Dominic Planer

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  • 24.07.26
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Pentagon kloppt Jahres-Budget für KI in wenigen Tagen auf den Kopf

Realsatire
Dass das Pentagon sein Jahresbudget für KI-Token in nur einem Monat verbläst, weil Mitarbeiter per Mail gedrängt wurden, ChatGPT & Co. selbst für banalsten Papierkram zu nutzen, hat schon fast was von Realsatire. Es zeigt bildhaft, wie groß der Hype ist – aber auch, wie schnell Kosten und Ressourcen explodieren, wenn man ohne Sinn und Verstand "einfach mal machen lässt“.

Wirklich kritisch wird es allerdings da, wo der Spieltrieb aufhört: Wenn Personal beim Schutz von Zivilisten abgebaut wird und stattdessen eine Software das Risiko ziviler Opfer in Kampfzonen bewerten soll, läuft etwas gewaltig schief. Sprachmodelle halluzinieren, behaupten Aufgaben erledigt zu haben, die sie nie berührt haben, und sind für solche hochsensiblen Entscheidungen schlicht nicht gemacht.

KI als Assistent im Büro? Gerne. Aber als Ersatz für menschliche Verantwortung in Kriegsgebieten? Ein gefährlicher Trugschluss.

  • 24.07.26
  • 19:18
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Google-Konto per Gesicht retten: Selfie-Video ersetzt das Passwort

Ich finde diese Funktion absolut begrüßenswert.

Bisher war man bei Google im Ernstfall schlichtweg aufgeschmissen: Wenn das Smartphone verloren geht, 2FA nicht mehr greift und das Passwort weg ist, hilft selbst der Personalausweis beim Support oft nicht weiter. Ein Selfie-Video bietet hier eine extrem praktische und finale Absicherung, um den eigenen Account im Notfall doch noch zu retten.

Die Bedenken hinsichtlich Datenabgreifen halte ich in diesem Kontext für übertrieben. Es handelt sich um ein opt-in Sicherheitsfeature, bei dem die Trainingsfreigabe für KI-Modelle laut Artikel ohnehin optional ist. Zudem schützt die integrierte Lebenderkennung effektiv vor Missbrauch durch Fotos oder Deepfakes. Für mich überwiegt der praktische Nutzen als Notfall-Schlüssel eindeutig!

  • 03.11.25
  • 23:09
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Microsofts KI-CEO: Chatbots können nie ein echtes Bewusstsein haben

Ich stimme grundsätzlich Mustafa Suleyman zu, dass KI kein echtes Bewusstsein im biologischen Sinne hat. Sie erlebt Schmerz, Freude oder Trauer nicht selbst, sondern simuliert nur Reaktionen - und diese Unterscheidung ist wichtig für Ethik, Verantwortung und den Umgang mit KI.

Gleichzeitig sehe ich die Entwicklung von personalisierten, "persönlichkeitsnahen" KI‑Systemen keineswegs als Irrweg. Im Gegenteil: Diese Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, Wissen zu vermitteln, Perspektiven aufzuzeigen und komplexe Informationen nachvollziehbar zu filtern. Auch ohne eigenes Bewusstsein kann KI als Lern- und Orientierungspartner wirken, der Menschen unterstützt, Muster zu erkennen und Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden.

Ich bin überzeugt, dass die Weiterentwicklung solcher Systeme in den kommenden Jahren ganz neue Chancen eröffnen wird - für Bildung, Kreativität und interaktive Zusammenarbeit -, solange Transparenz, Verantwortung und kritische Reflexion gewahrt bleiben.

Und wer weiß schon was die Zukunft noch so bringt.

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