- 13.05.24
- 17:52
- Artikel
-
+1
Forscher entdecken beiläufig einen 19-mal besseren Kondensator
@Gösser: Daran hat sich seitdem auch nicht sehr viel geändert. Man unterscheidet jedoch zwischen den Arten eines Kondensators. Bei der Fläche bezieht man sich auf die Fläche der gegenüberliegenden Platten, nicht die des Bauteils. Neben der Größe der Fläche sind auch der Abstand zwischen den Platten und das Isoliermaterial dazwischen ausschlaggebend für die Kapazität eines Kondensators. Ich erinnere mich an eine Schulaufgabe, bei der ich ebenfalls die Fläche für einen Kondensator mit 1 Farad ausrechnen sollte, jedoch bei größerem Plattenabstand und einem weniger isolierenden Material - Die Fläche war über 10 km² groß.
Wenn man die 3 Faktoren optimiert hat, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Größe des Bauteils zu reduzieren. Wie bereits weiter unten Kommentiert, werden diese "Platten" bei Aluminium-Elektrolytkondensatoren aufgerollt. Im Prinzip so wie man auch z.B. Teppiche zum Lagern aufrollt, um Platz zu sparen.
Diese Technologie ist übrigens schon weitaus länger bekannt. Meiner Erfahrung nach hat sich das Volumen eines solchen Aluminium-Elektrolytkondensators seit den 70er Jahren etwa halbiert. Also definitiv kein Unterschied von einem Klassenraum auf ein paar Millimeter (wie es aus den anderen Kommentaren teils zu interpretieren ist)
Kommentare
2
Kommentare
geschrieben
0
Antworten
erhalten
1
Likes
erhalten
Forscher entdecken beiläufig einen 19-mal besseren Kondensator
@Gösser: Daran hat sich seitdem auch nicht sehr viel geändert. Man unterscheidet jedoch zwischen den Arten eines Kondensators. Bei der Fläche bezieht man sich auf die Fläche der gegenüberliegenden Platten, nicht die des Bauteils. Neben der Größe der Fläche sind auch der Abstand zwischen den Platten und das Isoliermaterial dazwischen ausschlaggebend für die Kapazität eines Kondensators. Ich erinnere mich an eine Schulaufgabe, bei der ich ebenfalls die Fläche für einen Kondensator mit 1 Farad ausrechnen sollte, jedoch bei größerem Plattenabstand und einem weniger isolierenden Material - Die Fläche war über 10 km² groß.
Wenn man die 3 Faktoren optimiert hat, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Größe des Bauteils zu reduzieren. Wie bereits weiter unten Kommentiert, werden diese "Platten" bei Aluminium-Elektrolytkondensatoren aufgerollt. Im Prinzip so wie man auch z.B. Teppiche zum Lagern aufrollt, um Platz zu sparen.
Diese Technologie ist übrigens schon weitaus länger bekannt. Meiner Erfahrung nach hat sich das Volumen eines solchen Aluminium-Elektrolytkondensators seit den 70er Jahren etwa halbiert. Also definitiv kein Unterschied von einem Klassenraum auf ein paar Millimeter (wie es aus den anderen Kommentaren teils zu interpretieren ist)
Forscher entdecken beiläufig einen 19-mal besseren Kondensator
@Futurist: Das stimmt schon, aber das sind nur die Maße vom Bauteil. Das sind Aluminium-Elektrolytkondensatoren, bei denen die Leiter aufgerollt sind. Dadurch lässt sich das ganze Komprimieren, ohne jedoch die Gesamtfläche zu verringern.