- 10.07.24
- 22:42
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Fritz!Box illegal teurer gemacht: AVM zahlt 16 Mio. Euro Strafe
Ganz richtig ist der Artikel nicht ... AVM hat die kleinen Händler nicht unterstützt.
Dazu gehören die Premium-Partner und E-Premium-Partner.
Richtig ist, dass die beiden Partner-Gruppen dazu verpflichtet waren,
über sechs offizielle Distributoren AVM-Produkte zu kaufen um Rückvergütungen und Service-Punkte zu erhalten. (nur so konnte der Partner-Status erhalten bleiben)
Im Vergleich waren diese Preise z. B. für Fritz!Box 7590/AX zwischen 45,00 - 55,00 € (netto) teurer als bei allen anderen IT-Großhändlern.
Hierbei also von einer Unterstützung der "Kleinen" zu sprechen, nämlich ca. 2000 Partner ist schlichtweg falsch. Zudem war es verboten, Fritz!Boxen und weitere Produkte für die eine Rückvergütung ausgezahlt worden ist, über das Internet zu vertreiben, sondern ausschließlich über Ladenlokale.
In Zeiten von Preissuchmaschinen hätte der Käufer also teilweise 70,00 -100,00 € mehr bezahlen müssen als bei den großen Händlern (MMS, AMAZON).
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Fritz!Box illegal teurer gemacht: AVM zahlt 16 Mio. Euro Strafe
Die Geschichte geht nun in die nächste Runde.
AVM vertreibt über einen Account (Fritz!) über Amazon seine Produkte direkt an Endkunden.
Hierbei wird dann deutlich, dass die über Jahre angezeigten UVP-Preise selbst, je nach Tagespreis um 60,00-70,00 € unterboten werden.
Vom Prinzip wurden Verbraucher also über den angeblichen Wert getäuscht.
Es gibt dazu ein ähnliches Urteil des OLG Frankfurt a.M. (Urteil vom 12.12.2024, Az.: 6 U 153/22).
Im Wesentlichen geht es darum, dass ein Hersteller realistische Preisangaben machen muss.
Betroffen sind nicht nur Endkunden, sondern auch die Fachhändler, die über die Distribution deutlich überhöhte Preise bezahlen mussten (und müssen). Immerhin liegt der Einkaufspreis über die Distribution Netto bei dem Preis, den AVM nun Brutto vom Endkunden verlangt.
Die Frage wird sein, ob sich das ca. 2000 Fachhandels- und Elektropartner gefallen lassen?
Fritz!Box illegal teurer gemacht: AVM zahlt 16 Mio. Euro Strafe
@Floh98: Richtig.
Besonders weil es in der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt ist, dass AVM die Fritz!Boxen mitunter im Ausland fertigen lässt.
Verantwortlich ist die Firma Rifa (Hinweis findet man auf deren Homepage), die die Serienfertigung und die Produktionslinien ins Ausland verlegt haben (u. a. wegen der Lohnkosten in Deutschland)
Dass aber die Lohn-/Gehaltskosten im europäischen Osten deutlich niedriger sind, hat der Endkunde nach der Umstellung nicht als Preisvorteil mitbekommen. Steuervorteile nicht berücksichtigt ("Unternehmensflucht" nach Polen z.B. mit Sonderwirtschaftszonen ohne Gewerbesteuer)
Stattdessen kennen AVM-Produkte immer nur eine Richtung beim Preis... nämlich nach oben und der Verbraucher muss den Preis "schlucken" oder auf andere Hersteller ausweichen.
Gerade vor dem Hintergrund des jetzigen Verkaufs, könnte man spekulieren, ob dadurch auch der Wert (Umsatzzahlen) erhöht werden soll, weil wirtschaftlicher produziert wurde.
Fritz!Box illegal teurer gemacht: AVM zahlt 16 Mio. Euro Strafe
Ganz richtig ist der Artikel nicht ... AVM hat die kleinen Händler nicht unterstützt.
Dazu gehören die Premium-Partner und E-Premium-Partner.
Richtig ist, dass die beiden Partner-Gruppen dazu verpflichtet waren,
über sechs offizielle Distributoren AVM-Produkte zu kaufen um Rückvergütungen und Service-Punkte zu erhalten. (nur so konnte der Partner-Status erhalten bleiben)
Im Vergleich waren diese Preise z. B. für Fritz!Box 7590/AX zwischen 45,00 - 55,00 € (netto) teurer als bei allen anderen IT-Großhändlern.
Hierbei also von einer Unterstützung der "Kleinen" zu sprechen, nämlich ca. 2000 Partner ist schlichtweg falsch. Zudem war es verboten, Fritz!Boxen und weitere Produkte für die eine Rückvergütung ausgezahlt worden ist, über das Internet zu vertreiben, sondern ausschließlich über Ladenlokale.
In Zeiten von Preissuchmaschinen hätte der Käufer also teilweise 70,00 -100,00 € mehr bezahlen müssen als bei den großen Händlern (MMS, AMAZON).