Heathrow: Gesamtes Sicherheitskonzept ging auf USB-Stick verloren
Das gesamte Security-Konzept des Großflughafens London Heathrow ist an die Öffentlichkeit gelangt. Noch ist unklar, wie das Problem genau entstehen konnte. Fest steht derzeit nur, dass quasi alle Unterlagen dazu auf einem USB-Stick wortwörtlich auf der Straße gefunden wurden.
Infografik: Flughafen Hacks - So wird Fliegen entspannter
Ein Mann hatte das Speichermedium im westlichen London gefunden. Als ihm klar wurde womit er es zu tun hat, übergab er den Stick der Zeitungsredaktion des Sunday Mirror, berichtete die BBC. Dort sah man sich die Inhalte genauer an und fand 76 Ordner voller Lagepläne, Dokumente und Videos zu den Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen. Detailliert ist auch das Vorgehen enthalten, das bei Reisen der Queen anläuft.
Laut den Betreibern des Flughafens wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, die zutage fördern soll, wie die Inhalte überhaupt auf den USB-Stick und aus dem Airport herausgelangen konnten. So will man Schwachstellen finden und ähnliche Vorfälle zumindest für die Zukunft verhindern. Weiterhin wurden die Sicherheitsmaßnahmen direkt auf den Prüfstand gestellt, bisher fanden sich allerdings noch keine Anhaltspunkte dafür, dass Unbefugte die Informationen von dem Speichermedium ausgenutzt haben.
Zu finden waren auf dem Speicherstick auch Analysen verschiedener zurückliegender Terror-Anschläge. Hier wurde jeweils beleuchtet, inwieweit die Sicherheitskonzepte des Flughafens Wirkung entfaltet hätten, wenn ein Täter mit einer vergleichbaren Planung in Heathrow aufgelaufen wäre.
Infografik: Flughafen Hacks - So wird Fliegen entspannter
Ein Mann hatte das Speichermedium im westlichen London gefunden. Als ihm klar wurde womit er es zu tun hat, übergab er den Stick der Zeitungsredaktion des Sunday Mirror, berichtete die BBC. Dort sah man sich die Inhalte genauer an und fand 76 Ordner voller Lagepläne, Dokumente und Videos zu den Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen. Detailliert ist auch das Vorgehen enthalten, das bei Reisen der Queen anläuft.
Laut den Betreibern des Flughafens wurde eine interne Untersuchung eingeleitet, die zutage fördern soll, wie die Inhalte überhaupt auf den USB-Stick und aus dem Airport herausgelangen konnten. So will man Schwachstellen finden und ähnliche Vorfälle zumindest für die Zukunft verhindern. Weiterhin wurden die Sicherheitsmaßnahmen direkt auf den Prüfstand gestellt, bisher fanden sich allerdings noch keine Anhaltspunkte dafür, dass Unbefugte die Informationen von dem Speichermedium ausgenutzt haben.
Routinen müssen geändert werden
Das zuständige Personal dürfte aktuell aber auch damit beschäftigt sein, diverse Änderungen in Angriff zu nehmen. Denn aus den Unterlagen ging auch detailliert hervor, welche ID-Karten für den Zugang zu welchem Bereich benötigt werden, nach welchen Zeitplänen es Rundgänge der Sicherheitsleute gibt und welche Areale genau von Überwachungskameras erfasst sind.Zu finden waren auf dem Speicherstick auch Analysen verschiedener zurückliegender Terror-Anschläge. Hier wurde jeweils beleuchtet, inwieweit die Sicherheitskonzepte des Flughafens Wirkung entfaltet hätten, wenn ein Täter mit einer vergleichbaren Planung in Heathrow aufgelaufen wäre.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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