Schnetzelmaster

Zuletzt Online vor 8 Monaten

Schnetzelmaster

Mitglied seit 10 Jahren

Kommentare

  • 21

    Kommentare
    geschrieben
  • 9

    Antworten
    erhalten
  • 27

    Likes
    erhalten
  • 17.05.24
  • 10:13
  • Artikel
  • +1

Telekom-Chef hält flächendeckendes Mobilfunknetz für unrealistisch

Die spannende Frage ist, wie man das Mobilfunknetz betrachtet. Ist es ein Hilfsmittel, um Geld zu verdienen, oder ist es Infrastruktur? Je nachdem, wie man diese Frage beantwortet, kommt man zu verschiedenen Ergebnissen, was verhältnismäßig und praktisch umsetzbar ist. Dass die Telekom nur so hoch springt, wie sie muss, ist in dem Zusammenhang nachvollziehbar, aber als Bürger unbefriedigend.
Meiner Erfahrung nach bekommen das viele Länder mit schlechteren Voraussetzungen deutlich besser hin. Schweiz, Österreich, Finnland, Vietnam, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.
Ich persönlich finde den Ansatz möglichst überall einen Notruf absetzen zu können, auch in automatischer Form als Datensatz, erstrebenswert.
Darüber hinaus spielt der Mobilfunk auch bei der Standortwahl eine wirtschaftliche Rolle, da man für Internet inzwischen fast immer eine Redundanz als Notfallkonzept benötigt. Selbst in der Landwirtschaft brauchen moderne Traktoren sehr häufig eine Datenverbindung. Aus meiner Sicht sprechen deutlich mehr Gründe für den Ausbau als dagegen.

  • 28.04.24
  • 16:45
  • Artikel

Lieferando: Kunden müssen ab jetzt Gebühren fürs Bezahlen zahlen

@James8349: Es würde ja reichen sie nicht zu erhöhen und damit die Bedingungen, zu denen die Vereinbarung zustande gekommen ist, aufrecht zu erhalten. Sobald die Leistung, die Lieferando erbringt, teurer wird, kommt sie auf den Prüfstand. Das ist nunmal in der Natur einer Preiserhöhung, dass sie auch Kunden abschrecken kann. Wenn ein Restaurant es schafft einen ähnlichen Service (Onlineportal zum bestellen, vielleicht mit leichten Komforteinbußen) günstiger anzubieten, als es Lieferando kann, dann fragt man sich doch zwangsläufig, wie das trotz Skalierungsvorteilen für Lieferando möglich ist und inwiefern die Preserhöhung gerechtfertigt ist.
Auch der bestellende Kunde entscheidet sich ja bewusst, ob Lieferando ihm einen ausreichenden Vorteil bietet, unabhängig davon, was der Lieferfahrer sagt.

  • 27.04.24
  • 12:23
  • Artikel
  • +1

Lieferando: Kunden müssen ab jetzt Gebühren fürs Bezahlen zahlen

@Mondays4Diesel: Das Problem ist ja nicht, dass Lieferando Gebühren für ihren Service verlangt, sondern die Höhe der Gebühren. Wenn die Gebühren erhöht werden, müssen sowohl Kunden als auch Restaurantbetreiber für sich entscheiden, ob das Preis-/Leistungsverhältnis noch stimmt. Das gilt auch für Edeka.

  • 27.10.23
  • 16:28
  • Artikel
  • +2

E-Autos: Reparaturen sind deutlich teurer, dafür gibt es weniger Unfälle

@Frankenheimer: Du kannst als Werkstatt nicht einfach das E-Auto im Wasserbad versenken, nur weil der Außenspiegel abgefahren ist. Es gibt Herstellervorgaben, wie bei jedem Unfall zu verfahren ist. Danach orientiert sich dann sowohl das Gutachten als auch die nach der Reparatur eingereichte Rechnung. Abweichungen nach oben sind durchaus üblich, aber nicht beliebig hoch. Keine Versicherung hat Geld zu verschenken.
Dauert die Reparatur vielleicht länger, weil es nicht genügend qualifiziertes Personal für Hochvoltsysteme gibt? Wahrscheinlich (Aber auch da darf man nur ein paar Tage mehr für einen Mietwagen abrechnen). Kostet es einfach mehr, weil ein E-Auto durchschnittlich mit mehr Assistenzsystemen ausgestattet ist? Wahrscheinlich. Ist der ganze Umgang mit einem verunfallten E-Auto deutlich aufwendiger, weil viele Brandschutzbestimmungen zu berücksichtigen sind? Definitv. Einen Verbrenner kann ich abschleppen, eine Plane drüber werfen und irgendwo in die Ecke stellen. Einige Bestimmungen sind übervorsichtig, aber das ist bei "neuer" Technologie immer so und pendelt sich dann ein.
Nachdem Autos in den letzten Jahren eher reparaturfreundlicher geworden sind, wendet sich das gerade wieder ins Gegenteil, das ist bei allen Autos unabhängig vom Antriebskonzept zu beobachten.

  • 15.12.20
  • 04:48
  • Artikel

"Erpressung": Weil der Inhalt nicht passt, sägt Nvidia einen Tester ab

@venture: Der Deal zwischen Hardware Unboxed und Nvidia war ein Review, keine Werbung. Hardware Unboxed bekommt eine Grafikkarte und verpflichtet sich damit ein Video zu erstellen, was seine knapp 700000 Abonennten erreicht. Der Inhalt wird aber nicht vorgegeben. Das ist deswegen Praxis, weil man glaubwürdige Urteile bekommt, was mehr Reichweite schafft als Werbung. Der "bequeme" Weg führt alleine scheinbar nicht ans Ziel, sonst wäre dieser Deal nicht gängige Praxis.
Nvidia macht das, weil es ein Standbein der Vermarktung ihrer Produkte ist, sie haben sogar mit einem Zitat von Hardware Unboxed auf ihrer eigenen Website für die 3000er Grafikkarten geworben. Klingt für mich nicht nach Wohlfahrt und auch nicht nach unvorteilhafter Werbung.
Wenn Nvidia Einfluss auf den Inhalt nehmen will, nennt sich das Sponsored Content und muss eben bezahlt werden.
Abgesehen davon ist es doch in unserem Interesse, dass über Hardware möglichst neutral berichtet wird, oder nicht?

  • 28.11.20
  • 16:22
  • Artikel

Krisen-Boom: Amazon stellt in 10 Monaten 400.000 neue Mitarbeiter ein

@jackii: Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ist es nicht so gewesen, dass sich Amazon ziemlich massiv dagegen gewehrt hat ein Händler zu sein, damit sie eben nicht nach Tariflohn im Einzelhandel bezahlen müssen, weil die Tarife in der Logistik deutlich niedriger sind? Und auch bei Amazon gibt es Leiharbeit und ausgelagerte Logistikpunkte, die Tarifverträge nicht berücksichtigen müssen.

  • 28.11.20
  • 16:15
  • Artikel

Krisen-Boom: Amazon stellt in 10 Monaten 400.000 neue Mitarbeiter ein

@Eagle02: Gutes Beispiel, wie man auch im Einzelhandel dem Onlinehandel etwas entgegensetzen kann. Innovationen werden da tatsächlich oft verpennt, da gäbe es noch viel Potenzial. Dennoch dürfte das für einen Schuhladen nur in der Coronazeit als Notfallplan funktionieren. Jemand muss zum Kunden fahren (Kosten für Auto, Benzin, Stundenlohn etc.) und den Kunden beraten, bis er sich für eine Größe entschieden hat (Stundenlohn). Sicher besser als nichts, aber die Marge dürfte da schon sehr dünn werden.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Amazon in Deutschland annähernd keine Steuern zahlt. Da kommt man als kleiner Einzelhändler schwer gegen an, egal wie innovativ Du bist.

  • 04.11.20
  • 21:39
  • Artikel
  • +1

Gesetz kommt: Hersteller müssen Kunden Updates bereitstellen

@Tomelino: Das ist ein Missverständnis. Ich ertappe mich oft dabei zu glauben, dass Gesetze für mich, also den Bürger, gemacht werden. Das stimmt selten.
Für die Unternehmen, in denen viele dieser Politiker später landen, sind alle 4 Beine dran an dem Tisch.

  • 02.11.20
  • 02:24
  • Artikel
  • +3

Mit dem iPhone 12 erschwert Apple Reparatur durch Dritte noch mehr

@mil0: Es gab schon Versuche originale Kameras von 2 Baugleichen iPhone 12 untereinander zu tauschen, auch das geht nicht. Es ging hier wohlgemerkt um die Hauptkamera, FaceID ist hier nicht relevant.
Eine Warnung bei nicht verbauten Originalteilen fänd ich hilfreich, aber ich möchte nicht, dass Apple daraufhin den Funktionsumfang einschränkt und das passiert beim iPhone 12 ja (Stand heute) unabhängig davon, ob es ein Originalteil ist oder nicht.
Option 1: Ich habe ein "Fake" Ersatzteil erhalten und ich wollte ein Originalteil. Das kann ich dann mit dem Händler/Reparaturshop klären.
Option 2: Ich wollte explizit ein billigeres Teil, weil das Handy schon älter ist etc.
In beiden Fällen wäre eine Warnung ohne Funktionseinschränkung absolut ausreichend, um mich vor dem "Risiko" zu warnen.

  • 19.10.20
  • 22:46
  • Artikel
  • +2

Microsoft Surface Duo: Akku bläht sich schon kurz nach dem Kauf auf

Viele haben sich beim Surface Duo ja einen größeren Akku gewünscht, aber so war das sicher nicht gemeint...

Mehr anzeigen

Entdecke deine Nachbarn