- 05.04.24
- 12:24
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Zeitenwende: Google-Suche soll bald nicht mehr komplett kostenlos sein
Hier noch mein vollständiger Kommentar. (Ich bin vorhin versehentlich während des Verfassens auf den Button zum Absenden gekommen):
Ich bin weder Journalist, noch Experte auf diesem Gebiet. Dennoch Maße ich mir an zu behaupten, dass der Artikel journalistische Defizite aufweist! Er impliziert meines Erachtens, dass sich die Google-Suche bald voraussichtlich (Konjunktiv "soll" in der Überschrift) nicht mehr ohne Bezahlung in Form eines direkten Geldtransfers vom Verbraucher zum Konzern nutzen lasse. Herr Krauth (Autor des Artikels) erwähnt des Weiteren, dass sich "grundlegende Suchfunktionen" eine Bezahlung erfordern würden. Die Quelle der Financial Times, welche er lobenswerter Weise angibt, war für mich übrigens leider nicht kostenfrei zugänglich. Für mich besteht hier aber ein klarer Widerspruch zu der Aussage, dass es sich bei den Funktionen hinter der Paywall um neue KI-Funktionen handeln solle. Für mich stellen neue, zusätzliche Funktionen keinen Bestandteil der "grundlegenden Suchfunktionen" dar. Der Artikel ist in sich nicht kohärent. Deshalb, und weil ich wie DRMfan^^ (siehe sein Kommentar), der Meinung bin, dass es sich um Clickbait handelt, empfehle ich Herrn Krauth, den Artikel zu überarbeiten.
Erwähnen möchte ich auch noch Arheys Kommentar, in welchem er darauf eingeht, dass Google auch bisher schon Gewinne durch z.B. Werbung generiert habe. Auch nutzt Google Daten der Nutzer zwecks Profitmaximierung. So gesehen fand auch bisher eine Form von Bezahlung statt, wenn auch nicht in Form eines direkten Geldtransfers vom Endverbraucher zu Google/Alphabet. Rein philosophisch finde ich den Gedanken dennoch interessant. Mit persönlichen Informationen zu zahlen oder sich der Manipulation durch Werbung auszusetzen, macht kaum jemandem etwas aus. Würde in der Überschrift stehen "Google speichert personenbezogene Daten von Nutzern der Suchmaschine", würden die meisten Menschen den Artikel vermutlich nicht lesen sondern sich denken "Weiß ich schon!". Das Thema Geld weckt bei den meisten von uns (einschließlich mir) mehr Interesse als meine Privatsphäre und die Souveränität meiner Gedanken. Dies ist denkwürdig.
Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Diskussion eingehen, selbst entscheiden zu können, ob eine Suchmaschine KI nutzt oder nicht. Dass jeder selbst entscheiden können soll, welche Suchmaschine er nutzen möchte und ob überhaupt, erklärt sich in meinen Augen von selbst. Die Skeptiker sollten auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass Google sowie auch andere Mitbewerber KI bereits seit Jahren im Einsatz haben, jedoch vorwiegend im Hintergrund. Was für KI im Hintergrund genau zum Einsatz kommt, ist dabei meist intransparent. Wer KI komplett umgehen möchte, muss also mehr tun, als nur in Zukunft keine KI-Funktionen zu abonnieren.
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Zeitenwende: Google-Suche soll bald nicht mehr komplett kostenlos sein
Hier noch mein vollständiger Kommentar. (Ich bin vorhin versehentlich während des Verfassens auf den Button zum Absenden gekommen):
Ich bin weder Journalist, noch Experte auf diesem Gebiet. Dennoch Maße ich mir an zu behaupten, dass der Artikel journalistische Defizite aufweist! Er impliziert meines Erachtens, dass sich die Google-Suche bald voraussichtlich (Konjunktiv "soll" in der Überschrift) nicht mehr ohne Bezahlung in Form eines direkten Geldtransfers vom Verbraucher zum Konzern nutzen lasse. Herr Krauth (Autor des Artikels) erwähnt des Weiteren, dass sich "grundlegende Suchfunktionen" eine Bezahlung erfordern würden. Die Quelle der Financial Times, welche er lobenswerter Weise angibt, war für mich übrigens leider nicht kostenfrei zugänglich. Für mich besteht hier aber ein klarer Widerspruch zu der Aussage, dass es sich bei den Funktionen hinter der Paywall um neue KI-Funktionen handeln solle. Für mich stellen neue, zusätzliche Funktionen keinen Bestandteil der "grundlegenden Suchfunktionen" dar. Der Artikel ist in sich nicht kohärent. Deshalb, und weil ich wie DRMfan^^ (siehe sein Kommentar), der Meinung bin, dass es sich um Clickbait handelt, empfehle ich Herrn Krauth, den Artikel zu überarbeiten.
Erwähnen möchte ich auch noch Arheys Kommentar, in welchem er darauf eingeht, dass Google auch bisher schon Gewinne durch z.B. Werbung generiert habe. Auch nutzt Google Daten der Nutzer zwecks Profitmaximierung. So gesehen fand auch bisher eine Form von Bezahlung statt, wenn auch nicht in Form eines direkten Geldtransfers vom Endverbraucher zu Google/Alphabet. Rein philosophisch finde ich den Gedanken dennoch interessant. Mit persönlichen Informationen zu zahlen oder sich der Manipulation durch Werbung auszusetzen, macht kaum jemandem etwas aus. Würde in der Überschrift stehen "Google speichert personenbezogene Daten von Nutzern der Suchmaschine", würden die meisten Menschen den Artikel vermutlich nicht lesen sondern sich denken "Weiß ich schon!". Das Thema Geld weckt bei den meisten von uns (einschließlich mir) mehr Interesse als meine Privatsphäre und die Souveränität meiner Gedanken. Dies ist denkwürdig.
Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Diskussion eingehen, selbst entscheiden zu können, ob eine Suchmaschine KI nutzt oder nicht. Dass jeder selbst entscheiden können soll, welche Suchmaschine er nutzen möchte und ob überhaupt, erklärt sich in meinen Augen von selbst. Die Skeptiker sollten auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass Google sowie auch andere Mitbewerber KI bereits seit Jahren im Einsatz haben, jedoch vorwiegend im Hintergrund. Was für KI im Hintergrund genau zum Einsatz kommt, ist dabei meist intransparent. Wer KI komplett umgehen möchte, muss also mehr tun, als nur in Zukunft keine KI-Funktionen zu abonnieren.
Zeitenwende: Google-Suche soll bald nicht mehr komplett kostenlos sein
Ich bin weder Journalist, noch Experte auf diesem Gebiet. Dennoch Maße ich mir an zu behaupten, dass der Artikel journalistische Defizite aufweist! Er impliziert meines Erachtens, dass sich die Google-Suche bald wahrscheinlich (Konjunktur "soll" nicht mehr ohne Entgelt