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  • 18.04.26
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HUDIMM: Neuer DDR5-Standard vorgestellt - Günstig aber mit Haken

Es wirkt zunehmend so, als würden Hersteller eher neue Wege suchen, Geld zu verdienen, statt echte Verbesserungen zu liefern. Heute werden Speicherchips direkt aufs Mainboard gelötet, anstatt einfach einen RAM‑Sockel zu verwenden – ein Rückschritt. Früher war RAM ebenfalls teuer: Mein erster Kauf waren 4 MB für 200 Franken. Später kostete mein DDR5‑Kit kurz nach Marktstart nur noch 150 Franken für 2×16 GB. Heute zahlt man wieder deutlich mehr, obwohl ein Rechner selbst mit 2×8 GB problemlos läuft. Die Leistung stagniert seit Jahren, und bei Notebooks kaufen wir teilweise sogar schlechtere Performance ein.

Eine sinnvolle Alternative wäre nicht immer schnellerer, teurerer Speicher, sondern mehr Bandbreite durch mehrere parallele Speicherkanäle – ähnlich wie bei Threadripper. Warum also nicht 4×8 GB statt 2×16 GB, mit niedrigerem Takt, aber höherer Gesamtbandbreite? Technisch wäre das machbar. Was fehlt, ist ein flexibler Speichercontroller, der jede RAM‑Kombination synchronisieren kann – auch ältere Standards wie DDR3. Davon liegen bei vielen Leuten kiloweise funktionierende Riegel herum, die nur wegen inkompatibler Plattformen ungenutzt bleiben.

Der Engpass ist nicht die Technik, sondern der Markt, der lieber neue Standards verkauft, statt vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzbar zu machen.

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