Windows-11-Sicherheit: Microsoft entfernt kontroversen Artikel
@DRMfan^^: Letzteres ist bei den meisten aktuellen Virenscannern der Fall. Es wird aber auch nicht die gesamte Datei hochgeladen, sondern nur der Hashwert, der dann mit der Signaturdatenbank abgeglichen wird. Alles andere würde viel zu lange dauern. Ähnliches gilt für eine allumfassende lokale Signaturdatenbank. Dadurch, dass täglich immer mehr dazu kommen, haben die inzwischen eine Größe, die den Ressourcenverbrauch eines Echtzeitscanners, der das alles lokal abgleicht, enorm in die Höhe treiben würde.
Was offline erkannt wird und was nur online, wird auch ständig angepasst. Dazu ziehen die AV-Entwickler Telemetriedaten heran, welche Malware in den letzten Monaten/Jahren überhaupt nennenswert in freier Wildbahn gesichtet wurde. Deren Signaturen landen dann in den lokalen Datenbanken, damit sie auch offline erkannt werden. Alles andere, darunter steinalte Malware und Kram wie Disketten-/Bootsektorviren, der für aktuelle Betriebssysteme keine Bedrohung darstellt, fliegt entweder komplett raus um keine Ressourcen zu verschwenden, oder wird dann nur noch von der Online-Erkennung abgedeckt.
Das Ganze hängt natürlich auch damit zusammen, dass selbst bei aktuell im Umlauf befindlicher Malware der massiv überwiegende Teil der Infektionen über das Internet geschieht, wenn der Computer also online ist. In der Regel spielt die Offline-Erkennung hier also keine Rolle.
Tests, die hunderttausende Malware-Samples inkl. Asbach uralt, auf aktuellen Systemen nicht gefährlicher Krams, auf die Offline-Erkennung loslassen und dann einem Scanner, der weniger als die Hälfte davon erkennt, eine schlechte Note ausstellen, sind überflüssig wie sonst kaum etwas.
Wem das wichtig ist, der ist selbst verantwortlich dafür sich einen Spezial-Scanner auszusuchen, der in diesem Szenario eine umfassende Erkennung bietet. Für 99% der Nutzer spielt dieses Szenario keine Rolle, und für die ist es von Vorteil, wenn die AV-Software sich auf die relevanten Bedrohungsszenarien konzentriert.
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Euro-Office startet: LibreOffice lässt kein gutes Haar am Konkurrenten
Mit den ODF-Formaten funktioniert es genauso wenig. Mit LibreOffice in dem Format gespeicherte Dokumente gehen auch nur in LibreOffice wirklich korrekt auf. Da ist nichts mit freiem Austausch von Inhalten. Wechselt man von MS Office zu LibreOffice, geht es von einem Vendor-Lock-In zum nächsten.
Xbox-Exlusivität von Spielen wird "von Fall zu Fall" entschieden
@ExusAnimus: Weil die Konsolen in der marktrelevanten Zielgruppe noch nie mit dem PC konkurriert haben.
Die klassische und hauptsächliche Zielgruppe von Konsolen sind diejenigen, die sich keinen teuren Gaming-PC leisten können oder wollen, oder die einfach nur Unterhaltung im Wohnzimmer wollen, ohne sich mit der Komplexität eines PCs auseinandersetzen zu müssen. Für diese Leute spielt es absolut keine Rolle, ob ein Spiel gleichzeitig, früher oder besser für den PC erscheint oder nicht.
Die Gruppe von Leuten, die einen fetten Gaming-PC stehen haben und sich dann aufgrund Exklusivtiteln zusätzlich noch eine oder mehrere Konsolen hinstellen, sind eine kleine Nische, nach der sich die Produktpolitik nunmal nicht richtet.
Windows 11: Juni-Update erhöht Leistung, gibt Nutzern mehr Kontrolle
@f.a.it.h.far.a.sulo: Nicht-DAUs verlegen daher als erstes nach einer Windows-Installation die Benutzerordner auf eine andere Partition, Problem gelöst.
Xbox-Chefin weckt Hoffnung: Eine Konsole "muss Exklusivtitel haben"
@Norbie E.: Es gehen aber schon alle Aussagen in diese Richtung. Es wurde angekündigt, dass der Epic Store darauf vertreten sein wird. Die verkaufen kein einziges klassisches Konsolenspiel. Und dann die Äußerungen rund um den Xbox-Modus, dass man schon heute die neue Xbox-Experience auf die PCs bringe.
Klar, man hat es noch nicht definitiv gesagt wie es laufen wird, vielleicht hält man es sich auch immer noch offen. Letztendlich kann es sich aber eigtl. wenn dann nur noch um eine "softe" Beschränkung handeln, wenn Spiele für die neue Xbox nicht auf normalen PCs laufen würden. So als würde Dell auf einmal anfangen Spiele zu veröffentlichen, die nur auf Dell-PCs aber nicht auf Asus-PCs laufen, überprüft anhand irgendeiner Seriennummer im BIOS.
Ich glaube ja, dass die Sache mit den Containern in umgekehrter Weise zum Zug kommen wird: es wurde ja eine gewisse Abwärtskompatibilität zu älteren Xbox-Titeln angekündigt, inkl. Titeln für die One, wenn ich mich recht erinnere. Wofür man dann eine Emulations- oder Übersetzungsschicht bräuchte. Würde die neue Xbox mit Windows im Xbox-Modus laufen, müsste Microsoft also zwangsläufig eine Kompatibilität unter Windows herstellen. Und dann stünden die Chancen gut, dass diese Emulationsschicht auch für alle PCs kommt im Rahmen des Xbox-Modus. D.h. ich könnte mir gut vorstellen, dass man künftig auch die alten Xbox-Titel erstmal direkt unter Windows wird ausführen können, entsprechend der Generation dann im VM-Container oder einfach nur angepassten Bibliotheken.
Xbox-Chefin weckt Hoffnung: Eine Konsole "muss Exklusivtitel haben"
@Mister79: Die nächste Xbox ist ja ein PC mit Windows und aktiviertem Xbox-Modus. Letzterer wurde ja mittlerweile schon im Rahmen der monatlichen Updates für alle Windows-PCs gebracht und kann bereits genutzt werden.
Genau wie man also künftig die neue Xbox-Konsole kaufen und theoretisch platt machen kann um Windows oder Linux darauf zu installieren, kann man auch jeden anderen PC durch Installieren von Windows und Aktivieren des Xbox-Modus zur Konsole machen.
Mit Plattform-exklusiven Titeln meint sie also vermutlich eher nicht, dass diese auf die konkrete nächste Xbox-Hardware beschränkt werden, sondern auf die Xbox-Plattform, die aber eben nunmal auf jedem PC einzurichten ist.
Anders macht es auch technisch keinen Sinn, denn es ist bestätigt, dass für die nächste Xbox nicht nur normale PC-Hardware zum Einsatz kommen wird (das war schon bei der Series X/S der Fall), sondern auch die gewöhnlichen Windows-Bibliotheken, sodass alle ausführbaren Anwendungen ohne Einschränkung binärkompatibel sind zu einem normalen Windows-System.
Letztlich ist es so, dass es vermutlich ein Krampf sein würde, Exklusivität nur auf der Xbox-Konsole überhaupt technisch zu erzwingen. Jeder wird das Spiel nehmen und einfach auf einen Windows-PC kopieren können um es auszuführen. Man könnte höchstens versuchen per DRM softwareseitig die Ausführung an bestimmte Hardware-IDs zu koppeln, um normale Eigenbau-PCs rauszukegeln, aber das werden die Leute bestimmt irgendwie zu umgehen wissen.
Anhand der Asus ROG Ally kann man sich ja schon heute angucken, wie die künftige Xbox-Konsole realisiert sein wird, nur eben in stationärer Form. Das ist das Testgerät dafür, nur für diesen einen Handheld hat MS den ganzen Aufwand bestimmt nicht getrieben.
FSD-Konkurrent: BYD zahlt, wenn die Selbstfahrfunktion einen Crash hat
@Kaputtie: Eine gewisse Zahl Verletzter und Todesopfer muss man bei selbstfahrenden Autos in Kauf nehmen, alles andere ist illusorisch. Warum erwartet man, dass diese Zahl Null ist, bevor man eine Freigabe befürwortet? Bei menschlichen Fahrern ist die Zahl auch nicht Null, ganz im Gegenteil. Die Einführung selbstfahrender Autos ist eine Verbesserung, sobald die Zahl der Verletzten und Toten bei gleicher Zahl gefahrener Kilometer niedriger ist als bei einem menschlichen Fahrer. Sobald das der Fall ist, lohnt es sich, diese Fälle in Kauf zu nehmen. Es muss nicht erst zu 100% ausgeschlossen werden, dass etwas Schlimmes passiert, solange es nur seltener passiert als bei einem Menschen.
Ja, es wird hin und wieder ein selbstfahrendes Auto auch mal einen Menschen überfahren. Aber wenn auf die gleiche Zahl gefahrener Kilometer ansonsten drei Menschen von menschlichen Fahrern überfahren worden wären, nehme ich lieber nur den einen überfahrenen Menschen in Kauf.
ARD und ZDF: 23 Sender werden bis 2026 abgeschaltet
@t7041: Im Vergleich dazu:
Stefan Raab: 10 Millionen Euro (ca. jährlich während seiner aktiven Zeit)
Selbst die absoluten "Stars" des ÖRR verdienen ja schon deutlich weniger als ähnlich populäre Gestalten des Privatfernsehens, nicht zuletzt deshalb wechseln ja auch einige Nachrichten-Moderatoren gegen Ende ihrer Karriere nochmal rüber (was übrigens von der Pension abgezogen wird, ein Jan Hofer, der sich nochmal bei RTL vor die Kamera stellt, entlastet also die Staatskasse ;))
Klar ist es ein Unterschied, ob die Gehälter von Unternehmen der privaten Wirtschaft gestemmt werden oder einer öffentlichen Abgabe, da könnte man den Standpunkt vertreten, dass ersteres einem egal sein kann, zweiteres jedoch stark begrenzt werden muss.
Das Problem ist allerdings, dass man auf diese Weise dann das wirklich gute Personal halt nicht bekommt.
Für ein Gehalt nach Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes arbeitet dir kein Markus Lanz, wenn er im Privatsektor für ähnliche Arbeit einige Millionen verdienen kann.
ARD und ZDF: 23 Sender werden bis 2026 abgeschaltet
@GeProtector: Wenn es so laufen soll, dann bitte auch gleiche Vorgehensweise für alle anderen öffentlich finanzierten Angebote bitte, die nicht alle in Anspruch nehmen, z.B. Schwimmbäder, Spielplätze, Sportplätze und ÖPNV. Da werden auch massig Steuergelder dazu gegeben, weil sie sonst bei weitem nicht tragfähig wären.
Da könnte ich auch überall sagen, dass ich das nicht nutze und daher nicht einsehe, warum meine Steuergelder dafür verschwendet werden. Sollen alle diese Sachen dann eben allein von Eintritts- und Ticketpreisen leben müssen, die dann diejenigen bezahlen, die es nutzen wollen! Kostet der Besuch im Freibad oder die Fahrt mit dem Bus halt 50€.
Dafür zahlt am Ende jeder wirklich nur für das, was er/sie persönlich nutzt. Ich fürchte nur, dass die meisten dieser Angebote dann eine Veranstaltung für den eher wohlhabenderen Teil der Gesellschaft werden.
Windows-11-Sicherheit: Microsoft entfernt kontroversen Artikel
@DRMfan^^: Letzteres ist bei den meisten aktuellen Virenscannern der Fall. Es wird aber auch nicht die gesamte Datei hochgeladen, sondern nur der Hashwert, der dann mit der Signaturdatenbank abgeglichen wird. Alles andere würde viel zu lange dauern. Ähnliches gilt für eine allumfassende lokale Signaturdatenbank. Dadurch, dass täglich immer mehr dazu kommen, haben die inzwischen eine Größe, die den Ressourcenverbrauch eines Echtzeitscanners, der das alles lokal abgleicht, enorm in die Höhe treiben würde.
Was offline erkannt wird und was nur online, wird auch ständig angepasst. Dazu ziehen die AV-Entwickler Telemetriedaten heran, welche Malware in den letzten Monaten/Jahren überhaupt nennenswert in freier Wildbahn gesichtet wurde. Deren Signaturen landen dann in den lokalen Datenbanken, damit sie auch offline erkannt werden. Alles andere, darunter steinalte Malware und Kram wie Disketten-/Bootsektorviren, der für aktuelle Betriebssysteme keine Bedrohung darstellt, fliegt entweder komplett raus um keine Ressourcen zu verschwenden, oder wird dann nur noch von der Online-Erkennung abgedeckt.
Das Ganze hängt natürlich auch damit zusammen, dass selbst bei aktuell im Umlauf befindlicher Malware der massiv überwiegende Teil der Infektionen über das Internet geschieht, wenn der Computer also online ist. In der Regel spielt die Offline-Erkennung hier also keine Rolle.
Tests, die hunderttausende Malware-Samples inkl. Asbach uralt, auf aktuellen Systemen nicht gefährlicher Krams, auf die Offline-Erkennung loslassen und dann einem Scanner, der weniger als die Hälfte davon erkennt, eine schlechte Note ausstellen, sind überflüssig wie sonst kaum etwas.
Wem das wichtig ist, der ist selbst verantwortlich dafür sich einen Spezial-Scanner auszusuchen, der in diesem Szenario eine umfassende Erkennung bietet. Für 99% der Nutzer spielt dieses Szenario keine Rolle, und für die ist es von Vorteil, wenn die AV-Software sich auf die relevanten Bedrohungsszenarien konzentriert.
LibreOffice greift Microsoft an: Office-Format ist nur pseudo-offen
Jeder Libre Office - Entwickler, der über die MS-Formate schimpft, sollte sich mal eine Sammlung von vor 1-2 Jahren mit LO im ODP-Format gespeicherten Präsentationen vornehmen und diese mit der aktuellsten LO-Version versuchen aufzumachen.
Die Probleme sind überall die gleichen. Man muss sogar sagen, dass MS das versionsübergreifende Öffnen und Speichern mittlerweile sogar fast besser im Griff hat.
Mag sein, dass die Open Document - Formate besser dokumentiert und einfacher zu implementieren sind, aber es muss sich ja an den konkreten Vorteilen für die Nutzer messen lassen.
Und da sieht es bei LO einfach nicht wirklich besser aus. Standardmäßig wird in "Extended"-Formaten gespeichert, bei denen die Anbieter anderer Office-Suiten dann auch erstmal gucken müssen, wie sie das implementieren.
Und auch dann sind es immer die Details. Für wirkliche Interoperabilität reicht es halt nicht, wenn die Dokumente nur "sinnerhaltend" aufgehen. Sollen wirklich mehrere an der Datei rumwerkeln, muss es exakt gleich sein bis in den letzten cm des Layouts, und das auch nachdem es etliche Male hin und her gegangen ist. Und das kriegt keiner hin, und erhebt mittlerweile ja auch keiner mehr ernsthaft den Anspruch, das zu beherrschen.
Die Sache ist dann aber die, dass man sich mit einem Wechsel von MS Office auf LO nicht wirklich mehr Freiheit verschafft, sondern letztlich von einem Vendor-Lock-In zum nächsten wechselt.
Denn alles andere ist unrealistisch. Will man mit Kollegen an den Dokumenten/Präsentationen zusammen arbeiten, müssen alle dasselbe Office benutzen, sonst kriegen die Sachen IMMER an irgendwelchen Stellen einen Knick.