- 18.09.20
- 01:27
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Uniklinik Düsseldorf: Ransomware hat ein Todesopfer zur Folge
@DON666: ich verstehe schon die Einstellung von slashi. Da merkt man halt er ist ein sehr pragmatische Mensch, wahrscheinlich sogar coder. Es geht hierbei nämlich nicht um die Einstellung. Ich bin mir fast sicher er hat es so gemeint wie ich in folgendem schreiben werde, er hat es vielleicht nur nicht so für jedermann verständlich formuliert: Es geht mehr um das Endresultat und den praktischen Nutzen. Klar schrecken schärfere Strafen ab. Allerdings müssen wir dabei auch berücksichtigen, dass die meistens Verbrecher davon ausgehen, nicht erwischt zu werden. Dabei muss man berücksichtigen, dass wir soweit ich weiß, sehr hohe Strafen für Computersabotage verhängen können und das auch in vielen Fällen tun. Nur wie soll nun der Ernstfall, durch härtere Strafen vereitelt werden, wenn die betreffenden Personen eh davon ausgehen, nicht geschnappt zu werden. Egal ob die Kriminellen danach geschnappt werden, der Schaden ist und bleibt trotzdem angerichtet und auch die tote Person wird dadurch nicht mehr auferstehen. Deswegen ist es so wichtig, anständige Prävention zu betreiben, um das Risiko wenigstens zu minimieren. Und deswegen ist eine gut gewartete IT mindestens bzw. meiner Meinung nach noch wesentlich wichtiger, als härtere Strafen. Und diese Verantwortung müssen auch alle Organisationen mit wichtigen/sensiblen Daten wahrnehmen. Ich hoffe ich habe jetzt niemanden getriggert, aber nach meiner Sicht ist das der einzige Weg, der etwas verbessern könnte und ähnliche Konstellation in Zukunft vermeiden könnte. Und darum sollte es primär gehen - in der Zukunft nicht wieder auf die gleichen Probleme zu stoßen.
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AVM, wir werden keine Freunde mehr...
Uniklinik Düsseldorf: Ransomware hat ein Todesopfer zur Folge
@DON666: ja klar, die Schuld, rein aus moralischer Sicht liegt ganz klar bei den Tätern. Sie sind ja die Verursacher und ohne deren Werk wäre nichts passiert, da bin ich voll bei dir. Unter spiel-theoretischen Gesichtspunkten wird unsere Gesellschaft immer einen gewissen Prozentsatz von Asozialen haben. Und dass es sie gibt, wird schwer zu vermeiden sein. Wir sollten akzeptieren, dass es Menschen gibt, die ohne Moral agieren und auch nie ein Schuldgefühl erlebt haben. Das beste Mittel dagegen wäre vermutlich ein Social Credit System wie in China. Die Frage ist nur ob das Ziel das Mittel rechtfertigt. Schließlich sprechen wir dann von der totalen Überwachung. Deswegen bin ich eher für Plan B, der lautet: Wir müssen selber besser werden und uns im Vorfeld vor solchen Leuten schützen. Und dazu wiederum, müssen wir unsere Verantwortung anerkennen. Und das könnte im juristischen Sinne heißen, wir müssen Organisationen einen Anreiz geben, sich gut mit der Thematik auseinander zu setzen und vorgeschriebene, wiederholbare Standardverfahren einführen, um die Integrität zu überprüfen. Das aufspielen von Updates sollte nun teil davon sein.
Uniklinik Düsseldorf: Ransomware hat ein Todesopfer zur Folge
@DON666: ich verstehe schon die Einstellung von slashi. Da merkt man halt er ist ein sehr pragmatische Mensch, wahrscheinlich sogar coder. Es geht hierbei nämlich nicht um die Einstellung. Ich bin mir fast sicher er hat es so gemeint wie ich in folgendem schreiben werde, er hat es vielleicht nur nicht so für jedermann verständlich formuliert: Es geht mehr um das Endresultat und den praktischen Nutzen. Klar schrecken schärfere Strafen ab. Allerdings müssen wir dabei auch berücksichtigen, dass die meistens Verbrecher davon ausgehen, nicht erwischt zu werden. Dabei muss man berücksichtigen, dass wir soweit ich weiß, sehr hohe Strafen für Computersabotage verhängen können und das auch in vielen Fällen tun. Nur wie soll nun der Ernstfall, durch härtere Strafen vereitelt werden, wenn die betreffenden Personen eh davon ausgehen, nicht geschnappt zu werden. Egal ob die Kriminellen danach geschnappt werden, der Schaden ist und bleibt trotzdem angerichtet und auch die tote Person wird dadurch nicht mehr auferstehen. Deswegen ist es so wichtig, anständige Prävention zu betreiben, um das Risiko wenigstens zu minimieren. Und deswegen ist eine gut gewartete IT mindestens bzw. meiner Meinung nach noch wesentlich wichtiger, als härtere Strafen. Und diese Verantwortung müssen auch alle Organisationen mit wichtigen/sensiblen Daten wahrnehmen. Ich hoffe ich habe jetzt niemanden getriggert, aber nach meiner Sicht ist das der einzige Weg, der etwas verbessern könnte und ähnliche Konstellation in Zukunft vermeiden könnte. Und darum sollte es primär gehen - in der Zukunft nicht wieder auf die gleichen Probleme zu stoßen.