Immer mehr Beschäftigte fast jederzeit erreichbar
@Gast59222: Wir leben nicht um Freizeit zu haben, sondern um uns in der Evolution als Menschheit gemeinsam etwas zu erarbeiten. Es geht immer um das "Besserwerden", nie stehen zu bleiben. "Wer rastet der rostet" und ich führe das weiter "Wer rostet stirbt, wird aussortiert". Die eigentlichen Schmarotzer sind die, die sich herausnehmen Arbeit und Beruf strikt zu trennen, in einer Zeit, in der das konsequenterweise nicht mehr möglich ist, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. Und jedes Unternehmen lebt nun mal von der Konkurrenzfähigkeit, das ist die Existenzberechtigung des Arbeitnehmers - die gleiche Existenzberechtigung, wie wenn er selbstständig oder Freiberufler wäre, und sich selbst um sein täglich Brot Gedanken machen müsste. Das Wort "Beruf" kommt von "Berufung", und heißt nichts anderes als das man wie geboren für einen Job sein sollte um ihn auszuüben. Es sollte sich also jeder erstmal den passenden Job suchen, der ihn erfüllt, für den er lebt und den er leidenschaftlich gern tut, bevor er jammert und sich nach abends von der (ungeliebten) Arbeit zurückziehen will. Es gibt für jeden so einen Job, ich spreche aus Erfahrung. Die Mühe, die sich jeder machen sollte, ist ihn zu finden. Wenn die Arbeit nicht mehr als Muss empfunden wird, ist man auch gerne bereit sich über die vertraglichen Arbeitsstunden hinaus zu engagieren, in Erreichbarkeit, Überstunden und Wochenendarbeit. Das wird honoriert, ganz automatisch, man bekommt berufliche Aufstiegschancen offeriert und wird diese wiederum mit Freude annehmen, und mehr Geld auch verdienen. Was aber heute zu 90% in Deutschland der Fall ist, dass jeden seine Arbeit nervt, man den Feierabend herbeisehnt und sich dann noch beschweren muss, dass der Arbeitgeber ein bißchen mehr Engagement einfordert, um dem Unternehmen die Existenz zu sichern. Arbeitgeber haben wegen unmotivierter Arbeitnehmer wesentlich mehr Sorgen als ihr euch das zurecht malt. Und die Hohe Zahl an Insolvenzen wird nicht von den Arbeitgebern, sondern hauptsächlich von den Arbeitnehmern verschuldet. Debatten um Managergehälter und Finanz-Krisen-Verschuldende wird in der Presse hochgekocht, weil das Arbeitnehmer nun mal gerne lesen und, die Zeitungen dadurch kaufen...
Fazit: Wer sich wegen solcher Dinge beschwert sollte sich erst in die Lage des anderen versetzen, und zwar nicht oberflächlich, sondern tiefergehend. Wenn der eigene Job zu wenig Erfüllung gibt, sollte man eine strikte Umorientierung planen, statt auf der faulen Haut herumliegen und Anrufe vom Chef jammern. Ich appeliere an alle, sich darüber einmal Gedanken zu machen - Wir leben im Jahr 2010 und die Zeiten sind andere als früher, in der vieles langsamer laufen durfte! Passt euch an! Jeder kann effizient in einer schnellen Zeit leben und arbeiten ohne Burn-Out zu bekommen, das erfordert lediglich Selbstreflexion und Disziplin.
Und: Nein, ich bin nicht Arbeitgeber! Nicht mal Führungskraft!
Kommentare
5
Kommentare
geschrieben
2
Antworten
erhalten
0
Likes
erhalten
Immer mehr Beschäftigte fast jederzeit erreichbar
@DON666: Die nächste Frechheit. Wegen einer Meinung, die alles andere als "pervers" oder "sozialdarwinistisch" ist, mit "Führern" oder "Scientologen" verglichen zu werden. Ich bin ganz "einfacher" Arbeitnehmer.
Immer mehr Beschäftigte fast jederzeit erreichbar
@Gast59222: Auch für Kinderbetreuung/-erziehung gibt es Spezialisten oder zumeist einen Lebensabschnittsgefährten, der diese Aufgabe im Sinne der Arbeitsteilung übernehmen kann. Das sollte kein Grund sein, seinen Job nicht voll und ganz erfüllen zu können und den gestiegenen Anforderungen der modernen Arbeitswelt nachzukommen.
Immer mehr Beschäftigte fast jederzeit erreichbar
@holom@trix: Ich finde deine Aussage eine Frechheit! Um meinen Kommentar nicht noch einmal wiederholen zu müssen, verweise ich auf weiter oben: [o9] [re:10]
Flash wird fester Bestandteil von Google Chrome
@thomas.live: Wir sind auf einem guten Weg hin zu offenen Webstandards, aber die "Arbwärtskompatibilität" ist ein entscheidender Faktor für neue Produkte und Standards. Deshalb ist es die richtige Entscheidung von Google, Flash auf die einfachst mögliche Weise verfügbar zu halten. Absolut top! Das liebe ich an Google...
Immer mehr Beschäftigte fast jederzeit erreichbar
@Gast59222: Wir leben nicht um Freizeit zu haben, sondern um uns in der Evolution als Menschheit gemeinsam etwas zu erarbeiten. Es geht immer um das "Besserwerden", nie stehen zu bleiben. "Wer rastet der rostet" und ich führe das weiter "Wer rostet stirbt, wird aussortiert". Die eigentlichen Schmarotzer sind die, die sich herausnehmen Arbeit und Beruf strikt zu trennen, in einer Zeit, in der das konsequenterweise nicht mehr möglich ist, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. Und jedes Unternehmen lebt nun mal von der Konkurrenzfähigkeit, das ist die Existenzberechtigung des Arbeitnehmers - die gleiche Existenzberechtigung, wie wenn er selbstständig oder Freiberufler wäre, und sich selbst um sein täglich Brot Gedanken machen müsste. Das Wort "Beruf" kommt von "Berufung", und heißt nichts anderes als das man wie geboren für einen Job sein sollte um ihn auszuüben. Es sollte sich also jeder erstmal den passenden Job suchen, der ihn erfüllt, für den er lebt und den er leidenschaftlich gern tut, bevor er jammert und sich nach abends von der (ungeliebten) Arbeit zurückziehen will. Es gibt für jeden so einen Job, ich spreche aus Erfahrung. Die Mühe, die sich jeder machen sollte, ist ihn zu finden. Wenn die Arbeit nicht mehr als Muss empfunden wird, ist man auch gerne bereit sich über die vertraglichen Arbeitsstunden hinaus zu engagieren, in Erreichbarkeit, Überstunden und Wochenendarbeit. Das wird honoriert, ganz automatisch, man bekommt berufliche Aufstiegschancen offeriert und wird diese wiederum mit Freude annehmen, und mehr Geld auch verdienen. Was aber heute zu 90% in Deutschland der Fall ist, dass jeden seine Arbeit nervt, man den Feierabend herbeisehnt und sich dann noch beschweren muss, dass der Arbeitgeber ein bißchen mehr Engagement einfordert, um dem Unternehmen die Existenz zu sichern. Arbeitgeber haben wegen unmotivierter Arbeitnehmer wesentlich mehr Sorgen als ihr euch das zurecht malt. Und die Hohe Zahl an Insolvenzen wird nicht von den Arbeitgebern, sondern hauptsächlich von den Arbeitnehmern verschuldet. Debatten um Managergehälter und Finanz-Krisen-Verschuldende wird in der Presse hochgekocht, weil das Arbeitnehmer nun mal gerne lesen und, die Zeitungen dadurch kaufen...
Fazit: Wer sich wegen solcher Dinge beschwert sollte sich erst in die Lage des anderen versetzen, und zwar nicht oberflächlich, sondern tiefergehend. Wenn der eigene Job zu wenig Erfüllung gibt, sollte man eine strikte Umorientierung planen, statt auf der faulen Haut herumliegen und Anrufe vom Chef jammern. Ich appeliere an alle, sich darüber einmal Gedanken zu machen - Wir leben im Jahr 2010 und die Zeiten sind andere als früher, in der vieles langsamer laufen durfte! Passt euch an! Jeder kann effizient in einer schnellen Zeit leben und arbeiten ohne Burn-Out zu bekommen, das erfordert lediglich Selbstreflexion und Disziplin.
Und: Nein, ich bin nicht Arbeitgeber! Nicht mal Führungskraft!