- 27.11.23
- 10:01
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Mars-Rennen: Bezos könnte Musk überholen, NASA wählt Blue Origin
Musk hat doch schon einen Tesla Roadstar in ein Orbit zwischen Erde und Mars geschossen, damals beim Jungfernflug der Falcon Heavy. Es war keine bezahlte und keine wissenschaftliche Nutzlast, sondern einfach nur Ballast, damit die Rakete nicht leer fliegt und zu stark beschleunigt.
Wenn die Mission, die Bezos für die NASA fliegen soll, inklusive Start nur 79 Mio US-$ kostet, dann ist doch klar, dass Bezos diesen Start fast verschenkt hat. Andere Quellen sprechen diesbezüglich von 20 Mio US-$.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es gut, dass die NASA die Startgelegenheit zum Mars, die sonst das fünf- bis zehnfache kostet, mit einer echten Nutzlast nutzt, wenn auch verständlicherweise mit einer Mission, bei der es nicht weh tut, wenn die Rakete versagt. Nur bezüglich: "irgendwas in einen Transferorbit zwischen Erde und Mars geschossen" hat Musk bereits den Punkt.
Im Oktober 2024 startet zudem Europa Clipper auf einer Falcon Heavy. Ziel ist zwar Jupiter und dessen Mond Europa, aber im Februar 2025 fliegt Europa Clipper am Mars vorbei, um Schwung zu holen. Die hier beschriebene Escapade-Mission kommt hingegen erst im September 2025 beim Mars an. Grund für die längere Flugzeit ist, dass Escapade den Mars als Ziel hat und nicht daran vorbeirauschen soll.
Also ja, selbst, wenn wir den Weltraum-Tesla nicht mitzählen, New Glenn das Startfenster in knapp einem Jahr einhalten kann und nicht beim Start explodiert, wird Musk seinen Rivalen Bezos auf dem Weg zum Mars überholen 😁
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50.000 Kelvin: Voyager-Sonden durchquerten eine "Feuerwand"
@BorgQueenDE: Da lässt sich nichts mehr reparieren. Der Aufwand für eine Reparaturmission wäre absurd hoch. Man müsste ja zunächst vielfach schneller fliegen als die Voyagers, um sie überhaupt noch rechtzeitig einzuholen, bevor sie wegen Energiemangel in der Eiseskälte (!) des interstellaren Weltalls einfrieren. Kurz, bevor man sie erreicht, müsste man dann stark abbremsen, um für die eigentliche Reparatur anzudocken. Voyager 1 fliegt aktuell mit 17 Kilometern pro Sekunde von der Erde weg.
Linux-Gründer schimpft genervt über ständige Hardware-Schwachstellen
@bAssI: Natürlich ist es ökologisch besser, wenn die OS- und Compiler-Entwickler weiterhin Workarounds bereitstellen, um Hardware-Lücken zu mitigieren. Andererseits wäre es langsam angebracht, dass die Hardware-Hersteller die OS- und Compiler-Entwickler für deren Aufwand mit dem Ausbügeln der Hardware-Bugs angemessen vergüten.
Mars-Rennen: Bezos könnte Musk überholen, NASA wählt Blue Origin
Musk hat doch schon einen Tesla Roadstar in ein Orbit zwischen Erde und Mars geschossen, damals beim Jungfernflug der Falcon Heavy. Es war keine bezahlte und keine wissenschaftliche Nutzlast, sondern einfach nur Ballast, damit die Rakete nicht leer fliegt und zu stark beschleunigt.
Wenn die Mission, die Bezos für die NASA fliegen soll, inklusive Start nur 79 Mio US-$ kostet, dann ist doch klar, dass Bezos diesen Start fast verschenkt hat. Andere Quellen sprechen diesbezüglich von 20 Mio US-$.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde es gut, dass die NASA die Startgelegenheit zum Mars, die sonst das fünf- bis zehnfache kostet, mit einer echten Nutzlast nutzt, wenn auch verständlicherweise mit einer Mission, bei der es nicht weh tut, wenn die Rakete versagt. Nur bezüglich: "irgendwas in einen Transferorbit zwischen Erde und Mars geschossen" hat Musk bereits den Punkt.
Im Oktober 2024 startet zudem Europa Clipper auf einer Falcon Heavy. Ziel ist zwar Jupiter und dessen Mond Europa, aber im Februar 2025 fliegt Europa Clipper am Mars vorbei, um Schwung zu holen. Die hier beschriebene Escapade-Mission kommt hingegen erst im September 2025 beim Mars an. Grund für die längere Flugzeit ist, dass Escapade den Mars als Ziel hat und nicht daran vorbeirauschen soll.
Also ja, selbst, wenn wir den Weltraum-Tesla nicht mitzählen, New Glenn das Startfenster in knapp einem Jahr einhalten kann und nicht beim Start explodiert, wird Musk seinen Rivalen Bezos auf dem Weg zum Mars überholen 😁
Dunkle Materie: Physiker wollen dunkle Photonen bewiesen haben
Die Übersetzung aus dem Englischen ist, wie bei solchen Themen leider üblich, ziemlich furchtbar. Allerdings teile ich den Enthusiasmus der Forscher nicht. Der NACHWEIS eines neuen Teilchens ist regelmäßig daran gebunden, dass es A) ein Experiment oder eine Theorie gibt, aus der ein Teilchen mit bestimmten Eigenschaften vorhergesagt wird und B) ein anderes Experiment, das ein Teilchen mit diesen Eigenschaften bestätigt. Bisher gibt es zwar unzählige Experimente, die Dunkle Materie an sich vorhersagen, aber keines davon sagt, welche Massen oder welche genauen Kopplungsstärken die Teilchen der dunklen Materie haben.
Die hier vorgestellte wissenschaftliche Arbeit geht nun von der bekannten magnetischen Anomalie des Myons aus und hofft, dass diese kein experimenteller Dreckeffekt ist wie bei so vielen Anomalien vorher (z.B. die Pioneer-Anomalie, die inzwischen mit bestimmten Eigenschaften der Satelliten erklärt werden konnte). Aus der magnetischen Anomalie des Myons kann man nun die Eigenschaften eines hypothetischen neuen Teilchens berechnen, das die Anomalie verschwinden lassen würde. Was aber fehlt, ist Teil B: Ein ANDERES Experiment, das ein Teilchen mit den bei Experiment A vorhergesagten Eigenschaften bestätigt. Und nein, die Beobachtung von Dunkler Materie in Galaxien ist nicht dieses Experiment B, weil diese Beobachtungen zwar die Existenz von Dunkler Materie nahelegt, aber man daraus nichts genaues zu deren Eigenschaften (wie Teilchenmasse oder Kopplungskonstanten) ableiten kann. Gut, die Kopplungskonstanten müssen klein sein ("weakly interacting massive particle", kurz WIMP), aber wie klein genau weiß keiner.
Hubble vor Ende bewahren: Neue Hightech-Sonde soll Teleskop retten
Wäre toll, wenn uns Hubble noch ein oder zwei Jahrzehnte erhalten bleibt. So arbeitet es teils bei anderen Wellenlängen als der Nachfolger JWST, so dass Hubble echt fehlen würde.
Entwickler findet heraus, dass populärer IKEA-Stuhl Displays ausschaltet
Antistatik-Spray (auf Teppich, sowie Rollen und Sitzfläche des Stuhls angewendet) sollte i.d.R. das Problem lösen.
100 Mio. Downloads: Android-Malware infiltriert 60 Play Store-Apps
@tobi89: Wenn ich in Seoul lebe, hätte ich so etwas wie "Korea Subway Info" ziemlich sicher auf dem Smartphone.