- 26.03.26
- 15:23
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EU-Vorschrift für wechselbare Akkus bereitet Herstellern Sorgen
@s2g: Erzwungene Reparierbarkeit ist doch nur dann sinnvoll, wenn eine Reparatur nicht teuerer wird, als ein Neuanschaffung. Da würde ich (heute) einen Produktpreis von einigen 100 € als Minimum ansetzen, sonst lohnt das quasi nie. Kunden, die die ökologische Komponente bspw. eines Akkutauschs in den Vordergrund stellen, kaufen ohnehin entsprechende Produkte (e.g Fairphone) und verzichten dabei bewusst auf spezielle Features (Wasser/Staubdichte, Akkukapazität, Gewicht). Die Realität dürfte am Ende einen Papiertiger aus dieser Verordnung machen - ich höre die Kunden schon: "Was soll ich in das alte Ding noch Geld stecken ...". Dazu die typischen Produktzyklen (alle Nase eine neue - natürlich auch bessere - Version), der Umstand, dass man möglichst IP67 erwartet (falls es mal, was bedeutend öfter vorkommt, als man denkt, in's Klo fällt), was kaum bis gar nicht mit "leichter Reparierbarkeit" einher geht, usw. usf. Zu viele Abstriche und Probleme um ein Problem dennoch nicht zu lösen - den alten Akku muss man so oder so entsorgen (lassen). Ist wie (leider) nahezu alles aus der Komission oder dem EU-Parlament völlig an der Realität vorbei.
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EU-Vorschrift für wechselbare Akkus bereitet Herstellern Sorgen
@ThorDie: Exakt. Austauschbarer Akku heißt fast immer die billigsten Schrottzellen aus China (Temu) landen drin, wenn getauscht wird. Mit allen Sicherheitsrisiken, denn das sind dann regelmäßig die Zellen, die ein seriöser Hersteller als Ausschuss bezeichnet.
EU-Vorschrift für wechselbare Akkus bereitet Herstellern Sorgen
@DRMfan^^: Der Punkt ist doch eigentlich ein ganz anderer. Nach einigen Jahren in Verwendung und damit ohnehin aus der Gewährleistung/Garantie sind viele dieser Produkte zusätzlich einfach nicht mehr "up-to-date". Android Version völlig outdated und ggf. ein Sicherheitsrisiko weil keine Updates mehr (was z.B. durchaus auch bei Smartwatches ein Thema sein kann, nicht nur beim Smartphone selbst, je nach Funktionsumfang) usw.
EU-Vorschrift für wechselbare Akkus bereitet Herstellern Sorgen
@DRMfan^^: Die EU beschliesst keine Gesetze, sondern Verordnungen. Die Mitgliedsstaaten sind dann gefordert, diese in nationales Recht zu gießen - mit Fristen bis sonst wann (je nach dem worum es geht). Solange es aber keine nationale Gesetzgebung dazu gibt, ist die Verordnung formal völlig unwichtig.
EU-Vorschrift für wechselbare Akkus bereitet Herstellern Sorgen
@s2g: Erzwungene Reparierbarkeit ist doch nur dann sinnvoll, wenn eine Reparatur nicht teuerer wird, als ein Neuanschaffung. Da würde ich (heute) einen Produktpreis von einigen 100 € als Minimum ansetzen, sonst lohnt das quasi nie. Kunden, die die ökologische Komponente bspw. eines Akkutauschs in den Vordergrund stellen, kaufen ohnehin entsprechende Produkte (e.g Fairphone) und verzichten dabei bewusst auf spezielle Features (Wasser/Staubdichte, Akkukapazität, Gewicht). Die Realität dürfte am Ende einen Papiertiger aus dieser Verordnung machen - ich höre die Kunden schon: "Was soll ich in das alte Ding noch Geld stecken ...". Dazu die typischen Produktzyklen (alle Nase eine neue - natürlich auch bessere - Version), der Umstand, dass man möglichst IP67 erwartet (falls es mal, was bedeutend öfter vorkommt, als man denkt, in's Klo fällt), was kaum bis gar nicht mit "leichter Reparierbarkeit" einher geht, usw. usf. Zu viele Abstriche und Probleme um ein Problem dennoch nicht zu lösen - den alten Akku muss man so oder so entsorgen (lassen). Ist wie (leider) nahezu alles aus der Komission oder dem EU-Parlament völlig an der Realität vorbei.
Mathematiker beweisen, dass das Universum keine Simulation sein kann
@ButterBürne:
"Wer hat diese Voraussetzungen überhaupt festgelegt, und gelten sie nicht lediglich für die menschliche Perspektive auf eine formale Beschreibung des Universums?"
Die Gesetze der Mathematik und Physik gelten unabhängig ihrer Beschreibung (Algebraisch, Geometrisch, über Identitäten, wie auch immer) oder der jeweiligen Perspektive (Newton/Hamilton/Lagrange, als Beispiel). Das ist die einzig nötige Voraussetzung. Diese zu erfüllen ist eine zwingende (und nachprüfbare) Voraussetzung für jede vollständige Simulation. Deswegen muss sich der theoretische "Über-Simulator" zwar nicht an Arithmetik und Prädikatenlogik halten, aber er müsste sie zumindest simulieren können. Und das wird, wenn man sich nicht an Prädikatenlogik und Arithmetik halten will, eher schwierig.
Mathematiker beweisen, dass das Universum keine Simulation sein kann
@wertzuiop123: "Zufall“ ist kein Zauberwort, sondern Ausdruck unserer Unkenntnis der Anfangsbedingungen.
Oder sogar der Unmöglichkeit, diese überhaupt sicher bestimmen zu können. Das erscheint sogar wahrscheinlicher. Seit der Quantenphysik hat die Idee des Determinismus einen sehr schweren Stand - man könnte sogar sagen, er ist erledigt. Und solange man keine Wellenfunktion direkt "messen und auswerten" kann, sondern nur die Amplitudenquadrate derer, wird das auch nichts mehr ;-)
Mathematiker beweisen, dass das Universum keine Simulation sein kann
@JennaBlack: Auch ein Neuronales Netzwerk - ganz egal wie groß - folgt einem (am Ende eher simplen) Algorithmus. Trainiert (auch per Algorithmus, wie auch sonst) wird die Gewichtung der jeweiligen Verschaltungen zueinander etc. Kein Hokuspokus, keine "plötzliche Bewusstwerdung", kein "Ent-Algorithmieren", sondern simple Arithmetik - mit den bekannten Einschränkungen.
Mathematiker beweisen, dass das Universum keine Simulation sein kann
@AnakwanarTV: Sie können das Universum auch nicht lokal simulieren. Spätestens die Nichtlokalität der Quantenphysik verhindert das. Und ein Quantensystem selbst als Simulator zu benutzen scheitert wohl am Ende am "no cloning" Theorem. In der Gravitation (Allgemeine Relativitätstheorie) steht es auch nicht besser, je lokaler man zu werden versucht, um so mehr Energie wird benötigt und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man schlicht ein Schwarzen Loch generiert. Wirft man dann noch mehr Energie dazu, wird einzig das Schwarze Loch größer ...
Die Gödelschen Unvollständigkeitssätze sind zudem keinesfalls auf endliche Axiomenmenge begrenzt. Auch ist das Universum kausal endlich und keinesfalls unendlich. Genau deswegen sind Quantenphysik und AR so derart unvereinbare Theorien. Die Quantenphysik bekommt einfach die für sie essentielle beiden "Unendlichkeiten" abgenommen - weder unendlich große Messapperaturen sind möglich (in der AR ist das Universum ein De-Sitter Raum mit Horizont, d.h. räumlich kausal begrenzt), noch unendlich häufige Messungen (zu viel Energie im Punkt -> schwarzes Loch).
Möglicherweise kommt man "nahe dran", aber vollständig simulieren ist einfach nicht. Und weil das Universum ist, und nicht nur "nahe dran", kann es eben unmöglich eine Simulation sein.
Was wahrscheinlich möglich wäre, wäre der Gedanke "alles um mich herum ist allein Teil meiner eigenen Simulation und es gibt nur mich". Wäre aber recht mutig ;-)
Mathematiker beweisen, dass das Universum keine Simulation sein kann
@CrazyT2015: Nichts verhält sich dann "undefiniert" im eigentlichen Sinn (auch wenn man es so nennt). Es wird (je nach dem, ob Datum oder Code) zwar nicht das berechnet (ausgeführt) was man erwartet, aber für jeden der endlich vielen Werte der Variable gibt es ein eindeutiges Ergebnis/Verhalten.
Mathematiker beweisen, dass das Universum keine Simulation sein kann
@AnakwanarTV: "Aber Gödel gilt nur für formale, abgeschlossene Systeme mit endlicher Axiomenmenge.".
Nein, nicht nur für endliche Axiomenmenge. Die Peano-Arithmetik ist ein schönes Gegenbeispiel. Unendliches Axiomensystem, trotzdem keine Vollständigkeit ...