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  • 06.03.19
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@bLu3t0oth: Ich denke die sinnvollste Idee ist denn Müll einfach auf der Erde zu lassen und so lange zu warten bis er nicht mehr strahlt, also im Grunde so wie man das jetzt schon macht.
Im Moment kostet es immernoch mehrere tausend euro pro kg um etwas in den Weltraum zu befördern. Bei der Menge an Atommüll die wir haben ist das einfach nicht machbar.

  • 06.03.19
  • 12:47
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Gast73109: Das stimmt natürlich, dass eine Alternative zu Atomkraft und Kohlekraft gut wäre, aber so wie es jetzt im Moment der Fall ist müssen wir uns entscheiden. Ohne Atomkraft und Kohlekraft geht es nicht, und wenn ich entscheiden könnte, würde ich das geringere Übel wählen, was für mich die Atomkraft ist. Und da fällt es mir auch nicht schwer zu entscheiden, dass lieber weniger Menschen sterben, als mehr. Ich verstehe, dass du nicht über das Leben von Menschen entscheiden willst, aber die Entscheidung muss trotzdem von irgendjemanden getroffen werden.

  • 06.03.19
  • 12:18
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: Macht es denn einen Unterschied ob es Eisen ist oder noch schwerere Elemente? Ich denke nicht, dem Stern ist das egal. Selbst wenn der Anteil an Meteoriten mit den Bestandteilen geringer ist, kommt da über die milliarden Jahre hinweg sehr viel Material zusammen. Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass bei einer Supernova oder bei einem sehr großen Stern auch Meteoriten entstehen. Das Uran muss auch irgendwie auf die Erde gekommen sein und die Sonne bekommt die selben Art von Meteoriten ab, die auch die Erde treffen. Niemand bestreitet, dass es bereits jetzt schwere Elemente in der Sonne gibt.
Wie das vorhin schon ganz richtig geschrieben wurde, selbst wenn die gesamte Erde in die Sonne fallen würde, würde das nicht viel ändern.

  • 06.03.19
  • 11:55
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Meteorit also hier steht, dass Meteoriten aus Eisen sehr gewöhnlich sind. Jeder Meteorit der auf der Erde ankommt besteht doch auch aus Gestein oder Eisen.

  • 06.03.19
  • 11:34
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: Die Wissenschaft weiß schon sehr genau was passiert, wenn du sehr schwere Elemente in die Sonne bringst, nämlich garnichts. Ich habe sogar gerade gelesen, dass die Sonne schon zu etwa 0.16% aus Eisen besteht, also viele mrd Tonnen. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, haben schwere Elemente in der Sonne keinerlei Effekt. Es ist egal wie viel schwere Elemente in der Sonne sind, entscheidend ist wie viel fusionsfähiges Material vorhanden ist.
Ich bin mir auch sehr sicher, dass es Uran in der Sonne gibt. Warum es kein Uran in Meteoriten geben soll kann ich nicht direkt nachvollziehen, auf der Erde gibt es ja immerhin auch Uran.

  • 06.03.19
  • 10:47
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Gast73109: In meinem Kommentar geht es um die Entscheidung ob wir in Deutschland eher auf Kohlekraft oder auf Atomkraft setzen sollten. Wenn wir verstärkt auf Kohlekraft setzen, so wie es noch der Fall ist, dann sterben dadurch sehr viele Menschen, wenn wir mehr auf Atomkraft setzen würden, dann wird dadurch keine einzige weitere Person sterben.
Dass es in Deutschland keine Toten durch tschernobyl gab, will ich nicht sagen, aber wir können auch schlecht für die Ukraine entscheiden, wie die ihren Strom produzieren sollen. Es geht hier ja darum was wir für Deutschland endscheiden.
Ich würde aber auch sagen, dass es mir lieber wäre alle paar Jahrzehnte vielleicht ein paar Tote durch Krebs in Folge von Strahlung zu haben, als die Kohlekraft, die jedes Jahr sicher tausende Menschen tötet.
Dass die Menschen nicht sofort umfallen, sondern früher sterben ist richtig, aber ich sehe da keinen großen Unterschied.
Jetzt so Studien über Tschernobyl zu machen ist schon sehr schwer, einen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der Lebenserwartung in Deutschland halte ich für fast unmöglich.
Das du jemals einen Fisch einen verstrahlten Fisch aus Fukushima gegessen hast glaub ich auch nicht, es gibt schon einen Grund warum der Fischfang in der Gegen stark eingebrochen ist und sich erst seit ein paar Jahren langsam erholt. Wenn sich dann die Radioaktivität erstmal im Pazifik verteilt bleibt nicht mehr viel davon übrig.
Ich glaub die Menschen vergessen immer, dass wir von Radioaktivität umgeben sind. Der Flug nach Spanien, die Zigarette am Abend, oder Spaziergang im Wald (und ich meine nicht wegen Tschernobyl) wird dich weitaus stärker verstrahlen als irgendein Fisch aus dem Pazifik. Die Leute können die Information einfach nicht richtig einschätzen, wenn in den Nachrichten gesagt wird, dass in Fischen radioaktive Isotope gefunden wurden, auch wenn die Mengen im Grunde unbedenklich sind.

  • 05.03.19
  • 23:55
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: Also im Grunde hast du das schon richtig verstanden. Wenn die Fusion in der Sonne voranschreitet, dann werden nach und nach immer schwerere Elemente gebildet (mit "schwer" meine ich die Anzahl der Protonen des Elements). Dieser Prozess ist exothermisch und liefert genug Energie um die Fusion weiterer Atomkerne aufrechtzuerhalten. Sobald durch die Fusion dann auch Eisenatome erzeugt werden endet der Prozess aber, da das Fusionieren von Eisenatomen eine endotherme Reaktion ist, also mehr Energie benötigt wird als dann am Ende wieder herauskommt. Das hat zur Folge, dass die Energie fehlt, die nötig wäre um die Fusion aufrechtzuerhalten.
In der Realität sieht das so aus, dass sich am Ende der Lebenszeit im Inneren der Sonne ein Eisenkern bildet, der nach und nach weiter anwächst, außen drum herum befinden sich in Schichten alle anderen Elemente, die noch weiter fusioniert werden können. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist dann auch der restliche fusioniertbare Brennstoff aufgebraucht und der Prozess endet.
Dieser Moment, wenn kein fusionierbares Material mehr vorhanden ist, oder die nötige Energie zum Aufrechterhalten der Fusion fehlt, ist wahrscheinlich das was du meinst was nur wenige Tage lang dauert.
Schwere Elemente (z.B. Eisen) in der Sonne stellen aber kein Problem für die Fusion dar. Eisen behindert in keinster Weise die Fusion, im normalen Verlauf ist es einfach eine Folge der fortschreitenden Fusion.
Auch wenn sich Eisen in der Sonne befindet, geht die Fusion ganz normal weiter.
Der Grund dass die Fusion irgendwann endet ist nicht, dass Eisen in der Sonne ist, der Grund ist, dass kein fusionsfähiges Material mehr vorhanden ist. Das ist glaub ich der Teil den du falsch verstanden hast.
Wenn du also z.B. Eisen zur Sonne hinzufügen würdest, dann würde das nicht das Ende der Sonne einleuten, es würde die Sonne nur schwerer machen und dadurch auch die Gravitation, die dann wiederum dazu führt, dass mehr fusioniert wird und der verbleibende Brennstoff schneller verbraucht wird. Die Menge an hinzugefügtem Material muss aber natürlich auch immer in Relation zur Gesamtmasse gesehen werden. Da die Sonne sehr groß ist haben die Menschen da also nicht wirklich einen Einfluss drauf.

  • 05.03.19
  • 21:57
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: Ja gerne, Harald Lesch weiß schon von was er redet. Ich glaube aber fast, dass wir da der gleichen Meinung sind: Solange die Sonne noch kein Eisen produziert, brennt sie noch einigermaßen normal weiter. Nach aktuellen Berechnungen sollte das noch etwa 6 mrd Jahre dauern.
Fügt man der Sonne Masse hinzu, verkürzt sich die restliche Lebenszeit etwas. Bei der Masse der Sonne müsste das dann aber auch entsprechend viel sein um einen großen Unterschied zu machen.
Selbst wenn die Menschen meinen es wäre eine sinnvolle Idee etwas in die Sonne zu schießen wäre das vernachlässigbar wenig.
Sich über die restliche Lebenszeit gedanken zu machen halte ich aber auch nicht für wichtig. Selbst wenn die Sonne nur halb so lang weiterleben würde, kann uns das egal sein, die Menschen gibt es auch in 1 mio Jahre nicht mehr.

  • 05.03.19
  • 21:15
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: Die 6 mrd Jahre beziehen sich auf die verbleibende Zeit, die die Sonne noch so weiterbrennt wie es aktuell der Fall ist.
Wie lange ist diese Phase deiner Meinung nach denn, wenn nicht die 6 mrd Jahre, die in der Wissenschaft allgemein als richtig angesehen wird? Und hast du da auch irgendwelche Fakten, die dem zugrunde liegen oder ist das nur geraten?

  • 05.03.19
  • 20:58
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Fukushima: Gigantische Mauer aus Eis dämmt die Katastrophe ein

@Tomarr: Die Menge ist vollkommen egal. Die Sonne wiegt 2*10^30 kg, oder auch ausgeschrieben 2000000000000000000000000000 Tonnen.
Selbst wenn du da hunderte Millionen Tonnen hinzufügen würdest, würde sich nicht viel ändern. Alles was mehr Maße bewirken würde, ist dass die Schwerkraft der Sonne stärken wird, die Fussion im Inneren ebenso stärker wird und die Sonne etwas heißer und schneller fusioniert. Bis der restliche Brennstoff fusioniert ist dauert es noch etwa 6 mrd Jahre, da ist es vollkommen egal ob es 1000 Jahre mehr oder weniger sind.

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