- 19.08.25
- 19:47
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Forscher entwickelt Plan, um Atommüll in Kernbrennstoff zu verwandeln
Noch besser wäre es wenn der "Atommüll" in einem Reaktor mit schnellen Neutronen, wie dem Dual-Fluid Reaktor, zur Stromerzeugung und Reduktion des aktiven Mülls verwendet würde.
Aus den in D gelagerten Resten in den Castoren, WAU und dem abgereicherten Uran lassen sich mehr als 1 Mio TWh Strom erzeugen. Das ist Strom für 1000+ Jahre bei einem Jahresverbrauch von 1000 TWh.
Ganz nebenbei können auch noch andere sehr wertvolle Isotope entweder direkt oder indirekt über Blankets erbrütet werden.
Wertvolle Isotope, die ein 1 GWe Dual Fluid Reaktor (DFR) pro Jahr erbrüten kann;
Plutonium-238: ~1-5 kg/Jahr → ca. 15-30 Mio. USD wert (für Raumfahrt-RTGs);
Tritium (³H): ~2-4 kg/Jahr → ca. 60-120 Mio. USD wert (Fusion, Messtechnik);
Helium-3: ~0,1-0,2 kg/Jahr (aus Tritium-Zerfall) → extrem selten, wichtig für Kryotechnik & Fusion-Forschung;
Polonium-210: ~100 g/Jahr → ca. 10 Mio. USD wert (Nuklearbatterien, Spezialanwendungen);
Molybdän-99: medizinisches Isotop für Tc-99m, potenziell Versorgung im Landesmaßstab (Weltmarkt ~1 Mrd. USD/Jahr);
Curium-244: einige 10 g/Jahr, genutzt in RTGs und Neutronenquellen (Spezialmarkt);
Fazit: Ein einziger 1 GWe DFR kann zusätzlich zum sauberen Strom Isotope im Wert von zig bis hunderten Millionen USD pro Jahr erzeugen.
Es stellt sich dann natürlich überhaupt die Frage warum man die Kernfusion die nächsten 1000 Jahre braucht.
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Forscher entwickelt Plan, um Atommüll in Kernbrennstoff zu verwandeln
@Druuna:
Wie lange daran schon gearbeitet wird ist nicht entscheidend.
Der photovoltaische Effekt wurde 1839 entdeckt. Wenn man da nach 60 Jahren schon aufgegeben hätte, dann würde es die heutigen Module nicht geben.
Man sollte deshalb meiner Meinung nach weiter daran arbeiten, auch wenn es vielleicht nochmal solange zum kommerziellen Reaktor dauert. Bei so einer Entwicklung fallen so ganz nebenbei auch noch andere neue Technologien mit ab.
Forscher entwickelt Plan, um Atommüll in Kernbrennstoff zu verwandeln
@Link: Wenn der Fusionsreaktor mal läuft erbrütet er sich den Brennstoff selbst.
Man braucht nur zum Start eine gewisse Menge, genauso wie man bei einem Brüterreaktor irgendeine Neutronenquelle braucht.
Forscher entwickelt Plan, um Atommüll in Kernbrennstoff zu verwandeln
Noch besser wäre es wenn der "Atommüll" in einem Reaktor mit schnellen Neutronen, wie dem Dual-Fluid Reaktor, zur Stromerzeugung und Reduktion des aktiven Mülls verwendet würde.
Aus den in D gelagerten Resten in den Castoren, WAU und dem abgereicherten Uran lassen sich mehr als 1 Mio TWh Strom erzeugen. Das ist Strom für 1000+ Jahre bei einem Jahresverbrauch von 1000 TWh.
Ganz nebenbei können auch noch andere sehr wertvolle Isotope entweder direkt oder indirekt über Blankets erbrütet werden.
Wertvolle Isotope, die ein 1 GWe Dual Fluid Reaktor (DFR) pro Jahr erbrüten kann;
Plutonium-238: ~1-5 kg/Jahr → ca. 15-30 Mio. USD wert (für Raumfahrt-RTGs);
Tritium (³H): ~2-4 kg/Jahr → ca. 60-120 Mio. USD wert (Fusion, Messtechnik);
Helium-3: ~0,1-0,2 kg/Jahr (aus Tritium-Zerfall) → extrem selten, wichtig für Kryotechnik & Fusion-Forschung;
Polonium-210: ~100 g/Jahr → ca. 10 Mio. USD wert (Nuklearbatterien, Spezialanwendungen);
Molybdän-99: medizinisches Isotop für Tc-99m, potenziell Versorgung im Landesmaßstab (Weltmarkt ~1 Mrd. USD/Jahr);
Curium-244: einige 10 g/Jahr, genutzt in RTGs und Neutronenquellen (Spezialmarkt);
Fazit: Ein einziger 1 GWe DFR kann zusätzlich zum sauberen Strom Isotope im Wert von zig bis hunderten Millionen USD pro Jahr erzeugen.
Es stellt sich dann natürlich überhaupt die Frage warum man die Kernfusion die nächsten 1000 Jahre braucht.