BattSchbentzer

Zuletzt Online vor 8 Jahren

BattSchbentzer

Mitglied seit 8 Jahren

Kommentare

  • 2

    Kommentare
    geschrieben
  • 3

    Antworten
    erhalten
  • 2

    Likes
    erhalten
  • 10.11.18
  • 08:31
  • Artikel

Volkswagen soll Tesla-Konkurrenten für unter 20.000 Euro planen

@0711:
Dieser alte Hut des Stromspeicherns in Wärmeträgerölen, den niemand großtechnisch verfolgt, da die Rückgewinnung technisch aufwendig ist oder Energie benötigt. Also quasi ein Akku, den man an die Steckdose anschließen muss, damit er Strom abgibt. Tolle Lösung.

Vergleich doch mal den Hyundai Nexo (H2) und Kona (E).
Der Akku mag nur hab so groß sein, ok, aber es wird in den nächsten Jahren eine Verdopplung der Kapazität bei halbierter größe erwartet und noch wesentlich schnelleren Ladezeiten, wenn das überhaupt noch nötig ist.

Bei Berg und Talfahrten Alpen / Mittelgebirgen etc. sind große Rekuperationsspeicher nötig, um Energie zurückzugewinnen und dann am Berg die Zelle zu untersützen, bei kurzen Fahrten fährt die Brennstoffzelle garnicht mit, da sie Minuten zum Hochfahren braucht.

Im Sommer ist man Autark, in den paar Stunden Dunkelheit.
Im Winter muss man zu Hause ohnehin elektrisch zuheizen (Wärmepumpe),
dafür kann man dann die 75% Strom nutzen, die bei der H2-Umwandung (Elektrolyse, Kühlung, Kompression) verloren gehen.

Hyundai geht beim Nexo von 5000 Betriebstunden der Brennstoffzelle aus,
okay, das sind dann 300Tkm bis Totalschaden. Brennstoffzelle geschätzt über 50% der Gesamtherstellkosten.
Ein Elektroauto läuft 1Miokm und mehr, im besten Fall ist der Akku, wie früher bei Handys, auswechselbar und die Karosse aus Verbundmaterial (leicht und rostet nicht), dann braucht man nur noch ein Auto im Leben.
Das ist eine echt gute Ökobilanz.

  • 09.11.18
  • 11:45
  • Artikel
  • +2

Volkswagen soll Tesla-Konkurrenten für unter 20.000 Euro planen

@0711: Langzeitlagerung und Transport sind eben nicht gelöst !
Wasserstoff kann man nicht in nennenswerten Mengen lagern, er wird "just in time" produziert. Transportiert wird er in Diesel-LKWs, die mit 40t Gewicht 500kg Wasserstoff transportieren.
Der Energieverlust von Strom in Wassesrtsoff (700bar) und im Auto wieder zu Strom ist über 75%.
Man braucht also 4mal so viel Strom gegenüber einem Akku-Auto.
Und das auch dezentral an jeder Tanke stehen dann Stacks, die H2 machen aus Ökostrom, die kommen kaum nach um 10 Autos am Tag zu betanken.
Die Tankgeschwindigkeit ist schnell, da der H2 auch noch tiefkalt gekühlt wird, damit er sich nicht so stark erhitzt beim Aufpressen auf 700bar!!!. Kostet alles Energie
Die Akkus sind im übrigen fast gleich groß, sodass das bischen Wasserstoff immer nur ein Reichweitenverlängerer ist, der bei Fortschritten in der Akkutechnik obsolet wird.
Brennstoffzellen sind wahnsinnig teuer und reparaturanfällig.
Der Stromspeicher beim Akkuauto ist dezentralisiert in jedem Auto, dass am Netz hängt. Beim Eigenheim dient der Autoakku in Verbindung mit Photovoltaik als Hausspeicher und macht ein Einfamilienhaus nahezu autark.
Pech für die, die kein Eigenheim haben, aber die können sich erst recht kein Brennstoffzellenauto leisten, das kostet nämlich soviel wie ein Eigenheim und ist nach 100Tkm kaputt.

Mehr anzeigen

Entdecke deine Nachbarn