- 21.12.22
- 14:52
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Windows: Microsoft-Aussage über WPF versetzt Entwickler in Sorge
@HeadCrash: Wir haben nicht wenige unserer Produkte damals - zu .NET 2-Zeiten - auf Basis von WPF gestartet, um eine kommerziell gepflegte Basis zu erhalten (für die wir auch entsprechend gezahlt haben bzw. zahlen). Das hat MS gut erfüllt.
Dieses neue Paradigma mit der Community ist aber einfach falsch - in der Enterprise-IT brauche ich eben Unternehmen, die mir klare Supportzeiträume benennen, mit entsprechenden Vorankündigungen bei Änderungen, und sich im Rahmen dessen um die Produktpflege und Zukunftsfähigkeit kümmern. Und eine Abkündigung von bestehenden Technologien kann auch eine Entscheidungsgrundlage für kommende Entwicklungen sein - dieser "Community-Zustand" hingegen ist nichts, womit ich wirklich professionelle Software entwickeln möchte, weil es mir keine gute Entscheidungsgrundlage liefert. Es ist eher ein "Mal gucken, was draus wird", als ein Produkt von einem verlässlichen Partner, für das wir gerne Geld zahlen würden.
Wir mögen damit wahrscheinlich Traditionell unterwegs sein, aber diese Community-Entwicklung passt nicht in unser Geschäft. Sonst könnte ich auch NodeJS und Electron nehmen - ich will aber einer professionellen Software-Bude lieber viel Geld dafür zahlen, genau diese Probleme - die Abhängigkeit - nicht zu haben.
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Windows: Microsoft-Aussage über WPF versetzt Entwickler in Sorge
@HeadCrash: Du argumentierst gerade mit zwei verschiedenen "Gruppen" in einem Beitrag. Die Community-Vorstöße sind sicherlich für einen Teil der Nutzer:innen gut, nämlich die OS-Freunde und Technik-Enthusiasten.
Unternehmen, die seit Jahrzehnten auf "Technologien aus einer Hand" setzen und ganz traditionelle Support- und Wartungsverträge für horrende Summen ausgeben - die euch übrigens auch groß gemacht haben! - wollten nie, dass .NET Open Source wird. Nicht jedes Produkt ist besser, nur weil es von der Community entwickelt wird. Du kannst natürlich auf eine Seite gehen, wo einzelne Nutzer:innen sonst über neue Firefox- und Steam-Versionen diskutieren, und denen vorwerfen, dass sie "nicht Wissen, was sie wollen". Dennoch musst du anerkennen, dass andere Gruppen (Unternehmen) andere Entscheidungsgrundlagen haben wollen, als "Mal schauen, was die Community daraus macht".
Windows: Microsoft-Aussage über WPF versetzt Entwickler in Sorge
@HeadCrash: Wir haben nicht wenige unserer Produkte damals - zu .NET 2-Zeiten - auf Basis von WPF gestartet, um eine kommerziell gepflegte Basis zu erhalten (für die wir auch entsprechend gezahlt haben bzw. zahlen). Das hat MS gut erfüllt.
Dieses neue Paradigma mit der Community ist aber einfach falsch - in der Enterprise-IT brauche ich eben Unternehmen, die mir klare Supportzeiträume benennen, mit entsprechenden Vorankündigungen bei Änderungen, und sich im Rahmen dessen um die Produktpflege und Zukunftsfähigkeit kümmern. Und eine Abkündigung von bestehenden Technologien kann auch eine Entscheidungsgrundlage für kommende Entwicklungen sein - dieser "Community-Zustand" hingegen ist nichts, womit ich wirklich professionelle Software entwickeln möchte, weil es mir keine gute Entscheidungsgrundlage liefert. Es ist eher ein "Mal gucken, was draus wird", als ein Produkt von einem verlässlichen Partner, für das wir gerne Geld zahlen würden.
Wir mögen damit wahrscheinlich Traditionell unterwegs sein, aber diese Community-Entwicklung passt nicht in unser Geschäft. Sonst könnte ich auch NodeJS und Electron nehmen - ich will aber einer professionellen Software-Bude lieber viel Geld dafür zahlen, genau diese Probleme - die Abhängigkeit - nicht zu haben.
Windows: Microsoft-Aussage über WPF versetzt Entwickler in Sorge
Doch, nach über 30 Jahren als Entwickler für Windows-Plattformen, Microsoft Partner, etc. kann man sicher sagen: WPF kommt damit aufs Abstellgleis, wie viele dutzend Technologien vorher. Sie funktionieren noch, dümpeln aber so vor sich hin. Und das ist das ärgerliche.
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@bAssI: Ja, bloß dass ihr halt einige Funktionen noch fehlen (Kartennavigation im Outdoor-Bereich mit Topo-Karten, einige Sportmetriken wie z. B. Wattmessung beim Fahrradfahren usw. Die Ultra ist eher die "Kleine" Sport- und Outdooruhr.
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Das iPhone XR bspw. hat auch ein Full-Screen-Design und ein LCD-Panel. OLED ist also keine Pflicht hierfür. Im Prinzip ein XR mit modernerem Chip.
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@Farbrausch2003: Lass dir nichts einreden, nicht jede:r ist für sein Gehalt selbst verantwortlich und könnte etwas daran ändern. Äußere Umstände ändern sich (privat wie global), wodurch sich niemand sagen lassen muss, "man hätte anders planen müssen". Guck dir an, wie sich unsere Industrie zu guten Zeiten in die enge buchsiert hat (Günstiges Gas, Ausland usw) - dort sagt auch niemand "selbst schuld, schlechte Entscheidung getroffen". Aber privat soll das gelten? Lächerlich. Nicht jede Person, die finanziell angeschlagen ist, ist ein fauler Säufer mit Spielschulden.
Ich muss mir finanziell Gott sein Dank keine Sorgen machen. Und ich kann jedem hier versichern, dass ich nichts dafür getan habe, sondern beruflich nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Mit meinen Skiöls hat es sicher nichts zu tun.
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@realsven87: Microsoft hat damals mehr an jedem verkauften Android verdient als mit WP wegen Patentrechten, die pro gerät bezahlt wurden. Also aus Nutzersicht vielleicht cool, aus monetärer Sicht bei MS erstmal ein Wagnis.