- 08.03.20
- 12:54
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Beschluss: Atom-Lager im Länderdreieck NRW, Niedersachsen & Hessen
Das AKW Würgassen ist als erstes abgeschaltet worden. Es war auch das älteste kommerziell betriebene. Man war also in dieser Region schon Versuchskaninchen für den Betrieb kommerzieller AKWs und für den ersten (!) Rückbau - mit allen Risiken und Konsequenzen. Nicht unerwähnt lassen muss man auch, dass in dieser Region bereits große Windkraftpotentiale erschlossen sind und weiter ausgebaut werden.
Vor dem Hintergrund sei die Frage erlaubt, warum man...
1) Schon wieder die Region im Dreiländereck belastet, um den mitteleadioaktiven Müll der Republik zu lagern.
2) Warum man es in anderen AKWs nicht so macht wie weitestgehend seit dem Rückbau Würgassens (1996), nämlich den Müll dezentral auf dem jeweiligen Gelände zu belassen. Also dort, wo er auch entstanden ist.
Natürlich muss der Müll irgendwo hin. Aber jedes andere AKW-Gelände kann genauso genutzt werden, bis ein Endlager zur Verfügung steht.
Warum den Müll konzentrieren mit konzentrierten Sicherheitsproblemen?
Warum ihn quer durch die Republik auf Straßen durch Orte Karren? Würgassen ist nur noch so zu erreichen! Autobahn? DB-Anschluss? Fehlanzeige.
Nimmt man hier nicht für z.B. Bundesländer wie Bayern und Badenwürtemberg 'Druck' aus dem Kessel bei der Endlagersuche? Besteht dann nicht die Gefahr, dass die größten Profiteure der AKWs sich einen ähnlich 'schlanken Fuß' machen wie bei der Windkraft heute?
Und besteht dadurch nicht die reale Gefahr, dass dies auf absehbare Zeit das 'ZwischenEndlager' bleibt?
Zumal: eigentlich könnte man dieses Lager doch direkt dort errichten wo es hingehört, nämlich an den Schacht Konrad. Da dann aber das Genehmigungsverfahren für Konrad neu aufgerollt werden müsste und er wohl keine neue bekäme (!) lässt man es, und wählt Würgassen.
Ich sehe die Notwendigkeit für dieses Projekt nicht. Es löst kein einziges Problem, es schafft aber neue - in der Region und bundesweit.
Man sollte sich mit ganzer Energie auf die Endlagersuche und den Ausbau der Erneuerbaren konzentrieren. Ich denke insbesondere in dieser Region haben wir uns für letztere entschieden.
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Beschluss: Atom-Lager im Länderdreieck NRW, Niedersachsen & Hessen
Das AKW Würgassen ist als erstes abgeschaltet worden. Es war auch das älteste kommerziell betriebene. Man war also in dieser Region schon Versuchskaninchen für den Betrieb kommerzieller AKWs und für den ersten (!) Rückbau - mit allen Risiken und Konsequenzen. Nicht unerwähnt lassen muss man auch, dass in dieser Region bereits große Windkraftpotentiale erschlossen sind und weiter ausgebaut werden.
Vor dem Hintergrund sei die Frage erlaubt, warum man...
1) Schon wieder die Region im Dreiländereck belastet, um den mitteleadioaktiven Müll der Republik zu lagern.
2) Warum man es in anderen AKWs nicht so macht wie weitestgehend seit dem Rückbau Würgassens (1996), nämlich den Müll dezentral auf dem jeweiligen Gelände zu belassen. Also dort, wo er auch entstanden ist.
Natürlich muss der Müll irgendwo hin. Aber jedes andere AKW-Gelände kann genauso genutzt werden, bis ein Endlager zur Verfügung steht.
Warum den Müll konzentrieren mit konzentrierten Sicherheitsproblemen?
Warum ihn quer durch die Republik auf Straßen durch Orte Karren? Würgassen ist nur noch so zu erreichen! Autobahn? DB-Anschluss? Fehlanzeige.
Nimmt man hier nicht für z.B. Bundesländer wie Bayern und Badenwürtemberg 'Druck' aus dem Kessel bei der Endlagersuche? Besteht dann nicht die Gefahr, dass die größten Profiteure der AKWs sich einen ähnlich 'schlanken Fuß' machen wie bei der Windkraft heute?
Und besteht dadurch nicht die reale Gefahr, dass dies auf absehbare Zeit das 'ZwischenEndlager' bleibt?
Zumal: eigentlich könnte man dieses Lager doch direkt dort errichten wo es hingehört, nämlich an den Schacht Konrad. Da dann aber das Genehmigungsverfahren für Konrad neu aufgerollt werden müsste und er wohl keine neue bekäme (!) lässt man es, und wählt Würgassen.
Ich sehe die Notwendigkeit für dieses Projekt nicht. Es löst kein einziges Problem, es schafft aber neue - in der Region und bundesweit.
Man sollte sich mit ganzer Energie auf die Endlagersuche und den Ausbau der Erneuerbaren konzentrieren. Ich denke insbesondere in dieser Region haben wir uns für letztere entschieden.