Maschinen- & Auto-Bauer überholt:
IT ist größter deutscher Arbeitgeber
In der IT-Branche sind hierzulande in diesem Jahr mehr neue Stellen entstanden, als man zuvor erwartet hatte. Die Folge dessen ist ein Wachwechsel in der deutschen Wirtschaft: Keine andere Industrie beschäftigt aktuell mehr Menschen, teilte der Branchenverband BITKOM heute mit.
Infografik: Beschäftigung in deutscher IT-Branche
Bis zum Jahresende werden voraussichtlich 1,077 Millionen Menschen bei Unternehmen tätig sein, die zu den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik gehören. Damit wird die Zahl der Stellen in der IT-Industrie um 30.000 über dem Vorjahreswert liegen, zum Jahresbeginn war man zwar auch schon optimistisch, ging aber nur von einem Zuwachs um 21.000 Stellen aus. Erstmals konnte sich die IT-Branche damit vor den deutschen Klassikern Maschinen- und Automobilbau positionieren.
Einen ordentlichen Zuwachs verbuchte der Sektor auch beim Umsatz. 160,8 Milliarden Euro werden es bis zum Jahresende wohl werden. Das wären 1,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Auch hier hatte man zum Beginn des Jahres mit einer guten, aber längst nicht so starken Entwicklung gerechnet, teilte BITKOM-Präsident Achim Berg heute in Berlin mit.
Für das kommende Jahr rechnet man aktuell mit einem weiteren Umsatzwachstum um 1,3 Prozent auf 162,9 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Arbeitsplätze dürfte weiter nach oben gehen.
Infografik: Beschäftigung in deutscher IT-Branche
Bis zum Jahresende werden voraussichtlich 1,077 Millionen Menschen bei Unternehmen tätig sein, die zu den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik gehören. Damit wird die Zahl der Stellen in der IT-Industrie um 30.000 über dem Vorjahreswert liegen, zum Jahresbeginn war man zwar auch schon optimistisch, ging aber nur von einem Zuwachs um 21.000 Stellen aus. Erstmals konnte sich die IT-Branche damit vor den deutschen Klassikern Maschinen- und Automobilbau positionieren.
Einen ordentlichen Zuwachs verbuchte der Sektor auch beim Umsatz. 160,8 Milliarden Euro werden es bis zum Jahresende wohl werden. Das wären 1,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Auch hier hatte man zum Beginn des Jahres mit einer guten, aber längst nicht so starken Entwicklung gerechnet, teilte BITKOM-Präsident Achim Berg heute in Berlin mit.
Es geht noch mehr
Die Potenziale sind allerdings noch weitaus höher - vor allem, wenn auch die sonstige hiesige Wirtschaft endlich beginne, die Möglichkeiten der Digitalisierung stärker auszuschöpfen. "Im internationalen Vergleich ist die deutsche Wirtschaft bei Investitionen in digitale Technologien noch eher zurückhaltend. Der Aufbruch in eine datengetriebene digitale Plattformökonomie ist eine Schicksalsfrage für Deutschland, die sich innerhalb weniger Jahre entscheidet. Neben der Politik ist hier vor allem das Management gefordert", so Berg.Für das kommende Jahr rechnet man aktuell mit einem weiteren Umsatzwachstum um 1,3 Prozent auf 162,9 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Arbeitsplätze dürfte weiter nach oben gehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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