Geekom Mini Air 12: Kleiner Desktop-PC für wenig Geld im Test

Beim Geekom Mini Air 12 handelt es sich um einen Mini-PC auf Basis des Intel Alder Lake N100. Der Chipsatz verfügt über eine Intel UHD Grafik mit einer Taktrate von 450-759 MHz. Im Inneren wurde eine 512 GB SSD verbaut, sowie 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher. Bei der SSD handelt es sich um eine Lexar NM620 SSD, die Dateien mit 3450,74 Megabyte pro Sekunde liest. Neue Daten werden mit 3049,53 Megabyte pro Sekunde geschrieben. In PCMark Extended erreicht der Geekom Mini Air 12 einen Score von 2270 Punkten. Der Standard-Test von PCMark ist etwas großzügiger: Der Mini-PC erreicht in diesem 3.068 Punkte. Damit liegt der Mini-PC sogar über den Angaben von Geekom selbst. Der Alder Lake N100 verfügt über 4 CPU-Kerne, 4 Threads und taktet mit bis zu 3,4 GHz. Mit dem Internet verbindet sich der Mini-PC über Wi-Fi 6 oder den Ethernet-Port auf der Rückseite. Der kompakte Computer wird seiner Produktkategorie gerecht: Mit 117 x 112 x 34,2 mm ist kleiner als die meisten anderen Mini-PCs.
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Gründlich einrichten

Der Hersteller liefert ein 44,8 Watt Netzteil mit. Der kompakte Stecker verbraucht wenig Platz am Schreibtisch. Sobald das Stromkabel eingesteckt ist, könnte theoretisch der Betrieb losgehen. Auf dem Gerät ist Windows 11 Pro installiert. Die Seriennummer ist im BIOS verankert und muss nicht manuell eingegeben werden. Es dauert fast 14 Minuten, bis Windows komplett installiert ist. Auch wenn die Installation vorgibt, Windows auf den aktuellen Stand zu bringen, sind im Anschluss immer noch Betriebssystem- und Treiber-Updates im Einstellungsunterpunkt "Updates" aufgelistet. Während der Installation, auf die weitere Updates folgen, fällt auf, wie praktisch Windows Update-Packs doch waren. Um mit einem möglichst aktuellen System zu arbeiten, empfiehlt es sich, alle vorgeschlagenen Updates zu installieren. Aktuelle Treiber dürften dafür gesorgt haben, dass sich die Performance in PCMark in den letzten Monaten leicht verbessert hat.

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Während SSD-Aktivitäten fiel unserem Kollegen Timm Mohn auf, dass die grüne LED auf der Front auffallend hell ist. Normalerweise werden LEDs verbaut, die deutlich weniger auffällig leuchten. Wer sich durch die LED gestört fühlt, dreht den Mini-PC wahlweise zur Seite oder montiert ihn auf der Rückseite des Bildschirms. Das solide Mini-PC-Erlebnis wird mit dem typischen Geekom-Lieferumfang abgerundet: Dazu gehören eine VESA-Halterung und ein HDMI-Kabel. Der Geekom Mini Air 12 ist aktuell für 339 Euro auf Amazon verfügbar, über einen Coupon lässt er sich um 24 Euro senken. Der Preis bei Geekom selbst ist aber weit lohnenswerter. Dort wird der Rechner derzeit für 279 Euro angeboten, mit dem Code "gkm30air12" lassen sich weitere 30 Euro sparen, sodass der Endpreis bei 249 Euro liegt. Geekom bietet auf alle Mini-PCs zwei Jahre Garantie.

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