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  • 02.03.26
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Glasfaseranschlüsse bleiben ungenutzt, weil Kunden zu zufrieden sind

Der stockende Glasfaserausbau liegt oft daran, dass ländliche Gegenden durch Subventionen politisch bevorzugt werden. Im ländlichen Raum überwiegen Eigenheime, große Wohnungsgesellschaften gibt es kaum. Zudem reichen die vorhandenen Leitungskapazitäten dort häufig noch aus, da sich weniger Haushalte die Bandbreite teilen müssen, auch wenn es hier natürlich Ausnahmen gibt.

In den Großstädten sieht die Lage jedoch anders aus. Hier sind die Leitungen teilweise über 60 Jahre alt und marode. Besonders bei Kabelanschlüssen, bei denen sich viele Mietparteien die Bandbreite teilen müssen, kommt es zu Engpässen. Genau diese Stadtbewohner wünschen sich dringend echte Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung (FTTH). Das Problem sind hierbei oft die Wohnungsgesellschaften. Diese blockieren den Ausbau, spekulieren auf Mieterhöhungen und setzen weiterhin auf veraltete, störanfällige Netz-Lösungen und erlauben die verlegung nicht. Das Internet ist oft gestört oder die Bandbreite geht ab 16 Uhr in die Knie.

Der Fehler liegt in der Politik in Berlin. Auch der Ausbau in Ballungsräumen muss gefördert werden. Die Infrastruktur bis in die einzelne Wohnung sollte direkt dem Netzbetreiber gehören, ohne dass Immobilienkonzerne daran mitverdienen dürfen. Mit diesem Ansatz würden die Glasfaser-Ausbauquoten in den Städten rasant ansteigen, während der ländliche Raum in den nächsten zehn Jahren in Ruhe nachziehen könnte. Aber im moment wird nur Steuergeld verbraten. Auch die verkaufsargumenten das DSL und VDSL Glasfaser wäre verwirrt die Kunden. Den es ist nur Glasfaser bis zur Zentrale (Grauer Kasten) Im Umkreis von ca. 2 km Radius, ab da an ist es ein alter Kupferanschluß und anfällig nach alter der Leitung.

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