The-X

Zuletzt Online vor 19 Stunden

The-X

Mitglied seit 2005 (21 Jahre)

Informatik/Elektrotechnik

Kommentare

  • 226

    Kommentare
    geschrieben
  • 76

    Antworten
    erhalten
  • 61

    Likes
    erhalten
  • 02.09.26
  • 19:41
  • Artikel

FritzBox überrascht mit neuer Benennung und neuem Design auf der IFA

@Revier-Engel: Das einzige Gerät, welches ich beruflich nutzen muss und wirklich noch 100(!)Mbit/s nutzt ist ein Hub. Selbst den könnte ich durch einen managed-Switch tauschen, der hier rum liegt. Und 10Mbit/s, waren schon 2000 veraltet. 1Gb ist selbst für Desktops und Notebooks schon ab Werk seit gut 15Jahren fast überall verbaut. In den letzten Jahren sieht man auf den meisten Mainboards ohnehin nur noch 2,5Gb/s.

Wenn viele Daten innerhalb des Netzwerks untereinander oder zu einem Datenspeicher getauscht werden, ist mehr immer besser. Das hat in erster Linie nichts mit dem Internetanschluss zu tun. Wer Daten wie Videos oder andere großen Pakete im LAN übertragt profitiert enorm. Ich kenne Leute mit riesigen Ton-, Bild- und Videomaterialmengen oder KI-Daten und Backups transportieren. Da ist das sogar wichtig. Mir selbst geht es um Datenbanken und Backups aller Rechner hier. Da spielt es dann eine sehr große rolle, wie schnell das interne Netz läuft. Da muss dann auch schon mal Fiberglas mit 10Gbit her. Ottonormalverbraucher und Gamer wird das weniger stören, welche nur Daten runterladen beim Spielepakete ziehen oder Streamingdienste nutzen.

  • 02.09.26
  • 19:24
  • Artikel

12-Gigabit pro Sekunde: FritzBox 6690 Pro kommt in freien Handel

@hrodd: Nur der Vollständigkeit halber, sei noch zu erwähnen, das Leute die Smarthome einsetzen erst mit der Pro Zigbee und Matter (wenn auch später) direkt mit der Fritzbox steuern können. Vielleicht plant Fritz da auch künftig eigene Geräte auf den Markt zu bringen.

Mit moderneren Geräten, die 6GHz nutzen können gewinnt man an Bandbreite - gute WiFi-Abdeckung vorausgesetzt. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen haben im Idealfall, wie bei mir dann die alten 2,4GHz IOT-Geräte. Fast schon paradoxerweise haben die jetzt sogar mehr Freiraum.

Aber richtig: wenn man alte Geräte hat die darauf streamen oder neue, die zu weit weg sind, hat man weniger Bandbreite zu Verfügung. Wie unten schon beschrieben müssen dann mehr Repeater her, was für einen Käufer der Pro-Version kein echtes Problem sein wird.

Was ich nach einem Tag Test der Pro aber jetzt schon sagen kann ist, dass das 6GHz-Netz deutlich weniger überlaufen ist als 2,4 oder 5GHz - das haben viele eben noch gar nicht auf dem Schirm.
Bei mir nutzt die gesamte Nachbarschaft 2,4G, das 5er kommt kaum bis hierher durch. 5+6 laufen hier zumindest besser und vor allen Dingen schneller - ja, mit mehr Repeatern ;). Aber einen Tod muss man ja bekanntlich sterben.

Alles in allem ist die 6690 noch voll in Ordnung, bei der 6591 merkt man den Unterschied, gerade bei beruflicher Nutzung. Wenn ich mir jedoch was für die 6790 wünschen könnte, wären es definitiv 4x 2.5Mbit Anschlüsse. Nur einer, vor allem bei einer als "Pro" bezeichneten Variante sind schwach. Eine Box, die sich Pro nennt, sollte sogar einen 10G Anschluss haben und meinetwegen nochmal 100EUR mehr kosten. Die Pro würde ich, auch wenn ich ansonsten sehr zufrieden bin, eher als "Advanced" oder "Extended" bezeichnen. Seltsames Marketing.

  • 02.09.26
  • 18:55
  • Artikel

12-Gigabit pro Sekunde: FritzBox 6690 Pro kommt in freien Handel

@mh0001: Rein interessehalber: schon an Powerline gedacht, oder hängt der Dachboden an einer anderen Phase? Mit PL haben meine Entwickler, Operatoren und Reseller bisher immer gute Erfahrungen gemacht, wenn LAN nicht möglich war. Es ist stabiler als WLAN und nimmt diesem keine Ressourcen, sollte da mal mehr über WiFi laufen.

Lediglich unterschiedliche Hersteller zu mischen kann gelegentlich zu kleineren Hickups führen. Wenn der Router von derselben Marke ist, wie die PL-Adapter ist es nur extrem selten ein Thema. Ich löste das im alten Büro auch so und auch im Elternhaus, selbst über Phasen hinweg (jedoch mit gewissen Einschnitten).

  • 02.09.26
  • 18:29
  • Artikel

12-Gigabit pro Sekunde: FritzBox 6690 Pro kommt in freien Handel

@herbstwind78: Bin seit gestern Besitzer einer 6690pro. Wer, wie ich, viele WiFi Geräte hat und von der 6591 kommt und natürlich auch WiFi 7 mit Mac/PC nutzen kann, hat plötzlich eine wesentlich höhere Durchsatzrate.

Mir ist egal von wann irgendwelche Chips stammen, solange die derzeitige Updatestrategie und Garantiepolitik beibehalten wird. Fritz kauft man sich ja nicht wegen neuesten Features, sondern wegen dem Ökosystem, der simplen Einrichtung, wie narrensichere Übertragung von Alter auf neue Box und Garantie+lange Jahre Updates. Fritz war nie wirklich "der heiße Scheiß". Das lassen die sich halt bezahlen.

Wer das Upgrade auf 6690Pro nicht benötigt macht also alles richtig, solange noch Sicherheitsupdates für die 6590/6591 bekommt.

Und was hrodd, wegen der leichter zu störenden höheren Frequenzen sagt ist richtig. Wer eine 6690pro über weitere Strecken und Hindernisse nutzen will, muss an Repeater denken. Das haben aber grundsätzlich alle Funktechnologien gemein, die zwecks höherer Datenrate auf höhere Frequenzen zurückgreifen müssen. Wie das aussieht, sieht man gerade beim 2G-Netz. Zugunsten von 4, 5 und bald 6G wird das zurückgebaut. Dafür muss die Dichte an Sendemasten zunehmen.

Dennoch will man aber nicht wirklich im 2G surfen. Das ist eher ein Problem für IoT. Auf WLAN lässt sich das bedingt übertragen, denn 2.4GHz geht grundsätzlich zum Surfen, doch wird es schlimm, wenn man auch andere Personen im Homenet hat die auch 4K streamen. Für dies und NAS, sowie Cloudanwendungen ist WiFi 7 mit den richtigen Voraussetzungen im Vorteil, besonders wenn die Geräte sich auch noch untereinander unterhalten.

Wie gesagt: wer's nicht braucht kann bis zum EOL seine alte 6591 behalten. Eine 6690 würde ich jedoch nicht durch eine Pro tauschen, dafür ist der Mehrwert zu gering.

  • 27.08.26
  • 16:35
  • Artikel
  • -2

Cyborg-Kakerlaken: Rettungsschaben liefern Medizin im Notfall aus

Wenn menschliche Rettungskräfte freiwillig sich gefahren aussetzen ist das deren Entscheidung. So primitiv und dumm Schaben auch (aus unserer Sicht) sein mögen, haben diese nie eine Entscheidung treffen können. Das widert mich echt an, ist aber nur die Spitze des Eisberges. Ich hoffe, die Evolution macht irgendwann aus dem Menschen etwas besseres als das.

  • 24.08.26
  • 17:07
  • FAQ
  • +1

Die Girocard kann bald mehr: Diese neuen Funktionen kommen 2027

@DRMfan^^: EC ist jetzt nur noch eine Marke von Mastercard. Damals gab es, wie einige schon schrieben, auch EC-Karten. Mit der "girocard" hat das -heute- nichts mehr gemeinsam, außer der technischen Infrastruktur. Aktuell ist die Girocard ein Zahlungsmittel, das innerhalb Deutschlands genutzt werden kann. Dank der Co-Batches (s. Logo VPay, evtl. Maestro) kann die Karte auch im Ausland genutzt werden.

Reservierung+Endsummenbuchung, Vorautorisierung+Teilstorno (z.B. SelfService Tankstellen) kann sie bereits seit vielen Jahren genauso. Nur Hotels und Autovermietung sind aktuell bis 2027 noch Hürden. Sie war innerhalb Deutschlands auch die erste mit Altersmerkmal. Früher wurde das mit einer Händlerkarte/mSAM im Terminal offline abgefragt und seit einiger Zeit auch online parallel dazu (die mSAMs laufen Ende dieses Jahres und Ende 2027 aus). Diesem System der Alterskontrolle hat sich VISA nun ebenfalls angeschlossen. Die sog. AV wird größtenteils bei "unbedienten" Terminals in unterschiedlichen Automatensystemen genutzt und wurde ursprünglich für die Tabakbranche entwickelt.

Wo die Girocard genutzt werden kann, hängt übrigens davon ab ob der Händler die Akzeptanz will oder nicht, und nicht primär was die Karte kann. IdR ist es aber schon so, dass Girocardg bei den Netzbetrieben als allererstes freigeschaltet wird und dann erst die CC nachgelagert. Die Entgelte/Fees/Disagios sind deutlich niedriger als bei Kreditkarten. Der Händler bekommt also mehr Gewinn vom Umsatz bei der Girocard, solange eben nicht die Co-Batches verwendet werden.

Der letzte Punkt, der für diese Karte spricht ist SEPA-ELV. Händler sparen sich zusätzlich Transaktionsentgelte wenn SEPA-ELV genutzt wird, da dann pro Transaktion keine Verbindung zum Autorisierungssystem aufgebaut wird. Das sind die Läden, in denen z.B. keine CC akzeptiert wird und man auf dem Kassenbeleg unterschreibt.

  • 11.08.26
  • 12:48
  • Artikel
  • +2

GTA 6 vorbestellen: Fast alle greifen sofort zur 100-Euro-Edition

@insert.name.here: Yipp, ich kenne das noch vom Amiga, wo Shadow of the Beast und Lemmings etwa 120DM kosteten. Nach heutiger Kaufkraft entspräche das heute 90-100EUR.

Es hat sich eben wenig geändert bei Premiumspielen. Man muss es in Relation setzen. Damals wie heute war Gaming ein nicht billiges Hobby. Und wie du bereits sagst: Man kann sich dafür oder dagegen entscheiden...oder wie damals auch schon, einfach längere Zeit warten, bis es günstiger wird.

Ist meine ganz persönliche Meinung: Wer hunderte EUR für Konsolen oder gleich tausende für einen Gaming-PC ausgibt, weiß das ja auch schon im Voraus, wie teuer der Spielenachschub werden kann für Spiel + DLCs, AddOns, Ingame Krams. Man muss es ja nicht automatisch konsumieren, nur weil irgendwas zur Verfügung steht. Seit jeher warte ich bei einigen Sachen oder bin "Early Adopter" - je nachdem ob ich es will, brauche oder warten kann. Wenn eine Firma einen guten Job macht oder eine wichtige IP, dann darf das auch entsprechend honoriert werden. Außerdem regelt der Markt das dann schon. Wenn es bedeutet, das künftig keiner mehr soviel Zeit und Geld in die Entwicklung stecken kann, ist das halt so.

  • 26.06.26
  • 14:19
  • Artikel
  • +1-1

Micron zementiert die hohen Speicherpreise bereits bis 2030

@DRMfan^^: Zitat: "Solange nicht Apple doch wieder in dieses Wettrennen einsteigt, dürfte denen aber deutlich vor 2030 das Geld ausgehen."

Es war das kein Angriff auf dich persönlich, sondern eine Analyse deiner Aussage.

Wenn es so entscheidend ist, dass Apple mitmacht, ist Apple auch ein Hauptreiber. Wie soll man diese Aussage denn sonst interpretieren?

Apple ist sicher wichtig, aber die anderen sind in der Überzahl. In der Gesamtabnahme spielt das eine untergeordnete Rolle. Woher die Annahme kommt, dass Apple wichtig ist, damit "denen" das Geld bis 2030 nicht ausgeht, ist eher eine Behauptung und nicht faktengestützt - vielleicht eine persönliche Einschätzung, die eben auch falsch sein kann.

Nur darum geht es mir. ;)

  • 26.06.26
  • 11:55
  • Artikel
  • +1-1

Micron zementiert die hohen Speicherpreise bereits bis 2030

@DRMfan^^: Ich halte Apple in dieser Rechnung für überschätzt. Apple ist ein großer Speicherabnehmer, keine Frage. Aber der aktuelle Druck kommt nicht primär vom iPhone oder Mac, sondern vom massiven Ausbau der KI-Rechenzentren.

Die Kapazitäten werden gerade von Cloudanbietern, KI-Firmen und GPU-Systemen gebunden. Dort wird Speicher nicht als normale Komponente betrachtet, sondern als Engpass für das gesamte Geschäftsmodell.

Apple ist hier eher Mitbetroffener als Haupttreiber. Die spannendere Frage ist nicht, ob Apple wieder ins Wettrennen einsteigt, sondern ob die KI-Nachfrage stark genug bleibt, um diese gewaltigen Investitionen langfristig zu tragen.

  • 09.06.26
  • 10:45
  • Artikel
  • +1

"Chat ist tot": OpenAI plant massiven Umbau der ChatGPT-Dienste

@Thunderbyte: Stimme voll zu. Mein Agent kann Logfiles schneller und sicherer analysieren als irgendein Mensch. Wenn man denen genug Kontext gibt und Feedback, verringern sie den Arbeitsaufwand immens.

Am Ende des Tages gibt es noch genug andere Aufgaben, die bisher nur Menschen bewerkstelligen können. Ein zweites paar Augen (in beide Richtungen) schadet zudem auch nicht.

Den Agenten anzulernen hat einen Monat gekostet, eine echte Person braucht rund 3 Jahre dafür. Von wegen Bubble. KI wird zwar auch nutzlosen Bereichen wieder verschwinden doch letztlich immer wichtiger in Teilbereichen.

Mehr anzeigen

Entdecke deine Nachbarn