Geekom A9 Max: Mini-PC mit starkem Ryzen-Prozessor im Test

Beim Geekom A9 Max handelt es sich um einen Mini-PC mit AMD Ryzen AI 9 HX 370. Für die Grafik ist eine AMD Radeon 890M verantwortlich. Der Mini-PC bzw. dessen Lüfter kann in drei verschiedenen Power-Modi laufen: Silent-Mode, Normal-Mode und Performance-Mode. Für diesen Test wurde der PC direkt in den Performance-Modus gestellt. Das bedeutet, dass dem Prozessor beispielsweise während Benchmarks mehr Leistung zur Verfügung steht.

Gleichzeitig heißt das aber auch, dass der Lüfter lauter sein wird als im normalen Modus. Der Geekom A9 Max verfügt über Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Auf dem Mini-PC ist Windows 11 Pro vorinstalliert. Beim ersten Start ist bereits Version 24H2 vorhanden. Es werden auch Linux-Betriebssysteme wie etwa Ubuntu unterstützt. Der Mini-PC bringt 692 Gramm auf die Waage.

Im Inneren wurde eine Lexar-SSD verbaut. Es handelt sich um die NQ7A1 mit 2 Terabyte Kapazität. Der Hersteller gibt die Lesegeschwindigkeit mit bis zu 6.000 MB/s an. Die Schreibgeschwindigkeit liegt laut Lexar bei 5.000 MB/s. In der Praxis sind die Werte sogar noch höher: Die Lesegeschwindigkeit erreicht 6.094,38 MB/s. Auch die Schreibgeschwindigkeit liegt über der Angabe: Im Geekom A9 Max erzielt die Lexar-SSD eine Schreibgeschwindigkeit von 5.502,83 MB/s.
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Der AMD Ryzen AI 9 HX 370 bringt erstmals 80 KI-TOPS mit. Der Zen-5-Prozessor taktet mit bis zu 5,1 GHz. Er verfügt über 12 Kerne und 24 Threads. Der L3-Cache ist 24 MB groß. Allein die Leistungsaufnahme des Prozessors liegt bei 28 Watt. Die CPU wurde im 4-Nm-Verfahren gefertigt. Als Kühlsystem kommt IceBlast 2.0 zum Einsatz. Das Geekom-eigene Kühlsystem musste sich bereits in einigen anderen Rechnern bewähren. Es basiert auf zwei Heatpipes und einem Lüfter, der kalte Luft unten ansaugt und nach hinten ausbläst.

Viele Anschlüsse

Die Vorderseite bietet vier USB-A-Anschlüsse. Der ganz linke USB-A-Port ist ein "Always-on"-Anschluss. In der Praxis heißt das: Selbst wenn der PC ausgeschaltet ist, können hier USB-Geräte geladen werden - etwa eine Smartwatch oder Kopfhörer. Außerdem kann an der Vorderseite ein Kopfhörer angeschlossen werden. Auf der rechten Seite verbaut Geekom einen SD-Kartenleser. Rückseitig hat Geekom den A9 Max mit zwei LAN-Anschlüssen ausgestattet. Zusätzlich sind zwei USB-C-, zwei USB-A- sowie zwei HDMI-Ports vorhanden.

Im Vergleich zum Geekom A8 Max hat der Hersteller auf die Kritik der Kunden gehört und verbaut nun zwei statt nur einen SSD-Slot. Auch die HDMI-Ports wurden überarbeitet und liegen jetzt in HDMI 2.1 vor (statt nur in HDMI 2.0). Die Liste der Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger ist aber noch länger: Statt Wi-Fi 6E ist jetzt Wi-Fi 7 an Bord. Einzig die Gummifüßchen, die vor einem SSD-Upgrade abgenommen werden müssen, haben sich nicht verändert. Gleich geblieben ist auch die Port-Auswahl an der Front: viermal USB-A wirkt 2025 etwas aus der Zeit gefallen. Wünschenswert wäre, wenn mindestens die Hälfte der Anschlüsse auf USB-C umgestellt würde.

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Der Geekom A9 Max soll das volle Potenzial moderner Mini-Rechner ausschöpfen. Dafür sorgt das Dreiergespann aus GPU, CPU und NPU. Insbesondere die 80 AI-TOPS ermöglichen es, dass KI-Aufgaben nicht mehr nur online, sondern auch lokal bewältigt werden können. Netflix-Streaming, YouTube- oder Amazon-Prime-Abende sind mit dem A9 Max problemlos möglich. Es lassen sich bis zu vier 4K-Displays oder wahlweise ein 8K-Monitor anschließen. Der Geekom A9 Max wird Ende dieser Woche offiziell vorgestellt, lässt sich aber bereits beim Hersteller bestellen. Derzeit bietet Geekom den Mini-PC für 999 Euro an. Auch auf Amazon ist der Geekom A9 Max bereits für denselben Preis verfügbar. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube