Wilhelm24

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Wilhelm24

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  • 02.10.19
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Post: Milliarden für die IT sollen Paket-Schwemme beherrschbar machen

Ergänzung: Hermes behauptet ja sogar rotzfrech, daß der Verbraucher Schuld daran ist, daß Hermes keine Löhne zahlen kann, weil der Verbraucher ja nur kostenlosen Versand will, was überhaupt nicht stimmt und außerdem zahlt der Absender für jedes Paket an Hermes, egal ob der Versand für den Kunden kostenlos ist oder nicht. Erinnert mich an Sätze wie "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen."

  • 02.10.19
  • 16:44
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Post: Milliarden für die IT sollen Paket-Schwemme beherrschbar machen

@PatrickM: Wie bitte? Hermes-Zusteller fangen um ca. 8 Uhr morgens mit dem Sortieren der Pakete an, das dauert locker 2,5 bis zu 3 Stunden, dann müssen sie für ihre Frachtpapiere anstehen (bis zu 30 Minuten, manchmal sogar 45 Minuten) und dann vom Hermes-Depot bis zu 40 km in ihren Zustellbezirk fahren. Dann sind sie um 11.30/12.00 Uhr beim ersten Kunden. Ab dann verdienen sie erst Geld, für jedes zustellte Paket gibt es Geld, aber nichts für Zustellversuche. Und auch das Sortieren wird nicht bezahlt. So kommt man bei Hermes auf 11 bis 14 Stunden Arbeit am Tag. Wenn man liest, was Du hier schreibst, könnte man meinen, die Geschäftsführung von Hermes hätte Dich beauftragt, hier ihre Interessen beschönigend zu verteidigen (wenn da nicht der Satz mit dem "sich was einfallen lassen" wäre). Angeblich hat Hermes ja auch kein Geld für Löhne. Lach, die versuchen doch nur, uns alle zu veraXschen
Und weil Hartz 4 attraktiver ist als bei Hermes zu arbeiten, macht das auch kaum noch ein Deutscher, sondern fast nur Leute z. B. aus Osteuropa, wo es noch schlimmer als in Deutschland ist.
Und danke auch für den Hinweis, daß es Leute gibt, die nachts arbeiten. Das wußte ich nicht, nein, ist nur Spaß ... Habe selbst als Krankenpfleger viele Nachtschichten gemacht. Ich habe ein langes Arbeitsleben hinter mir und bin froh, daß ich es geschafft habe, denn am Ende hat es keinen Spaß mehr gemacht, weil überall jeder gesparte Zehntel Cent mehr zählt als ein Mensch.

  • 01.10.19
  • 13:08
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Post: Milliarden für die IT sollen Paket-Schwemme beherrschbar machen

@serra.avatar: Es ist doch traurig, daß viele Paketzusteller so ein Riesenpensum haben, daß sie um 20 Uhr noch nicht fertig sind. Bei mir haben Hermes-Zusteller tagsüber schon mehrmals nicht geklingelt und Pakete einfach vor die Tür gestellt und meine Unterschrift gefälscht. Ich war immer zu Hause (bin nämlich Rentner). Trinkgeld hat auch nicht geholfen, es kommt ständig ein anderer. Das sind die Unternehmen Schuld. Wer denn sonst? Weil die Menschen mit Scheinselbständigkeit und Hungerlöhnen ausbeuten. Deswegen finden die ja auch kaum vernünftige Leute. Ich lasse meine Hermes-Pakete nur noch an einen Hermes-Shop liefern und hole sie dort ab.

  • 01.10.19
  • 12:07
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Post: Milliarden für die IT sollen Paket-Schwemme beherrschbar machen

Warum hat dieser Artikel einen so negativen Unterton? Paketschwemme ... Verbraucher soll sich besinnen und wieder mehr im stationären Einzelhandel einkaufen. Warum sollte er das tun? Das läßt sich nur mit Emotion begründen, aber nicht mit Vernunft. Auch der Online-Handel bietet Arbeitsplätze und ermöglicht Menschen, Unternehmen zu führen, die sich kein teures Ladenlokal leisten können oder wollen. Es gibt Gott sei Dank nicht nur Amazon. Wenn es kein Internet gäbe, würde nicht Amazon anderen Händlern das Leben erschweren, sondern Riesen im stationären Handel, die versuchen würden, kleine Händler kaputtzumachen (wie das früher auch schon war).
Und wenn jeder wie früher für einen Teil der Einkäufe vom Stadtrand 10 km in die Stadt fährt und wieder zurück, ist das bestimmt nicht besser für die Umwelt als wenn Pakete gebündelt von Paketdiensten geliefert werden.
Außerdem bekommt man nicht alles, was man so im Leben braucht, überall. Ich z.B. kaufe verschiedene Sorten schwarzen Tee im Internet, davon bekomme ich noch nicht mal in Köln alle oder unverschämt teuer. Oder ich kaufe im Internet gebrauchte und trotzdem nahezu neuwertige Hosen und Hemden, weil ich mir sowas neu als Rentner kaum noch leisten kann.
Und nein, sich 10 Paar neue Schuhe schicken lassen und 8 Paar kostenlos zurückschicken mache ich nicht. Ich kaufe auch nix in China.
Das Problem sind nicht die vielen Pakete an sich, sondern daß die Paketdienste keine vernünftigen Löhne zahlen wollen und Menschen ausbeuten.
Das ganze Geschäft bietet genug Potential, um vielen Menschen Arbeit zu geben, von der sie auch leben können. Das Internet und der Online-Handel bieten viele Möglichkeiten, die es früher nicht gab.
Eure Seite heißt doch WinFuture und nicht WinYesterday.
Und hier noch ein Beispiel dafür, wie der stationäre Handel auch sich selbst schadet:
Im Zentrum von Köln kommt es z. B. vor, daß Rewe-Filialen Leergutsammlern Hausverbot erteilen. Dafür reicht es manchmal schon, wenn regelmäßig pro Woche 2 mal 25 Flaschen abgegeben werden.

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