlicht nicht.
Die Behörde ging nun aber darüber hinaus, die Verbraucher einfach nur über ihre Rechte aufzuklären. Neben Microsoft erhielten vor einiger Zeit auch Sony, Nintendo, Hyundai, HTC und Asus Post, in der ihnen ein Ultimatum von jetzt noch 30 Tagen gesetzt wird, berichtet das US-Magazin Motherboard. Bis dahin müssen die fraglichen Siegel von allen dann verkauften Geräten verschwunden sein. Die Frist läuft in der kommenden Woche ab.
Die Forderung der Behörde geht dabei über die fraglichen Aufkleber hinaus. Die angeschriebenen Unternehmen wurden auch aufgefordert, ihre Geschäftsbedingungen auf entsprechende Inhalte zu untersuchen und diese umgehend zu streichen.
Die Behörde ging nun aber darüber hinaus, die Verbraucher einfach nur über ihre Rechte aufzuklären. Neben Microsoft erhielten vor einiger Zeit auch Sony, Nintendo, Hyundai, HTC und Asus Post, in der ihnen ein Ultimatum von jetzt noch 30 Tagen gesetzt wird, berichtet das US-Magazin Motherboard. Bis dahin müssen die fraglichen Siegel von allen dann verkauften Geräten verschwunden sein. Die Frist läuft in der kommenden Woche ab.
Konsequenzen angedroht
Denn laut Auffassung der FTC handelt es sich hier nicht einfach nur um einen falschen Hinweis, sondern um eine Irreführung des Verbrauchers, der so davon abgehalten werden soll, beispielsweise die Dienste günstigerer Werkstätten in Anspruch zu nehmen. Damit ist die weitergehende Nutzung der Aufkleber schlicht illegal und wenn diese weiterhin auf den Produkten der genannten Unternehmen zu finden sind, müssen diese mit juristischen Schritten seitens der FTC rechnen, hieß es.Die Forderung der Behörde geht dabei über die fraglichen Aufkleber hinaus. Die angeschriebenen Unternehmen wurden auch aufgefordert, ihre Geschäftsbedingungen auf entsprechende Inhalte zu untersuchen und diese umgehend zu streichen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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