ist_Egal

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  • 26.03.26
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Google macht Android jetzt immun gegen Quantencomputer-Angriffe

Jetzt sollte Google zusätzlich dafür sorgen, dass die eigenen Mailserver nicht mehr zum Versand von Spam-Mails verwendet werden, wenn an real existierende Domain, getrennt durch einen Punkt, zusätzliche Buchstaben hinzugefügt werden.

Es ist nämlich gerade sehr mühsam, den eigenen Spamfilter täglich aufs neue mit neuen Informationen zu aktualisieren, wenn 40 - 50 unterschiedliche Domains verwendet werden.

  • 26.03.26
  • 11:59
  • Artikel

Fritz: Kunden können FritzBox & Co. jetzt direkt beim Hersteller kaufen

Das Ende einer ganzen Branche.

Seit ca. Ende Juni, nach dem Verkauf und der Umbenennung, verkauft die Fritz! GmbH nun ihre Produkte auf mindestens drei Vertriebswegen.

1.) eigener Shop
2.) namhafte Handelskette
3.) amerikanischer Marktplatz
(4.) über Internetprovider als Kauf- und Mietgeräte

Für Verbraucher ergeben sich dabei auf allen Absatzwegen mindestens drei unterschiedliche Preise, für ein und dasselbe Produkt.
Es ist doch eigentlich erstaunlich, sollten die Produktionspreise und die dahinterliegende Kalkulation grundsätzlich für die Produktion im gleichen Rahmen liegen.

Eine UVP-Liste wird Verbrauchern nicht zur Verfügung gestellt. Diese UVP werden aber von verschiedenen Verkäufern bei der Preisangabe genutzt.

Entscheidend ist aber, dass keiner dieser Anbieter jemals zum Preis der UVP verkauft hat, sondern diese nur nach Vorgabe der Fritz! GmbH angibt.

Da gibt es sicherlich einige juristische Begriffe, die dieses Vorgehen beschreiben und die mitunter nicht hingenommen werden müssen. Dazu gab es im letzten Jahr auch ein Urteil, wonach diese Preisangaben nicht hingenommen werden können.

Der Markt hat sich inzwischen so entwickelt, dass einige, nicht von mir benannte Großhändler, sich aufgrund der Preis- und Verkaufspolitik aus dem Handelsgeschäft zurückgezogen haben, obwohl deren Verkaufspreis in der Vergangenheit niedriger waren.

Somit fehlt auch Fachhandelspartnern die Möglichkeit günstiger einzukaufen.

Tagesaktuell: 26.03.2026

Schaut man sich den Einstiegspreis des Topmodell 7690 an, so wird über idealo.de ein Preis von 254,99 € aufgerufen. "Rein zufällig" hat die unter 2.) benannte Handelskette den gleichen Preis. Das liegt an der Kooperation, weil die Fritz! GmbH keine Ladenlokale hat. Dafür hat man aber mehr als 2000 Fachhandelspartner.

Kurz nachdem ein anderer Verkäufer die Fritz!Box 7690 ca. 20,00 € billiger angeboten auf Marktplatz 3.) angeboten hat, wurde auch dort der Preis wieder reduziert.

Angeschmiert sind aber die große Anzahl von Fachhändlern die, mitunter vertraglich gebunden, den Einkauf nur über festgelegte Großhändler abwickeln können. Dort findet der Fachhändler aber Einkaufspreise, die NETTO dem Verkaufspreis BRUTTO für Endkunden entsprechen.

Bleiben wir bei mehr als 40 Produkten wieder bei der 7690.

Fritz! GmbH - Verkaufspreise: UVP 349,00

1.) eigener Shop: 254,99 €
2.) Handelskette: 254,99 €
3.) amerikanischer Marktplatz: 254,99 €

Man bleibt beim Verkaufspreis also regelmäßig ca. 90 - 100 € unter der UVP.

Der Anbieter der die Fritz! Box für unter 230,00 € angeboten hat, ist nun aus den Suchergebnissen bei idealo.de verschwunden. (bei erfassen dieser Meinung)

Die Situation für Fachhändler ist jedoch eine ganz andere:

Tagespreise von ca. 263,00 € bis 287,00 € netto.
So entstehen dann Bruttopreise von ca- 313,00 bis ca 341,00 €, um dann quasi als "kaufmännisch durchlaufender Posten" in den Handel gebracht werden zu können. Dazu muss der Fachhändler noch seinen eigenen Preis rechnen um Miete, Pacht, Sozialabgaben, Löhne/Gehälter finanzieren zu können.
Allein schon der unterste Preis von 313,00 € führt bei 25% Kalkulationswert zu einem VK von ca. 390,00 €
Also deutlich über der UVP und in Zeiten von Preissuchmaschinen wohl auch Ladenhüter.

Wenn sich Verbraucher heutzutage schon über Preiserhöhungen an Tankstellen von 0,35 €/l (E10) beschweren, dann wird wohl auch ein Verkaufspreis von ca. 140,00 € über der Fritz!GmbH dafür sorgen, dass der Fachhändler seine Ware im Ladenlokal nicht mehr verkaufen kann.

Und es gab auch mal eine Zeit, da konnte man die Fachhändler per Postleitzahlsuche auf der alten Homepage finden, inzwischen scheint die Nennung aber gänzlich verschwunden zu sein. Also fallen für den ein oder anderen Möglicherweise auch Dienstleistungen weg die sonst mit dem Verkauf, Installation und Beratung möglich gewesen sind. (auch bezogen auf das Projektgeschäft)

Nicht berücksichtigt sind die Miet- und Verkaufspreise der Internet-Anbieter, deren Summen zum jetzigen Zeitpunkt, niemals die üppige Verkaufspreise im Internethandel oder Ladenlokalen erreichen.

Sollten da die Preise auf dem gleichen Niveau bleiben, kann man eigentlich nur jedem Endkunden raten, dass vom Provider angebotene Gerät zu nutzen.

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