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  • 18.10.25
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Nuklearreaktor: Amazon zeigt erste Bilder seines Atomkraftwerks

@ttoG:

Ja, das sehe ich ähnlich – es geht bei solchen Entscheidungen selten nur um reine Wirtschaftlichkeit.
Gerade bei großen Infrastrukturprojekten spielen oft politische Strategien und wirtschaftliche Interessen eine Rolle – egal ob bei Gas, Atom oder Wasserstoff.

Mein Punkt ist eher: Wenn Unternehmen wie Amazon wirklich unabhängig und zukunftsorientiert denken, könnten sie mit Erneuerbaren, Speichern und intelligenten Netzen ein völlig neues Energiemodell aufbauen – eines, das nicht von fossilen oder nuklearen Strukturen abhängt.
Das wäre nachhaltiger als jedes neue Kraftwerk, egal ob Gas oder Atom.

  • 18.10.25
  • 09:49
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Nuklearreaktor: Amazon zeigt erste Bilder seines Atomkraftwerks

Ganz ehrlich: Ich frage mich, warum Amazon überhaupt ein eigenes Atomkraftwerk braucht.
960 Megawatt Leistung – das ist fast ein Gigawatt, also eine richtig große Nummer.
Und das alles nur, um "stabilen Strom“ für Rechenzentren zu haben? Das kann man nachvollziehen – aber nicht verstehen, wenn man weiß, was Amazon eigentlich könnte.

Amazon hat die Technologie, das Geld und vor allem die Intelligenz, um intelligente Energienetze zu bauen – weltweit!
Die könnten mit Solar, Wind und großen Speichern problemlos ein eigenes, sauberes Netz aufbauen.
Und das Beste: Sie könnten daraus sogar ein eigenes Geschäft machen – eine neue Sparte, die anderen Firmen zeigt, wie man Rechenzentren mit 100 % Erneuerbaren stabil betreibt.
Das wäre Innovation. Atomkraft ist dagegen Retro-Technologie mit Hochglanzfolie.

Wenn man die Zahlen anschaut, wird’s noch klarer:

Kleine modulare Reaktoren (SMRs) liegen bei 6–12 Cent / kWh, teils sogar höher, wenn Bau und Sicherheit dazukommen.

Erneuerbare Energien mit Speicher liegen schon heute im selben Bereich – teilweise sogar günstiger. Und die Preise für Solar, Wind und Großspeicher sinken jedes Jahr weiter.

Warum also auf ein System setzen, das teuer, riskant und politisch heikel ist?
Warum nicht auf das, was wirklich Zukunft hat: Erneuerbare + Speicher + smarte Netze?
Und wenn man unbedingt eine Absicherung will, könnte man ja ein kleines Notfall-Gaskraftwerk dazuschalten – aber sicher nicht 960 Megawatt.

Mein Fazit:
Amazon hätte die Chance, beim Thema nachhaltige Energie weltweit ein Vorbild zu sein – entscheidet sich aber für einen Reaktor, der wie aus den 1980ern klingt.
Das ist kein Fortschritt. Das ist ein Rückschritt mit PR-Abteilung.

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📚 Quellen & Datenbasis

Amazon-Projekt: Kooperation von Amazon, X-energy und Energy Northwest für bis zu 960 MW SMR-Leistung (Richland/Washington)
👉 Energy Northwest – Offizielle Pressemitteilung

Kosten SMR (Kleinreaktoren):
– LCOE ("Levelized Cost of Electricity“) ca. 52 – 119 €/MWh, laut NucNet 2025-Analyse
– Andere Studien: bis US$ 230 – 382 / MWh (~ 210 – 350 €/MWh) laut SMR Report 2024

Kosten Erneuerbare + Speicher:
– Fraunhofer ISE 2024: PV-Stromkosten 0,041 – 0,144 €/kWh, PV + Speicher bis 0,225 €/kWh (pv-magazine.com)
– Agora Energiewende 2024: Wind onshore 5–6 ct/kWh, Solar 4–5 ct/kWh (agora-energiewende.org)
– IEA & IRENA 2024: Sinkende Speicherkosten, globale Tendenz klar fallend (irena.org)

Erkenntnis im Vergleich:

Erneuerbare + Speicher = 0,06 – 0,10 €/kWh,

SMR = 0,06 – 0,12 €/kWh (optimistisch), potenziell viel teurer bei Risiko und Bauverzögerung.

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