Twitch Prime entwertet: Amazon schaltet Werbung auch für Abonnenten
Amazon nimmt Anpassungen an den kostenlosen Twitch Prime-Abonnements vor, die man ganz klar als Abwertung des Angebots verstehen muss. In Zukunft müssen Nutzer ganz auf die Werbefreiheit in den ausgewählten Streams verzichten, diese bleibt zahlenden Kanal-Abonnenten und Nutzern von Twitch Turbo vorbehalten.
Wie Amazon ausführt, habe man sich nach einer "Neubewertung" des Angebots dazu entschieden, dass ab dem 14. September wieder Werbung für Twitch-Prime-Nutzer ausgespielt werden kann, wenn der Streamer dies einplant. Zum Anfang des Streams wird es darüber hinaus auch wieder eine Werbeanzeige geben, die Nutzer anschauen müssen.
Zusammengefasst sind die Änderungen bei Twitch Prime aber klar: Wer das Kanal-Abo nicht selbst bezahlt oder in den Zusatzdienst Twitch Turbo 9 Euro pro Monat investiert, kann die Plattform in Zukunft nicht mehr werbefrei nutzen, sollte der Streamer sich dazu entscheiden, auch für Abonnenten Werbung auszuspielen.
Twitch argumentiert in dem Blogbeitrag, dass man die Streamer mit der Möglichkeit zur Schaltung von Werbebeiträgen stärken will, da diesen neue Einnahmequellen eröffnet werden. Dass man an diesen Einnahmen natürlich auch mitverdient, macht das Unternehmen hier aber nicht zum Thema.
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Ab jetzt gibt es trotz Twitch Prime wieder Werbung zu sehen
Dass Amazon allen Kunden, die über ein Prime-Abo verfügen auch Boni bei Twitch einräumt, ist eine feine Sache. Jetzt macht der Konzern aber Ankündigungen, die das Gratis-Angebot etwas weniger attraktiv machen. Neben den Vorzügen eines Kanal-Abos, das auch Streamer direkt unterstützt, konnten Nutzer von Twitch Prime auf dem gewählten Kanal auch Werbefreiheit genießen. Dieser Bonus wird in Zukunft gestrichen, die Umstellung erfolgt aber für bestehende Abonnements langsamer.Wie Amazon ausführt, habe man sich nach einer "Neubewertung" des Angebots dazu entschieden, dass ab dem 14. September wieder Werbung für Twitch-Prime-Nutzer ausgespielt werden kann, wenn der Streamer dies einplant. Zum Anfang des Streams wird es darüber hinaus auch wieder eine Werbeanzeige geben, die Nutzer anschauen müssen.
Ohne Abo gibt's immer Werbung
Die Anpassungen betreffen zum Stichtag zunächst nur "neue Mitglieder von Twitch Prime". Aktuelle Bestandskunden mit laufendem Monatsabo erhalten noch eine Werbeschonfrist bis zum 15. Oktober, verfügt man über ein Jahresabo, bleibt die Werbefreiheit noch bis zum Ablauf bestehen - die Macher betonen, dass diese Kanalabos natürlich noch vor dem 14. September abgeschlossen werden können.Zusammengefasst sind die Änderungen bei Twitch Prime aber klar: Wer das Kanal-Abo nicht selbst bezahlt oder in den Zusatzdienst Twitch Turbo 9 Euro pro Monat investiert, kann die Plattform in Zukunft nicht mehr werbefrei nutzen, sollte der Streamer sich dazu entscheiden, auch für Abonnenten Werbung auszuspielen.
Twitch argumentiert in dem Blogbeitrag, dass man die Streamer mit der Möglichkeit zur Schaltung von Werbebeiträgen stärken will, da diesen neue Einnahmequellen eröffnet werden. Dass man an diesen Einnahmen natürlich auch mitverdient, macht das Unternehmen hier aber nicht zum Thema.
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