Magic Leap lüftet Geheimnis mit federleichter AR-Brille "Lightwear"
Magic Leap hat nach einer gefühlten Ewigkeit jetzt endlich das Geheimnis seiner geplanten AR-Brille gelüftet. Lightwear soll das Teil heißen und Anfang 2018 als Magic Leap One Creator Edition mit einem SDK auf den Markt kommen. Magic Leap will damit ein völlig neues AR-Erlebnis ermöglichen.
Das fast schon an eine futuristische Sonnenbrille erinnernde Headset wird es in zwei Größen und mit austauschbaren Stirn-, Nasen- und Schläfenpolstern sowie optional mit Korrektionsgläsern geben, teilte Magic Leap Brian Crecente vom Rolling Stone Magazine mit. Dieser konnte den aktuellen Prototypen exklusiv ausprobieren.
Welche Hardware genau in Magic Leaps Lightwear verbaut sein soll, bleibt auch nach der halbherzigen Präsentation des Unternehmens unklar. Weder zu CPU, GPU noch zur Batterielaufzeit wollte Abovitz sich äußern. Das mag an Geheimniskrämerei liegen, oder schlicht daran, dass an der ersten Edition noch intensivst gearbeitet wird. Brian Crecente vom Rolling Stone lobte nach seinem Exklusiv-Test den Tragekomfort von Lightwear, entdeckt aber auch Schwächen.
Kompakter als Hololens
Lightwear ist deutlich kompakter als Microsofts Hololens oder andere Headsets, was durch eine ausgelagerte Recheneinheit ermöglicht wird. Diese trägt man zusammen mit einer Batterie im so genannten Lightpack am Gürtelclip. Die externe Recheneinheit soll für reichlich Rechenpower sorgen und an die Leistungswerte eines Macbook Pro oder einem Alienware Gaming-PCs herankommen. Eine leistungsfähige GPU ist darin ebenfalls verbaut. Im Headset selbst sorgt zusätzlich eine kleinere Recheneinheit für Objekterkennung der Umgebung. Vier Mikrofone, sechs externe Kameras und auch Lautsprecher sind ähnlich wie bei Microsofts Hololens ebenfalls verbaut.Größeres Sichtfeld
Zum Sichtfeld gibt es bislang keine Angaben. Dieses soll aber deutlich größer als bei Hololens sein, was für viele ein großer Fortschritt sein dürfte. Laut Magic Leap-Gründer Rony Abovitz nutzt die Lightwear-Brille zum Platzieren von 3D-Objekten im Raum eine neuentwickelte "Digital Lightfield"-Technik, die ein noch realistischeres visuelles Erlebnis ermöglichen soll. Zur Steuerung im Raum nutzt man bei Lightwear einen rundlichen Controller an dem mehrere Knöpfen und ein Touchpad angebracht sind.Welche Hardware genau in Magic Leaps Lightwear verbaut sein soll, bleibt auch nach der halbherzigen Präsentation des Unternehmens unklar. Weder zu CPU, GPU noch zur Batterielaufzeit wollte Abovitz sich äußern. Das mag an Geheimniskrämerei liegen, oder schlicht daran, dass an der ersten Edition noch intensivst gearbeitet wird. Brian Crecente vom Rolling Stone lobte nach seinem Exklusiv-Test den Tragekomfort von Lightwear, entdeckt aber auch Schwächen.
Sichtfeld noch zu klein
Das Brillendesign sei derart kompakt, dass man beim Tragen fast vergessen würde, ein Headset aufzuhaben. Das Sichtfeld könne jedoch auch bei Magic Leaps AR-Brille noch nicht überzeugen. Dieses sei zwar deutlich größer als bei Microsofts Hololens, aber störende Ränder seien dabei immer noch auszumachen. Sam Miller, Senior Director für Systems Engineering, verspricht für das Folgemodell eine weitere Verbesserung. Man experimentiere bereits mit Displays, die ein größeres Sichtfeld ermöglichen, so der Entwickler.
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