Lenovo N27q im Test: Amazon-Bestseller bei den Büro-Monitoren

In der heutigen digitalen Welt ist ein guter Monitor für das Büro unerlässlich. Die Suche nach einem geeigneten Modell führte unseren Kollegen Andrzej Tokarski zu einem der Bestseller auf Amazon: den Lenovo N27q.

Mit einem Preis von aktuell unter 150 Euro, einer Bildschirmgröße von 27 Zoll und einer QHD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln scheint dieser Monitor ein attraktives Angebot zu sein. Doch ist er wirklich so gut, wie es scheint?

Beim Auspacken des Lenovo N27q fällt sofort auf, dass die Verpackung eher schlicht ist. Im Karton befinden sich das Netzteil, ein HDMI-Kabel, eine Garantiebescheinigung und eine Schnellanleitung. Der Monitor selbst ist überraschend leicht, was darauf hindeutet, dass nicht viel Metall verbaut wurde. Der Standfuß besteht aus einem Plastikrohr, das ohne Werkzeug montiert werden kann. Dies sorgt für eine einfache Installation, jedoch könnte die Materialqualität Fragen aufwerfen. Der Standfuß lässt sich nur neigen, eine Höhenverstellung ist nicht möglich, es sei denn, man kauft einen anderen Fuß.

Der Monitor von Lenovo bietet ein 27 Zoll großes IPS-Panel mit einer W-QHD Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Dies führt zu einer Pixeldichte von rund 109 ppi, was für die meisten Anwendungen eine ausreichende Bildschärfe bietet. Die Farbdarstellung ist ebenfalls bemerkenswert, da das Panel etwa 16,7 Millionen Farben mit einer Farbtiefe von 8 Bit darstellt. Es deckt den sRGB-Farbraum zu 99% und den DCI-P3-Farbraum zu 90 Prozent ab.
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Nicht besonders hell

Die maximale Helligkeit liegt bei 300 Nits, was für Monitore dieser Preisklasse ein normaler Wert ist. Im Vergleich zu anderen 27-Zoll-Modellen wie dem Dell S2722QC, der 350 Nits bietet, wirkt der Lenovo jedoch dunkler. Dies könnte in helleren Umgebungen als Nachteil empfunden werden.

Die Bildqualität des Lenovo N27q ist für den Preis akzeptabel. Das Kontrastverhältnis von 1000:1 ist für Mittelklasse-IPS-Panels typisch. HDR10-Inhalte werden unterstützt, jedoch ist die Dunkelheit des Monitors ein limitierender Faktor für das volle HDR-Erlebnis. Daher hat der Monitor auch kein offizielles HDR-Zertifikat.

Für Freizeit-Gaming erweist sich der Lenovo N27q als ausreichend. Die Reaktionszeit liegt zwischen 4 und 6 Millisekunden, und die Bildwiederholungsrate beträgt bis zu 100 Hertz. Im Vergleich zu den üblichen 60 Hertz bei Büromonitoren ist dies ein Vorteil, da Texte beim Scrollen schärfer erscheinen. Allerdings unterstützt der Monitor keine adaptive Synchronisation wie FreeSync oder G-Sync, was bedeutet, dass die schnelle Bildausgabe der Grafikkarte nicht mit der Monitorfrequenz abgestimmt wird. Lenovo N27q Im Praxistest zeigte sich, dass der Monitor bei Gaming-Anwendungen gut abschneidet, aber beim Konsolengaming gibt es Einschränkungen. Trotz HDMI 2.1-Anschlüssen können die PlayStation 5 und Xbox Series X nicht in 1440p und 120 Hertz betrieben werden; maximal sind 60 Hertz möglich. Der Lenovo N27q verfügt über zwei HDMI 2.1-Ports und einen DisplayPort 1.4-Anschluss. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss ist ebenfalls vorhanden, um externe Lautsprecher oder Kopfhörer nutzen zu können. Dies ist besonders nützlich für Geräte, die keinen entsprechenden Audioausgang haben, wie viele Tablets oder Laptops. Die fehlenden integrierten Lautsprecher sind jedoch eine Einschränkung für Nutzer, die nicht über eine externe Wiedergabemöglichkeit verfügen.

In der Gesamtbewertung schneidet der Lenovo N27q gut ab. Einige Nutzer wünschen sich eine höhere Auflösung, während andere die Helligkeit als Schwäche empfinden. Dennoch bietet der Monitor für weniger als 150 Euro eine solide Leistung, die den Anforderungen der meisten Büroanwendungen gerecht wird.

Link: Erhältlich ist der Lenovo N27q zB bei Amazon für aktuell nur 146,90 Euro.


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