Experten-Prognose: RAM wird teurer, Flash-Speicher etwas günstiger
Speicherchips gehören zweifellos zu den begehrtesten Komponenten unserer Zeit, da verwundert es nicht, dass die Nachfrage die Preise immer weiter in die Höhe treibt. Zwar heißt es, dass die Hersteller die Produktionskapazitäten erhöhen wollen, dennoch rechnen Insider, dass das noch nicht ausreicht, um die Preise wieder zu senken.
Im Vorjahr gab es auf dem Markt für Arbeitsspeicher einen Preisanstieg, der manchen unheimlich war. Das führte zuletzt sogar soweit, dass die chinesischen Behörden Ermittlungen aufgenommen haben, ob hier alles tatsächlich mit rechten Dingen zugeht, also es nicht vielleicht zu Preisabsprachen gekommen ist. Das wäre zwar nicht das erste Mal, dass die Branche bei solchen Tricksereien erwischt wird, bewiesen ist hier aber noch nichts.
Laut dem auf das Zulieferergeschäft spezialisierten Medium DigiTimes wird sich an der Preissituation so schnell auch nichts ändern. Denn laut Lee Pei-ing, dem Chef des chinesischen DRAM-Herstellers Nanya Technology, wird der Trend im ersten Halbjahr dieses Jahres weitergehen. Das bedeutet, dass die Preise für Arbeitsspeicher weiter steigen werden.
Lee Pei-ing meinte, dass Samsung Electronics und SK Hynix zwar ihre Produktionen steigern wollen, gleichzeitig aber auch die Nachfrage nicht abnimmt. Ganz im Gegenteil können die zusätzlich produzierten Einheiten den 20 bis 25 Prozent höheren Bedarf kaum abdecken.
Gute Nachrichten gibt es allerdings auch, denn erhöhte Kapazitäten haben zur Folge, dass im Bereich von NAND-Flash-Chips mit leicht sinkenden Preisen zu rechnen ist. Hier schätzen Experten, dass es um etwa 10% nach unten gehen wird.
Siehe auch: NAND- und DRAM-Hersteller stehen unter Verdacht von Preisabsprachen
Laut dem auf das Zulieferergeschäft spezialisierten Medium DigiTimes wird sich an der Preissituation so schnell auch nichts ändern. Denn laut Lee Pei-ing, dem Chef des chinesischen DRAM-Herstellers Nanya Technology, wird der Trend im ersten Halbjahr dieses Jahres weitergehen. Das bedeutet, dass die Preise für Arbeitsspeicher weiter steigen werden.
Lee Pei-ing meinte, dass Samsung Electronics und SK Hynix zwar ihre Produktionen steigern wollen, gleichzeitig aber auch die Nachfrage nicht abnimmt. Ganz im Gegenteil können die zusätzlich produzierten Einheiten den 20 bis 25 Prozent höheren Bedarf kaum abdecken.
Hoher Bedarf
Dass vor allem DRAM so gefragt ist, verwundert nicht. Denn KI-Anwendungen und -Funktionalitäten erreichen immer mehr Smartphones sowie bisher "dumme" Geräte wie Fernseher, Set-Top-Boxen und ähnliches. Damit werden immer größere Arbeitsspeicher gebraucht und zwar dort, wo man bisher mit verhältnismäßig wenig auskam.Gute Nachrichten gibt es allerdings auch, denn erhöhte Kapazitäten haben zur Folge, dass im Bereich von NAND-Flash-Chips mit leicht sinkenden Preisen zu rechnen ist. Hier schätzen Experten, dass es um etwa 10% nach unten gehen wird.
Siehe auch: NAND- und DRAM-Hersteller stehen unter Verdacht von Preisabsprachen
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