otto70

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otto70

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  • 05.03.08
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Telekom: Glasfaser-Internet für Privathaushalte

Liebe Freunde des Forums,

27 Beiträge zu dem Thema: "Telekom: Glasfaser-Internet für Privathaushalte" habe ich gelesen.

Was ist mein Extrakt:
- es gibt keinen Beitrag, der fachlich fundiert ist.
- jeder Beitrag kennzeichnet die Unkenntnis des Verfassers.
- die Verfasser haben sich einfach nicht informiert, erkennen keine Zusammenhänge.
- fast jeder sabbelt etwas nach, was er mal gehört hat, bringt es aber falsch rüber, weil er es fachlich nicht einschätzen kann usw.
- dazu kommt noch das "Überdumme" West/Ost-Verhalten.

1. Aussage der Telekom:
"Neben VDSL, das die Deutsche Telekom und ihre Konkurrenten derzeit in Deutschland etablieren wollen, plant das Bonner Unternehmen nun auch, Privathaushalte direkt per Glasfaseranschluss ins Internet zu bringen.
Dies teilte der Konzern auf der CeBIT mit. Der erste Testlauf für dieses Projekt soll bereits im kommenden Sommer in Dresden beginnen. Als Alternative für das flächendeckend geplante VDSL-Netz sollen die Glasfaseranschlüsse jedoch nicht gesehen werden.

Der Grund liegt in den Kosten, so erklärte T-Home-Vorstand Timotheus Höttges, dass entsprechende Anschlüsse für alle Haushalt nicht wirtschaftlich seien."

Fakt:

Nach der Wende wurden in den neuen Bundesländer nur Glasfaseranbindungen geschaltet, um alle Verbraucher schnell mit Telefonanschlüssen zu versorgen.

DSL, war zu der Zeit überhaupt nicht aktuell damit auch nicht einsetzbar oder planbar.

Erst nach vielen Jahren, nachdem DSL sich etabliert hatte, erkannte man das Problem.

Es wurde intensiv nach einer Lösung für "DSL über Glasfaseranbindungen" oder analoge Lösung gesucht. Jetzt soll es getestet werden.

Wo kann man es testen? Einfach da, wo die Glasfaserverbindungen bereits vorhanden sind, zum Beispiel in Dresden.

Auszug Wikipedia:
"Über die Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmeranschluss) können Haushalte und Unternehmen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen senden und empfangen. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s). In der Regel wird mittels DSL ein Breitband-Internetzugang zur Verfügung gestellt..."

Die weitere Entwicklung , siehe Wikipedia:
"Das erste DSL-Verfahren, das mit diesen Bausteinen entwickelt wurde, war HDSL. Normungsorganisationen in Amerika (ANSI) und Europa (ETSI) begannen damals sofort damit, diese Technik zu standardisieren, um sie in großem Maßstab für Standleitungen einzusetzen. Es gab wichtige Randbedingungen: Es sollten die bereits für Telefonie verlegten Kupfer-Doppeladern verwendet werden, es sollten in den USA eine Bitrate von 1,544 Mbit/s (T1), in Europa 2,048 Mbit/s (E1) erreicht werden, es sollte eine Reichweite von 3 bis 4 km erzielt werden. HDSL wurde inzwischen weitgehend von SHDSL abgelöst, welches nur ein Aderpaar (eine Doppelader) benötigt und weniger Strom verbraucht, aber nicht an die Reichweite von HDSL (mit Signalregeneratoren) heranreicht.

In den 1990er Jahren wurden weitere DSL-Verfahren entwickelt, so etwa ADSL. Gleichzeitig stieg die Internet-Nutzung stark an. Der Ausbau der Netze konnte kaum den wachsenden Datenraten-Bedarf decken. Deshalb sollten die Netze im Hintergrund (Backbones) ausgebaut und so den Endnutzern höhere Übertragungsgeschwindigkeiten geboten werden. ADSL wurde als Technik für schnelles Internet ausgewählt. Weltweit wurde ADSL von vielen Netzbetreibern im Telefonnetz zugelassen.

In Deutschland wurde die Bezeichnung DSL zunächst als Synonym für einen breitbandigen Internetzugang über ADSL bekannt, so inzwischen auch andere breitbandige Internetzugänge (zum Beispiel über Satellit) als „DSL“ vermarktet werden. In Österreich und der Schweiz gibt es dagegen klare Abgrenzungen: so wird in diesen Ländern der Begriff ADSL verwendet und gilt nicht als Synonym für andere breitbandige Internetdienste. Die DSL-Techniken wurden jedoch auch für andere Anwendungen als den Internetzugang konzipiert. Ursprünglich verwendet für Standleitungen, die keine hohe Stückzahl haben, waren Internetzugänge die erste Massenanwendung. Besonders Video-Anwendungen sollen künftig über fortgeschrittene DSL-Techniken mit hoher Datenübertragungsrate neue Märkte erschließen.

Seit Ende 2005 neu auf dem Markt ist ADSL2+. Bei diesem Standard werden derzeit 25 Mbit/s angeboten. In Japan wird eine weitere, bisher nicht genormte Variante von ADSL2+ eingesetzt, die das Empfangsspektrum auf 3,7 MHz erweitert und Datenraten bis zu 50 Mbit/s ermöglicht. (Stand: März 2007)."

2. Die Beiträge in diesem Forum sind unter aller "Sau"

3. Bitte informiert euch doch erst im Internet, bevor ihr antwortet.

4. Hier noch mal die Aussage der Telekom:

"Der Grund liegt in den Kosten, so erklärte T-Home-Vorstand Timotheus Höttges, dass entsprechende Anschlüsse für alle Haushalt nicht wirtschaftlich seien."

Die Antwort ist klar, wenn das Glasfasernetz in Dresden vorhaden ist, kann doch kostengünstig getestet werden! Oder nicht?

In vielen Städten in den "Neuen Bundesländern" ist ein Glasfasernetz vorhanden aber in keiner Stadt in den "Alten Bundesländern".

Gruß

vom Zwischenahner Meer

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