Schnell aber teuer: Intel bringt neue Optane-SSDs erstmals für Desktops
Der US-Chipkonzern Intel hat mit dem Vertrieb der ersten neuen Desktop-SSDs auf Basis seines neu entwickelten Optane-Speichers begonnen, die ausdrücklich für den Einsatz in privat genutzten PC-Systemen gedacht sind. Die neuen Speicherlaufwerke sollen bis zu vier Mal schneller arbeiten als die meisten anderen SSDs auf dem Markt und dabei bis zu 22 Mal länger durchhalten.
Wer die neue Intel Optane SSD 900P Serie erwerben will, hat zunächst die Wahl zwischen zwei Speichervarianten, deren Preisempfehlung durchaus hoch ausfällt. So verlangt Intel für die Version mit 280 Gigabyte Speicherplatz offiziell 389 US-Dollar, während für die Ausgabe mit 480 Gigabyte sogar 599 Dollar fällig werden. Auf normalem NAND-Flash-Speicher basierende SSDs mit ähnlich hohen Kapazitäten sind schon länger zu deutlich niedrigeren Preisen zu haben.
Intel Opta SSD 900P in 2.5-Zoll-Format...
...oder als Steckkarte zu haben
Die neuen Intel Optane SSD 900P Modelle basieren auf der 3D-Xpoint-Technologie, die ursprünglich mal als eine Art nichtflüchtiger Speicher als Brücke zwischen traditionellem Arbeitsspeicher und Speicherlaufwerken beworben wurde. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass RAM-Module noch immer erheblich höhere Performance bieten, sie können aber mit erheblich höheren Schreib- und Lesegeschwindigkeiten im Vergleich zu normalen SSDs punkten.
Bisher bot Intel den neuen Speicher nur als Teil von High-End-SSDs für den Einsatz in Rechenzentren und als sogenanntes Optane-Memory in kleinen Speichergrößen als eine Art Beschleunigungsmodul für bestehende PC-Systeme mit separaten Festplatten oder SSDs an. Jetzt wird die neue Speichertechnik erstmals in SSDs verbaut, die das Unternehmen zunächst vor allem mit Blick auf eine bestimmte Marktnische anbieten will: teure Spielerechner.
In Sachen Performance können die Kunden mit den neuen Optane-SSDs durchaus auf Zuwächse hoffen, vor allem, wenn sie als Ersatz für eine normale SSD als Haupt-Laufwerk verwendet werden.
Intel Opta SSD 900P in 2.5-Zoll-Format...
...oder als Steckkarte zu haben
Die neuen Intel Optane SSD 900P Modelle basieren auf der 3D-Xpoint-Technologie, die ursprünglich mal als eine Art nichtflüchtiger Speicher als Brücke zwischen traditionellem Arbeitsspeicher und Speicherlaufwerken beworben wurde. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass RAM-Module noch immer erheblich höhere Performance bieten, sie können aber mit erheblich höheren Schreib- und Lesegeschwindigkeiten im Vergleich zu normalen SSDs punkten.
Bisher bot Intel den neuen Speicher nur als Teil von High-End-SSDs für den Einsatz in Rechenzentren und als sogenanntes Optane-Memory in kleinen Speichergrößen als eine Art Beschleunigungsmodul für bestehende PC-Systeme mit separaten Festplatten oder SSDs an. Jetzt wird die neue Speichertechnik erstmals in SSDs verbaut, die das Unternehmen zunächst vor allem mit Blick auf eine bestimmte Marktnische anbieten will: teure Spielerechner.
In Sachen Performance können die Kunden mit den neuen Optane-SSDs durchaus auf Zuwächse hoffen, vor allem, wenn sie als Ersatz für eine normale SSD als Haupt-Laufwerk verwendet werden.
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