Musikdienste im Web

Dürftiges Angebot zu horrenden Preisen Internetangebote der deutschen Musikindustrie sind offenbar schlecht und teuer. Zu diesem Ergebnis kommt das Web-Magazin "Chip Online". Mit Popfile.de und Musik-on-Demand stünden zwei Dienste zur Verfügung, die "ein dürftiges Angebot zum Teil zu unglaublichen Preisen verscherbeln". Der Kauf einer Original-CD sei meist deutlich günstiger. Bei Universals kürzlich gestartetem Musikdienst Popfile.de kostet ein Titel 99 Cent.

Weiterhin kritisiert das Magazin, dass die Anbieter keine ausreichende Auswahl an Datei-Formaten zur Verfügung stellten. MP3 und WMA seien nach wie vor die am weitesten verbreiteten Formate, würden oft aber nur in modifizierter Form angeboten, so dass Kopien nicht möglich sind. Wer für Musik im Netz bezahlt, wolle diese jedoch auch auf portablen Playern hören. Deshalb müssten die Musikdateien frei nutzbar sein, sich also auch auf CD brennen lassen.

Wer weder für überteuerte Dienste Geld ausgeben noch auf illegale Quellen zurückgreifen will, dem blieben dennoch Alternativen wie www.tonspion.de und www.besonic.com. Diese Internetdienste böten eine ordentliche Auswahl mit einigen Stars und Raritäten. Zahlreiche Downloads fänden sich auch unter www.mp3.com, www.mp3.de, www.peoplesound.com, www.virtual-volume.com und www.vitaminic.de, in der Regel Musik von Nachwuchskünstlern ohne Plattenvertrag.

@ elias.e -> Sat.1/N24 onlineTeam
@ dpp


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