Neue Abofallen aktiv: Betrügerische Streaming-Dienste locken Nutzer an

Fernsehen, Betrug, Cybercrime Bildquelle: Don Hankins / Flickr
Bevor sich zahlreiche Menschen einige Tage Ruhe gönnen, die Füße hochlegen und nach Filmen im Netz ausschau halten, warnen Verbraucherschützer vorsorglich vor Betrügern hinter zahlreichen Streaming-Angeboten. Bei Stichproben habe man zahlreiche Seiten entdeckt, bei denen der User nur scheinbar Videos schauen kann, sich letztlich aber in einer Abofalle wiederfindet.
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Laut der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz habe sich herausgestellt, dass die Kriminellen hinter den Angeboten unter einer ganzen Reihe von Domainnamen versuchen, bei Anwendern zu landen. Offeriert werden in der Regel Testphasen von fünf Tagen, in denen das Streaming-Angebot erst einmal kostenfrei verwendet werden kann. Wer sich anmeldet, bekam dann aber am Ende hohe Jahresrechnungen präsentiert.

Die Verbraucherschützer wurden auf das Problem aufmerksam, nachdem mehrere Beschwerden von Betroffenen eingegangen waren. Für die Tester war schnell offensichtlich, dass die Betrüger hier recht zügig eine große Menge an entsprechenden Angeboten ins Netz gestellt hatten. Die Seiten gleichen sich jeweils weitgehend, nur die Domains und Logos unterschieden sich jeweils.

An bekannte Namen angelehnt

Damit die Anwender nicht zu schnell misstrauisch werden, lehnte man sich teils an bekanntere Marken an. So warb man beispielsweise unter Cinemaxx24.com, Cineplex24.de, Imaxkino.com oder auch Mexflix.com um Kunden. Insgesamt haben die Verbraucherschützer bisher schon 42 Adressen ausfindig gemacht, es können in den kommenden Tagen aber leicht noch mehr werden.

Wer sich für die Testphase anmeldete, fand auf den Seiten letztlich keine Filme. Das dürfte dann dazu geführt haben, dass die Anmeldung einfach wieder vergessen wurde. Nach einigen Tagen trudelten dann aber Rechnungen über 359 Euro für ein vermeintliches Jahresabo ein. Die Betrüger machten sich sogar die Mühe, vermeintlich unabhängige YouTube-Videos zu produzieren, in denen erklärt wurde, dass ihre Forderungen rechtmäßig sind. Das sind sie aber natürlich nicht. Betroffene sollten auf keinen Fall etwas zahlen, die Verbraucherschützer haben die ganze Sache bereits an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet. Fernsehen, Betrug, Cybercrime Fernsehen, Betrug, Cybercrime Don Hankins / Flickr
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