- 17.05.17
- 11:41
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StreamOn: Netzagentur startet Untersuchung gegen die Telekom
Selbstverständlich ist die Netzneutralität damit verletzt. Es werden Datenpakete aus unterschiedlichen Quellen tariflich unterschiedlich behandelt. Noch deutlicher kann man die Neutralität gar nicht verletzen. So schwer zu verstehen ist das doch gar nicht. Für StreamOn muss die Telekom zwangsläufig unterscheiden, von wo die Daten kommen und wer nicht benachteiligt werden will, muss sich beim Herrn Netzvorstehermeister anmelden und einen Gummistempel abholen.
Den Netzbetreiber hat es nicht zu interessieren, von welchem Anbieter die Daten kommen, die ich als Kunde anfordere, netzneutral heißt ganz klar, dass der Netzbetreiber nicht in die Daten hineinschauen soll oder noch besser das nicht darf.
Die Streaminganbieter gehen mit der "Registrierung" eine geschäftliche Beziehung mit dem Netzbetreiber ein, damit ist das "Tor zur Hölle" ja auch schon geöffnet. Und wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, gehen auch die StreamOn- Premium- Dienste nicht mehr? Na super, also darf man halt von Anfang an nur die Premium- Dienste nutzen. Das wird doch sicher niemand "mißbrauchen", nur weil er den Profit steigern will, oder?
Lustigerweise wäre es technisch ohne weiteres möglich, generell alle Videostreams nicht aufs Datenvolumen anzurechnen. Aber eine solche kundenfreundliche Verletzung der Netzneutralität wird natürlich nicht angeboten oder vorgeschlagen. Ein dreifaches Hurrah auf den nicht vorhandenen Sachverstand einiger Kommentatoren hier, so etwas ist der Grund, warum wir hier in Deutschland immer noch "Flatrates" verkauft bekommen, die bestenfalls lächerlich sind und natürlich den Namen nicht verdienen. Ein Auto hat dann eine Kilometerflatrate auch ohne Treibstoff im Tank, weil man es ja immer noch unendlich weit schieben kann. Geht dann halt langsamer, gedrosselt eben.
Wir sind halt die doofen Deppen, die einfach alles mitmachen. Ist ja auch alles Neuland, selbst das Hightech- Land Österreich ist um Welten besser aufgestellt. Nach Japan oder Südkorea wollen wir gar nicht erst schauen, dort sind einfach Hexenmeister am Werk und sowas können wir Normalmenschen in Deutschland nicht. Hier werden die Datenpakete auf dem Land bekanntlich noch per Post zugestellt.
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StreamOn: Netzagentur startet Untersuchung gegen die Telekom
Selbstverständlich ist die Netzneutralität damit verletzt. Es werden Datenpakete aus unterschiedlichen Quellen tariflich unterschiedlich behandelt. Noch deutlicher kann man die Neutralität gar nicht verletzen. So schwer zu verstehen ist das doch gar nicht. Für StreamOn muss die Telekom zwangsläufig unterscheiden, von wo die Daten kommen und wer nicht benachteiligt werden will, muss sich beim Herrn Netzvorstehermeister anmelden und einen Gummistempel abholen.
Den Netzbetreiber hat es nicht zu interessieren, von welchem Anbieter die Daten kommen, die ich als Kunde anfordere, netzneutral heißt ganz klar, dass der Netzbetreiber nicht in die Daten hineinschauen soll oder noch besser das nicht darf.
Die Streaminganbieter gehen mit der "Registrierung" eine geschäftliche Beziehung mit dem Netzbetreiber ein, damit ist das "Tor zur Hölle" ja auch schon geöffnet. Und wenn das Datenvolumen aufgebraucht ist, gehen auch die StreamOn- Premium- Dienste nicht mehr? Na super, also darf man halt von Anfang an nur die Premium- Dienste nutzen. Das wird doch sicher niemand "mißbrauchen", nur weil er den Profit steigern will, oder?
Lustigerweise wäre es technisch ohne weiteres möglich, generell alle Videostreams nicht aufs Datenvolumen anzurechnen. Aber eine solche kundenfreundliche Verletzung der Netzneutralität wird natürlich nicht angeboten oder vorgeschlagen. Ein dreifaches Hurrah auf den nicht vorhandenen Sachverstand einiger Kommentatoren hier, so etwas ist der Grund, warum wir hier in Deutschland immer noch "Flatrates" verkauft bekommen, die bestenfalls lächerlich sind und natürlich den Namen nicht verdienen. Ein Auto hat dann eine Kilometerflatrate auch ohne Treibstoff im Tank, weil man es ja immer noch unendlich weit schieben kann. Geht dann halt langsamer, gedrosselt eben.
Wir sind halt die doofen Deppen, die einfach alles mitmachen. Ist ja auch alles Neuland, selbst das Hightech- Land Österreich ist um Welten besser aufgestellt. Nach Japan oder Südkorea wollen wir gar nicht erst schauen, dort sind einfach Hexenmeister am Werk und sowas können wir Normalmenschen in Deutschland nicht. Hier werden die Datenpakete auf dem Land bekanntlich noch per Post zugestellt.