Fitness-Tracker verrät Standorte und Details geheimer Militärbasen
Die Fitness-App Strava ist bei Läufern und Radfahrern sehr beliebt. Damit kann man u. a. per GPS seine sportlichen Aktivitäten nachverfolgen, diese optimieren und auch andere daran teilhaben lassen, etwa über soziale Netzwerke. Strava stellt aber auch ein Sicherheitsrisiko dar, wie nun bekannt wurde.
Die Fitness-App Strava bietet zahlreiche Funktionen an, eine ist nun aber besonders in den Fokus geraten. Denn laut einem Bericht des britischen Guardian lässt sich eine öffentlich zugängliche Visualisierung dazu nutzen, geheime Stützpunkte des US-Militärs aufzuspüren.
An sich soll die so genannte Heatmap eine Visualisierung bieten, mit der man die beliebtesten Laufrouten finden kann. Konkret bedeutet das: Je häufiger eine bestimmte Straße von Strava-Nutzern gelaufen wird, desto heller erscheint sie auf der dazugehörigen Visualisierung.
Hier ist ein Stützpunkt in der afghanischen Provinz Helmland zu sehen (Bild: The Guardian)
Das ist im Normalfall auch harmlos, Städte wie Berlin, München, London oder New York haben, was ihren Straßenverlauf betrifft, kaum Geheimnisse zu bieten. Allerdings lassen sich die von Strava erfassten Daten auch missbrauchen oder besser gesagt zweckentfremden. So haben Militäranalysten vor kurzem festgestellt, dass die Strava-Heatmaps detailliert genug sind, um (potenziell) sensible Informationen über militärische Einrichtungen zu verraten.
Eine Schuld trifft Strava aber allenfalls zum Teil. Denn das Teilen des Standortes kann deaktiviert werden, private Aktivitäten werden indes nicht hochgeladen. Insofern muss man den Militärangehörigen selbst vorwerfen, die App zu leichtgläubig genutzt zu haben.
An sich soll die so genannte Heatmap eine Visualisierung bieten, mit der man die beliebtesten Laufrouten finden kann. Konkret bedeutet das: Je häufiger eine bestimmte Straße von Strava-Nutzern gelaufen wird, desto heller erscheint sie auf der dazugehörigen Visualisierung.
Hier ist ein Stützpunkt in der afghanischen Provinz Helmland zu sehen (Bild: The Guardian)
Das ist im Normalfall auch harmlos, Städte wie Berlin, München, London oder New York haben, was ihren Straßenverlauf betrifft, kaum Geheimnisse zu bieten. Allerdings lassen sich die von Strava erfassten Daten auch missbrauchen oder besser gesagt zweckentfremden. So haben Militäranalysten vor kurzem festgestellt, dass die Strava-Heatmaps detailliert genug sind, um (potenziell) sensible Informationen über militärische Einrichtungen zu verraten.
Afghanistan
Dabei gilt: Je abgelegener die Basis ist, desto besser kann man sie erkennen. Denn im Fall eines Stützpunkts in einem Land wie Afghanistan nutzt fast ausschließlich militärisches Personal Apps wie Strava, weshalb derartige Basen auch hell "leuchten". Im Gegensatz dazu sind solche Einrichtungen bei kommerziellen Anbietern wie Google Maps oder dem Kartendienst von Apple nicht zu sehen.Eine Schuld trifft Strava aber allenfalls zum Teil. Denn das Teilen des Standortes kann deaktiviert werden, private Aktivitäten werden indes nicht hochgeladen. Insofern muss man den Militärangehörigen selbst vorwerfen, die App zu leichtgläubig genutzt zu haben.
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