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Tele Columbus-Probleme häufen sich
Tele Columbus ist jetzt in das Visier der Verbraucherschützer geraten. Über mangelnden Service des Providers seien in jüngster Zeit vermehrt Meldungen von Kunden bei der Bundeszentrale Verbraucherschutz eingegangen.
Die Plattform Marktwächter hat jetzt in ihrem so genannten Frühwarnsystem einen Negativtrend im Kundenservice gezeigt. Die Marktwächter informieren im Auftrag der Bundeszentrale Verbraucherschutz über Verbraucherfragen und decken Missstände auf. Im Fall des Internet-Anbieters Tele Columbus geht es jetzt vorrangig darum, dass Kunden keine Möglichkeit haben zum Beispiel im Störungsfall den Anbieter zu kontaktieren. Auch O2 war aus diesem Grund schon einmal bei den Verbraucherschützern negativ aufgefallen. Bei Tele Columbus gab es dabei in den vergangenen Wochen immer wieder massive Störungen und großräumig ausgefallene Dienste - da fiel der mangelnde Kundenservice besonders schwerwiegend auf.
Das sei eine Tendenz, die alles andere als verbraucherfreundlich ist. Die Verbraucherzentralen beobachten das derzeit sehr genau. "Wir wollen herausfinden, ob sich dieser Missstand noch weiter verbreitet und bitten Verbraucher, uns solche Probleme zu melden", so Janneck.
Die Marktwächter-Experten haben den Anbieter bereits zu den Beschwerden angeschrieben, um Stellungnahme gebeten und auch Antwort erhalten, teilt die Bundeszentrale Verbraucherschutz mit. Demnach verweist Tele Columbus auf "technische Folgen unternehmerischer Umstrukturierungen". Zwar verspricht der Anbieter Besserung, im Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentralen spiegelt sich allerdings ein anderes Bild: "An der Situation hat sich bisher nichts geändert. Wir erhalten weiterhin Beschwerden über die Nichterreichbarkeit von Tele Columbus", so Janneck. "Bei unternehmensinternen Umstrukturierungen müssen die Verantwortlichen rechtzeitig Vorbereitungen treffen, um ihren Kunden unnötigen Ärger zu ersparen."
Siehe auch: PŸUR: Tele Columbus auch unter neuem Namen mit massiven Ausfällen
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Beschwerden aus fünf Bundesländern
"Verbraucher erreichen bei Problemen nun einen weiteren Telekommunikationsanbieter nicht. Und zwar in Situationen, in denen die Kunden dringend Hilfe benötigen. Uns liegen bereits Beschwerden aus fünf Bundesländern sowie aus dem Marktwächterportal vor", erklärte Tom Janneck, Teamleiter beim Marktwächter Digitale Welt in der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.Fehlende Kontaktmöglichkeit
Es geht dabei beispielsweise um eine fehlende Möglichkeit den Anbieter bei Störungen, Reklamationen oder Widerrufen via Telefon oder E-Mail zu erreichen.Das sei eine Tendenz, die alles andere als verbraucherfreundlich ist. Die Verbraucherzentralen beobachten das derzeit sehr genau. "Wir wollen herausfinden, ob sich dieser Missstand noch weiter verbreitet und bitten Verbraucher, uns solche Probleme zu melden", so Janneck.
Die Marktwächter-Experten haben den Anbieter bereits zu den Beschwerden angeschrieben, um Stellungnahme gebeten und auch Antwort erhalten, teilt die Bundeszentrale Verbraucherschutz mit. Demnach verweist Tele Columbus auf "technische Folgen unternehmerischer Umstrukturierungen". Zwar verspricht der Anbieter Besserung, im Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentralen spiegelt sich allerdings ein anderes Bild: "An der Situation hat sich bisher nichts geändert. Wir erhalten weiterhin Beschwerden über die Nichterreichbarkeit von Tele Columbus", so Janneck. "Bei unternehmensinternen Umstrukturierungen müssen die Verantwortlichen rechtzeitig Vorbereitungen treffen, um ihren Kunden unnötigen Ärger zu ersparen."
Siehe auch: PŸUR: Tele Columbus auch unter neuem Namen mit massiven Ausfällen
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
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