Intel schleicht sich zurück in Smartphones:
Leagoo T5C mit x86-CPU
Der Chipkonzern Intel schleicht sich durch die Hintertür zurück in den Smartphone-Markt: mit dem Leagoo T5C kommt in Kürze das erste Smartphone mit dem neuen Spreadtrum SC9853i SoC auf den Markt. Der Chip nutzt acht 64-Bit-fähige Intel x86-Kerne, die auf der von den älteren Intel "Cherry Trail-T"- und "Braswell"-Chips bekannten "Airmont"-Architektur basieren.
Das Leagoo T5C ist im Grunde ein recht durchschnittliches Smartphone, das mit einer Ausstattung der unteren Mittelklasse auf Kundenfang gehen soll. Es bietet ein 5,5 Zoll großes IPS-Display von Sharp, das mit einer Full-HD-Auflösung von 1920x1080 Pixeln arbeitet, unter dem ein schneller Fingerabdruckleser für eine schnelle Entsperrung des Geräts sorgen soll.
Darüber hinaus sind drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB interner Flash-Speicher mit der Option zur Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot integriert. Hinzu kommt auch noch eine Dual-Kamera-Einheit auf der Rückseite, die eine 13-Megapixel-Kamera von Samsung mit einem 2-Megapixel-Sensor zur Erfassung von Tiefeninformationen kombiniert. Auf der Front sitzt eine einfache 5-Megapixel-Cam.
Siehe auch: x86-Smartphones: Intel hält sich dann doch eine Hintertür offen
Das aus Aluminium gefertigte Smartphone hat außerdem einen 3000mAh-Akku verbaut. Es wird in Kürze mit einer offiziellen Preisempfehlung von 129,99 Dollar an den Start gehen, wobei Leagoo das Gerät wohl wieder vor allem über China-Importeure verfügbar machen will, so dass man es mit recht geringem Aufwand auch bei uns erwerben könnte, wenn man denn bereit ist, die üblichen Zollkosten in Kauf zu nehmen.
Die eigentliche Besonderheit ist hier aber die Spreadtrum-CPU. Der Chip wird zwar von dem chinesischen Hersteller Spreatrum vermarktet, für die Produktion nutzt man aber die Kapazitäten von Intel. Der Halbleitergigant agiert hier als Vertragsfertiger, liefert aber ganz nebenbei im Rahmen einer Kooperation auch noch seine CPU-Technologie mit dazu. Im Innern des Spreadtrum SC9853i stecken nämlich ganze acht x86-Kerne auf Basis der "Airmont"-Architektur, die mit bis zu 1,8 Gigahertz takten.
Der Chip kombiniert die x86-Kerne mit einer ARM Mali-T820MP2 GPU und einem LTE Cat.13-fähigen Modem. Er wird im 14-Nanometer-Maßstab gefertigt und soll dadurch stromsparender arbeiten. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Low-End-SoC, der vor allem mit ähnlichen Plattformen des taiwanischen Herstellers MediaTek konkurrieren soll. Im Vergleich mit dem MT6750 soll er so deutliche Vorteile bieten, wobei abzuwarten bleibt, ob sich dies tatsächlich im Alltag nachvollziehen lässt.
Darüber hinaus sind drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB interner Flash-Speicher mit der Option zur Erweiterung mittels MicroSD-Kartenslot integriert. Hinzu kommt auch noch eine Dual-Kamera-Einheit auf der Rückseite, die eine 13-Megapixel-Kamera von Samsung mit einem 2-Megapixel-Sensor zur Erfassung von Tiefeninformationen kombiniert. Auf der Front sitzt eine einfache 5-Megapixel-Cam.
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Die eigentliche Besonderheit ist hier aber die Spreadtrum-CPU. Der Chip wird zwar von dem chinesischen Hersteller Spreatrum vermarktet, für die Produktion nutzt man aber die Kapazitäten von Intel. Der Halbleitergigant agiert hier als Vertragsfertiger, liefert aber ganz nebenbei im Rahmen einer Kooperation auch noch seine CPU-Technologie mit dazu. Im Innern des Spreadtrum SC9853i stecken nämlich ganze acht x86-Kerne auf Basis der "Airmont"-Architektur, die mit bis zu 1,8 Gigahertz takten.
Der Chip kombiniert die x86-Kerne mit einer ARM Mali-T820MP2 GPU und einem LTE Cat.13-fähigen Modem. Er wird im 14-Nanometer-Maßstab gefertigt und soll dadurch stromsparender arbeiten. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen Low-End-SoC, der vor allem mit ähnlichen Plattformen des taiwanischen Herstellers MediaTek konkurrieren soll. Im Vergleich mit dem MT6750 soll er so deutliche Vorteile bieten, wobei abzuwarten bleibt, ob sich dies tatsächlich im Alltag nachvollziehen lässt.
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