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  • 05.06.11
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Folgen der japanischen Katastrophe schlagen durch

@bgmnt: Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Aber nun ja, mal kurz aus Tokyo meine unwesentliche Meinung als fast nicht Betroffener. Weißt Du, sorry, wenn ich gleich zum Du übergehe, hier schaut jeder ganz gespannt auf die Nachrichten und die aktuellen Messwerte der Radioaktivität. Die liegen hier in Tokyo derzeit bei 0,063 Mikrosievert pro Stunde. In der Nachbarpräfektur, ca. 30 km von hier, hat man in den Teeblättern deutlich erhöhte Werte gemessen, die 10% über dem erlaubten Limit liegen, heute hat man sogar Plutonium nachgewiesen. Klar, das Wasser in und um Fukushima leuchtet aus sich selbst heraus, der Fisch ist belastet, Gemüse aus den um Fukushima liegenden Anbaugebieten darf nicht mehr verkauft werden, in den Schulen werden die Böden ausgetauscht, weil sie zu hoch belastet sind. Ich weiß nicht, wo Du Deine Informationen her hast, ich sitze fast an der Quelle und wenn ich das so sehe, nun ja, allmählich fange auch ich an, mir Gedanken zu machen. In einem Jahr wohnen in und um Fukushima maximal Kakerlaken. Und durch die Kernschmelzen in drei Reaktoren kommt schon ein wenig viel Radioaktivität in die Luft. Frage: Wie käme es sonst zu den erhöhten Werten? Wieso wird die Evakuierungszone immer weiter ausgedehnt. Bitte, vorm Schreiben Gehirn einschalten. Danke.

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