- 30.01.18
- 22:20
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Peinlicher Bericht über Planungschaos beim Breitbandausbau
Von den Fehlplanungen kann ich ein Lied singen. Ich wohne auf einem kleinen Dorf (ca. 150 Internetanschlüsse) und habe seit Jahren DSL2000. Am 02.08.17 habe ich VDSL beantragt, der Schaltungstermin wurde für den 23.01.18 zugesagt. Im Herbst wurden kilometerweit Straßengräben aufgerissen und Glasfaser-Speedpipes verlegt. Dann kam ein neuer Outdoor-DSLAM in's Dorf. Der Verfügbarkeitscheck zeigte 50.000 an. Am 08.01.18 stornierte die Telekom den Auftrag wegen "technischer Hürden". Kurz danach zeigte der Verfügbarkeitscheck nur noch für ca. 50% der Haushalte (im Dorf verteilt) VDSL-Verfügbarkeit an, bei mir wieder nur 2000. Reaktion der Telekom: "keine Ports mehr frei, andere waren schneller, Pech gehabt, ein weiterer Ausbau ist nicht geplant". Der Breitbandbeauftragte der Gemeinde teilte mir mit, die Telekom hätte aus wirtschaftlichen Gründen extra zu wenige Ports eingebaut, und da der Ausbau nicht gefördert wurde gäbe es keinerlei Anforderungen an den Mindest-Ausbaugrad. Tja, "wirtschaftliche Gründe" verstehe ich. ADSL2000 bringt 35€/Monat, VDSL16.000(S) keinen Cent mehr, und VDSL50.000(M) nur 40€. Ein paar pro-forma-Anschlüsse, auf der Verfügbarkeitkarte mit VDSL-Verfügbarkeit prahlen und den Netzausbau feiern. Und dutzende Kunden quälen sich weiterhin mit elend langsamen Downloads, stückweisem Seitenaufbau und Ruckelvideos wie vor Jahrzehnten. Super.
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Peinlicher Bericht über Planungschaos beim Breitbandausbau
Von den Fehlplanungen kann ich ein Lied singen. Ich wohne auf einem kleinen Dorf (ca. 150 Internetanschlüsse) und habe seit Jahren DSL2000. Am 02.08.17 habe ich VDSL beantragt, der Schaltungstermin wurde für den 23.01.18 zugesagt. Im Herbst wurden kilometerweit Straßengräben aufgerissen und Glasfaser-Speedpipes verlegt. Dann kam ein neuer Outdoor-DSLAM in's Dorf. Der Verfügbarkeitscheck zeigte 50.000 an. Am 08.01.18 stornierte die Telekom den Auftrag wegen "technischer Hürden". Kurz danach zeigte der Verfügbarkeitscheck nur noch für ca. 50% der Haushalte (im Dorf verteilt) VDSL-Verfügbarkeit an, bei mir wieder nur 2000. Reaktion der Telekom: "keine Ports mehr frei, andere waren schneller, Pech gehabt, ein weiterer Ausbau ist nicht geplant". Der Breitbandbeauftragte der Gemeinde teilte mir mit, die Telekom hätte aus wirtschaftlichen Gründen extra zu wenige Ports eingebaut, und da der Ausbau nicht gefördert wurde gäbe es keinerlei Anforderungen an den Mindest-Ausbaugrad. Tja, "wirtschaftliche Gründe" verstehe ich. ADSL2000 bringt 35€/Monat, VDSL16.000(S) keinen Cent mehr, und VDSL50.000(M) nur 40€. Ein paar pro-forma-Anschlüsse, auf der Verfügbarkeitkarte mit VDSL-Verfügbarkeit prahlen und den Netzausbau feiern. Und dutzende Kunden quälen sich weiterhin mit elend langsamen Downloads, stückweisem Seitenaufbau und Ruckelvideos wie vor Jahrzehnten. Super.