- 29.08.26
- 13:10
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Windows 11 für ARM: Microsoft meldet über 7000 kompatible Apps
@DRMfan^^: Du vermischst zwei Ebenen. Typischerweise besteht ein solches Software-Produkt (es gibt hier verschiedene Paradigmen wie MVC) aus verschiedenen Teilprojekten, die miteinander interagieren, dem GUI-Code, der sagt, wo welcher Button hinkommt, einem Dokument-Modell, was die Datenstrukturen eines Dokuments verwaltet (z.B. einer Photoshop-Projekt-Datei), und dem relativ mathematischen/logischen Teil, der die ganzen Pixeldatenmanipulationen vornimmt, irgendwelche Filter anwendet, etc.
Das Betriebssystem und die CPU-Architektur sind zwei verschiedene Ebenen, die nicht unbedingt so viel miteinander zu tun haben für diejenigen, die die Anwendung programmieren.
Hauptsächlich der GUI-Code (und solche Sachen wie Drucken, Rendering, Dateien aufrufen, Netzwerk etc.) ist betriebssystemspezifisch, Adobe wird seine proprietären Abstraktionslayer für viele GUI-Komponenten haben, um möglichst viel Code zu teilen, aber am Ende sind es auf Windows vermutlich Win32-API Aufrufe (Microsoft hat noch andere GUI-APIs), die dem Fenster sagen, was sein Titel ist, einen Datei öffnen/speichern Dialog aufrufen, eine Hinweisbox rendern usw. und vermutlich DirectX Aufrufe um irgendwelche anderen Sachen performant zu rendern. Für diesen Code ist es egal, ob dein Target Win-x86 oder Win-ARM ist. Die API-Header von Microsoft sind die gleichen. Hier gibt es also wenig zu tun.
Wenn überhaupt etwas CPU-Architektur-spezifisch ist (ein modernes C/C++-Programm ist nur architekturspezifisch, wenn man bewusst nicht-portable Funktionen nutzt), dann in erster Linie der mathematische Teil von Photoshop, der Code, der irgendwelche Algorithmen auf Pixel-Daten anwendet. Hier willst du vielleicht auf x86-64 SSE, AVX, etc. benutzen für bessere Performance. Und auf ARM analog NEON, SVE, SME, etc. Hier hast du also für die gleiche Funktionsdeklaration (wende Filter x auf Bildbereich y an) eine x86-Implementierung oder eine ARM-Implementierung. Aber solcher Code ist in der Regel sehr wenig betriebsystemspezifisch. Wenn du das also schon für Android, Mac oder iOS für ARM geschrieben hast, dann kannst du diesen mathematischen Code ohne große Anpassung in dein Windows for ARM Projekt ziehen.
TL;DR: Windows-x86-64 GUI-Code + betriebssystemunspezifischer, architekturunspezifischer Dokumentlogikcode + betriebssystemunspezfischer ARM Berechnungscode ~= Windows-ARM Projekt (mit vielleicht etwas Arbeit in Randfällen, wo Sachen vermischt werden, etwa wo du architekturspezifischen x86-SSE-Code in der gleichen Funktion mit windowsspezifischem DirectCompute-Code hast, falls Adobe diese GPU-Compute-API viel nutzt).
Eine x86-Anwendung ist deshalb nicht direkt für alle Betriebsysteme auf x86 geeignet. Wenn sie nur für WinAPI oder MFC geschrieben ist, läuft sie erstmal nur auf Windows (wenn sie aber für ein Crossplattform-GUI-Kit wie GTK oder Qt geschrieben ist, wie viele Crossplattform FOSS Projekte, läuft sie nahezu ohne Anpassungen auf allen Desktopsystemen von Windows über GNU/Linux, MacOS bis FreeBSD und Haiku).
Was deinem Windows for IoT fehlt (und warum jemand das für Desktop nutzen wollen würde) weiß ich nicht, wenn ich raten müsste, würde ich sagen, DirectX-Teile.
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US-Armee installiert nukleare Mikroreaktoren auf Stützpunkten
Wenn etwas funktionierendes bei rauskommt, was im zivilen Sektor kopiert werden kann, dann will ich nichts gesagt haben. Basierend auf den Erfahrungen mit dem aktuellen Kabinett rechne ich aber stark damit, dass das einfach ein Milliardengrab wird, was irgendwann schweigend eingestellt wird, bevor die Tauglichkeit bewiesen wurde.
Jetzt NRW: Weiteres Umspannwerk sabotiert, Kraftwerke abgeschaltet
@f.a.it.h.far.a.sulo: Solche Plastikkarten brennen halt nicht besonders gut. Das ist jetzt nichts neues, die sind aus Polycarbonat (brennt erst bei deutlich über 400 Grad). Bücher übrigens auch nicht, wenn man sich nicht etwas anstrengt, weil die Luft nicht gut an die eng anliegenden Seiten kommt. Von Anis Amri gibt es übrigens ein posthum veröffentlichtes Bekennervideo zum IS, warum sollte er seinen Perso also nicht als Bekenntnis am Tatort lassen?
Warum sollte eine Talkshow den Busfahrer wollen? Deine Infos zu diesem Vorfall sind veraltet. Der ursprüngliche Bericht, er hätte die Drohne runtergeholt war falsch, er hat sie Stunden später gefunden.
Deutschland ist derzeit überhaupt nicht kriegsbereit. Es ergibt wenig Sinn, jetzt irgendwelche Anlässe zu erfinden weil Deutschland derzeit an überhaupt keinem direkten Kriegseintritt interessiert ist. Die Vorbereitung zur Kriegsfähigkeit läuft bereits seit der letzten Regierung, die braucht auch keine neuen Vorfälle, an der abstrakten Bedrohungslage mit der die Hochrüstung begründet wird, hat sich ja nichts geändert und die Hochrüstung läuft auch längst.
Jetzt NRW: Weiteres Umspannwerk sabotiert, Kraftwerke abgeschaltet
@Desoxyribonuklein: Die großen, zentralisierten Erzeuger in DE sind alles fossile Kraftwerke (seitdem die AKWs abgeschaltet sind). Ein Angriff auf diese ergibt viel mehr Sinn zur Destabilisierung des Netzes weil ein einziger Angriff einen größeren Erzeuger trifft, weil die Trägheit der Turbinen wichtig für die Netzstabilisierung ist, weil der Controller weniger mit ihrem Ausfall rechnet (verlässliche Grundlast), während bei Windkraftanlagen von vornherein mit unsicherer Erzeugung kalkuliert wird...
Staubsauger filmt Affäre: Mann gewinnt Scheidung, landet im Gefängnis
Fehlanreiz im Rechtssystem. Wenn der Staat sich aus persönlichen Ehefragen raushalten würde (z.B. indem er einseitig beantragte Scheidungen erlaubt und nicht soetwas albernes wie zivilrechtlichen Schadensersatz für Untreue regelt), gäbe es auch keinen Anreiz irgendetwas aufzuzeichnen, was man gar nicht aufzeichnen darf, um etwas beweisen zu müssen, was man mit legalen Mitteln scheinbar nicht beweisen kann.
Wichtiges Umspannwerk in Brandenburg mit Sprengstoff beschossen
@Mactaetus: 9/11 war kein Inside Job. Die Biographien der Täter sind hervorragend dokumentiert. Es gibt auch keinen vernünftigen Grund einen solchen Anschlag zu fälschen, wie wir in der Amtszeit Trump II (Venezuela, Iran) sehen (oder in diversen kleineren Interventionen zwischendurch), können imperialistische Regierungen Kriege auch einfach ohne vernünftigen Grund anzetteln.
Windows-Lizenz im PC-Preis? Eine Kampagne fordert Rückzahlung
@Twinks: Das wäre ein Argument, wenn Microsoft keine marktbeherrschende Stellung auf dem OEM-PC-Markt hätte, und es realistische Wahlfreiheit für User in dieser Sache gäbe. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall, siehe zahllose erfolgreiche Verfahren gegen Microsoft wegen Ausnutzung dieser marktbeherrschenden Stellung.
Windows 11 für ARM: Microsoft meldet über 7000 kompatible Apps
@DRMfan^^: Du vermischst zwei Ebenen. Typischerweise besteht ein solches Software-Produkt (es gibt hier verschiedene Paradigmen wie MVC) aus verschiedenen Teilprojekten, die miteinander interagieren, dem GUI-Code, der sagt, wo welcher Button hinkommt, einem Dokument-Modell, was die Datenstrukturen eines Dokuments verwaltet (z.B. einer Photoshop-Projekt-Datei), und dem relativ mathematischen/logischen Teil, der die ganzen Pixeldatenmanipulationen vornimmt, irgendwelche Filter anwendet, etc.
Das Betriebssystem und die CPU-Architektur sind zwei verschiedene Ebenen, die nicht unbedingt so viel miteinander zu tun haben für diejenigen, die die Anwendung programmieren.
Hauptsächlich der GUI-Code (und solche Sachen wie Drucken, Rendering, Dateien aufrufen, Netzwerk etc.) ist betriebssystemspezifisch, Adobe wird seine proprietären Abstraktionslayer für viele GUI-Komponenten haben, um möglichst viel Code zu teilen, aber am Ende sind es auf Windows vermutlich Win32-API Aufrufe (Microsoft hat noch andere GUI-APIs), die dem Fenster sagen, was sein Titel ist, einen Datei öffnen/speichern Dialog aufrufen, eine Hinweisbox rendern usw. und vermutlich DirectX Aufrufe um irgendwelche anderen Sachen performant zu rendern. Für diesen Code ist es egal, ob dein Target Win-x86 oder Win-ARM ist. Die API-Header von Microsoft sind die gleichen. Hier gibt es also wenig zu tun.
Wenn überhaupt etwas CPU-Architektur-spezifisch ist (ein modernes C/C++-Programm ist nur architekturspezifisch, wenn man bewusst nicht-portable Funktionen nutzt), dann in erster Linie der mathematische Teil von Photoshop, der Code, der irgendwelche Algorithmen auf Pixel-Daten anwendet. Hier willst du vielleicht auf x86-64 SSE, AVX, etc. benutzen für bessere Performance. Und auf ARM analog NEON, SVE, SME, etc. Hier hast du also für die gleiche Funktionsdeklaration (wende Filter x auf Bildbereich y an) eine x86-Implementierung oder eine ARM-Implementierung. Aber solcher Code ist in der Regel sehr wenig betriebsystemspezifisch. Wenn du das also schon für Android, Mac oder iOS für ARM geschrieben hast, dann kannst du diesen mathematischen Code ohne große Anpassung in dein Windows for ARM Projekt ziehen.
TL;DR: Windows-x86-64 GUI-Code + betriebssystemunspezifischer, architekturunspezifischer Dokumentlogikcode + betriebssystemunspezfischer ARM Berechnungscode ~= Windows-ARM Projekt (mit vielleicht etwas Arbeit in Randfällen, wo Sachen vermischt werden, etwa wo du architekturspezifischen x86-SSE-Code in der gleichen Funktion mit windowsspezifischem DirectCompute-Code hast, falls Adobe diese GPU-Compute-API viel nutzt).
Eine x86-Anwendung ist deshalb nicht direkt für alle Betriebsysteme auf x86 geeignet. Wenn sie nur für WinAPI oder MFC geschrieben ist, läuft sie erstmal nur auf Windows (wenn sie aber für ein Crossplattform-GUI-Kit wie GTK oder Qt geschrieben ist, wie viele Crossplattform FOSS Projekte, läuft sie nahezu ohne Anpassungen auf allen Desktopsystemen von Windows über GNU/Linux, MacOS bis FreeBSD und Haiku).
Was deinem Windows for IoT fehlt (und warum jemand das für Desktop nutzen wollen würde) weiß ich nicht, wenn ich raten müsste, würde ich sagen, DirectX-Teile.
Windows 11 für ARM: Microsoft meldet über 7000 kompatible Apps
@DRMfan^^: In einer gut organisierten Codebase erfordert die Unterstützung von ARM lediglich das Hinzufügen einer weiteren Build Konfiguration. Adobe muss ARM ohnehin bereits unterstützen, da ARM seit bald 6 Jahren die CPU-Architektur der Apple Laptops ist, d.h. von den Funktionen, die so maschinennah sind, dass es überhaupt Sinn ergibt nicht-portablen, CPU-Architektur-spezifischen Code zu schreiben (z.B. irgendwelche Vektorberechnungen), gibt es bereits ARM-Varianten. Davon abgesehen unterstützt Adobe auch Android, was von ARM-Geräten dominiert ist, sowie iOS. Unter der Mitberücksichtigung von Smartphones und Tablets, und Apples ca. 8% globalem Desktop-Marktanteil, ist ARM bereits die dominante CPU-Architektur im Consumer-Bereich.
Automatische Verriegelung: BMW will Dooring-Unfälle aktiv unterbinden
@Robin02: Die StVO mag das sagen, aber viele Fahrradfahrer halten sich instinktiv rechts aus verständlichem Wunsch, möglichst viel Abstand zu den beweglichen Autos zu haben, die auf der Gegenspur überholen und in die eigene Richtung rüberziehen oder einen selbst in der eigenen Spur oft mit wenig Abstand von links überholen. Die Dooring-Gefahr ist ja gerade dadurch tückisch, dass man die Gefahr von unbewegten Autos unterschätzt.
Die Lösung für Verkehrssicherheit sehe ich in erster Linie in der Infrastruktur. Wenn die verschiedenen Fahrzeugarten durch mehr als nur ein bisschen Farbe getrennt (sehr schön jüngst in Rotterdam gesehen, wie man auch bauen kann), dann kommen sie einander auch nicht in die Quere.
Disc rein, digital raus: Xbox schaltet Feature für alte Datenträger frei
@bigspid: Man könnte mit einem programmierbaren Laser hinter der Presse in einem Fließbandprozess einen kleinen Strichcode in einen unbeschriebenen Teil der Oberfläche brennen. Muss ja nur irgendetwas sein, woraus ein proprietäres Laufwerk 60 Bit Information oder so lesen kann. Wenn man eine geheime pseudozufällige Zahlenfolge nimmt und im Online-Dienst die gedruckten Zahlen-Spiel-Paare hinterlegt, sehe ich nicht wie man da erfolgreich per Raten gültige Kopien erzeugen könnte.