Bundesagentur für Arbeit entfernt dubiose Angebote
Wenn du Stellenangebote von privaten Arbeitsvermittlungs- und Personaldienstleistungsunternehmen (Zeitarbeitsfirmen) meinst, bzw. Stellenangebote von auch einzelnen selbständigen privaten Arbeitsvermittlern und Personaldienstleistern: Die sollten in der staatlichen Jobbörse nichts zu suchen haben. Bzw. sollten sie von den konkreten Arbeitgebern mit ihren konkreten Stellenangeboten getrennt werden. Von mir aus in einer Datenbank für private Arbeitsvermittler und private Personaldienstleister, die von den "unfreiwillig Betreuten" (der AfA oder Jobcenter) nicht genutzt werden müssen (keine Pflichtauflage).
Viele Arbeitsvermittler geben vor, konkrete Stellenangebote zu haben, und Personaldienstleister (die Personalrekruiting betreiben), dass sie über passende Bewerber verfügen oder diese "liefern". Es gibt so einige private Arbeitsvermittler und Personaldienstleister, die zusammenarbeiten. Oder in einer Person ein Personaldienstleister und Arbeitsvermittler sich "vereinigt", was, glaube ich, nicht erlaubt ist. Und die verfügen dann noch über eine Datenbank im Netz, in der dann Bewerberprofile, ob legal erworben oder (mittels Täuschung) nicht legal, gespeichert und gesammelt werden. Und oft sind die Inhaber der Datenbank (meist eine weitere, scheinbar unabhängige Person) noch Kooperationspartner der Bundesagentur für Arbeit. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ich kann nicht behaupten und tue es auch nicht, dass alle privaten Arbeitsvermittler und Personaldienstleister unseriös arbeiten, aber es gibt ne Menge schwarze Schafe unter ihnen.
Und dann gibt es in der Jobbörse auch noch private andere Unternehmen, die Stellenangebote schalten, nicht weil sie eine freie Stelle zu vergeben haben, sondern um für ihre Produkte zu werben. Du bekommst, wenn du ihre angegebene Internetseite anklickst, oft Werbung ihrer Produkte zu sehen. Darunter sind z. B. gern auch Firmen, Internetfirmen, die Software und Hardware verkaufen oder auch Musik CDs etc.
Und mehrere Stellenangebote sind schlicht veraltet.
Eine Zertifizierung und bessere bzw. professionelle Überprüfung und mehr Handlungsbefugnisse für Datenschützer ist notwendig, aber eben nur ein Teil der möglichen Lösungen, um mehr Sicherheit und Datenschutz zu erlangen, bzw. Missbrauchsrisiken einzudämmen. Auch wir Bürger müssen dazu beitragen, dass unsere Daten besser geschützt werden. Die Verantwortung liegt auch, aber nicht nur bei uns.
Kommentare
2
Kommentare
geschrieben
0
Antworten
erhalten
0
Likes
erhalten
Bundesagentur für Arbeit entfernt dubiose Angebote
Wenn du Stellenangebote von privaten Arbeitsvermittlungs- und Personaldienstleistungsunternehmen (Zeitarbeitsfirmen) meinst, bzw. Stellenangebote von auch einzelnen selbständigen privaten Arbeitsvermittlern und Personaldienstleistern: Die sollten in der staatlichen Jobbörse nichts zu suchen haben. Bzw. sollten sie von den konkreten Arbeitgebern mit ihren konkreten Stellenangeboten getrennt werden. Von mir aus in einer Datenbank für private Arbeitsvermittler und private Personaldienstleister, die von den "unfreiwillig Betreuten" (der AfA oder Jobcenter) nicht genutzt werden müssen (keine Pflichtauflage).
Viele Arbeitsvermittler geben vor, konkrete Stellenangebote zu haben, und Personaldienstleister (die Personalrekruiting betreiben), dass sie über passende Bewerber verfügen oder diese "liefern". Es gibt so einige private Arbeitsvermittler und Personaldienstleister, die zusammenarbeiten. Oder in einer Person ein Personaldienstleister und Arbeitsvermittler sich "vereinigt", was, glaube ich, nicht erlaubt ist. Und die verfügen dann noch über eine Datenbank im Netz, in der dann Bewerberprofile, ob legal erworben oder (mittels Täuschung) nicht legal, gespeichert und gesammelt werden. Und oft sind die Inhaber der Datenbank (meist eine weitere, scheinbar unabhängige Person) noch Kooperationspartner der Bundesagentur für Arbeit. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ich kann nicht behaupten und tue es auch nicht, dass alle privaten Arbeitsvermittler und Personaldienstleister unseriös arbeiten, aber es gibt ne Menge schwarze Schafe unter ihnen.
Und dann gibt es in der Jobbörse auch noch private andere Unternehmen, die Stellenangebote schalten, nicht weil sie eine freie Stelle zu vergeben haben, sondern um für ihre Produkte zu werben. Du bekommst, wenn du ihre angegebene Internetseite anklickst, oft Werbung ihrer Produkte zu sehen. Darunter sind z. B. gern auch Firmen, Internetfirmen, die Software und Hardware verkaufen oder auch Musik CDs etc.
Und mehrere Stellenangebote sind schlicht veraltet.
Eine Zertifizierung und bessere bzw. professionelle Überprüfung und mehr Handlungsbefugnisse für Datenschützer ist notwendig, aber eben nur ein Teil der möglichen Lösungen, um mehr Sicherheit und Datenschutz zu erlangen, bzw. Missbrauchsrisiken einzudämmen. Auch wir Bürger müssen dazu beitragen, dass unsere Daten besser geschützt werden. Die Verantwortung liegt auch, aber nicht nur bei uns.
Bundesagentur für Arbeit entfernt dubiose Angebote
Nur noch echte Arbeitgeber in der Jobbörse der BA? Da kann ich nur
lachen!
Was ist mit denen, die z. B. ein Postfach angegeben haben
und keine echten Arbeitgeber sind? Und wie sicher ist der Abgleich
mit den Betriebsnummern? Auch nicht sicher, könnte ich beweisen, will
hier aber keine Anleitung für Nicht-Arbeitgeber einstellen.
Die Bestandsprüfung geht nicht weit genug. Unsere Daten in der
Jobbörse - und nicht nur dort - sind nicht ausreichend geschützt. Wir
"unfreiwillig Betreute" (Jobcenter / Arge) können tätig werden. Z. B.
die Jobbörse der Agentur für Arbeit beurteilen unter
http://www.crosspro-research.com/umfrage.html$ .Und uns überlegen,
wie wir unsere Daten besser schützen können.
Die neue Koalition will einen Datenschutz auf hohem Niveau. Ob sie
dabei auch an AlgII-,AlgI- und arbeitssuchende
Nichtleistungs-BezieherInnen gedacht haben?
Und da ist auch noch das Problem, dass die BA Diskriminierung und
Benachteiligung fördert. Alter und Geschlecht werden in den
Bewerberprofilen automatisiert angegeben und sind für jeden
Arbeitgeber einsehbar. Genauer: Arbeitgeber können, wenn sie Bewerber
suchen, das Alter von ...bis eingeben und so selektieren. Das
Geschlecht ist dann auch sichtbar. Das ist Diskriminierung im Vorfeld
einer Bewerbung.
Und hier ein Artikel vom Stern:
Informationssicherung Job: BA löscht unseriöse Arbeitgeber aus
Datenbank
Die Bundesagentur für Arbeit hat ca 400 unseriöse Arbeitgeber aus
ihrer Internet-Jobbörse gelöscht. Es seien teilweise gar keine
Unternehmen, sondern Einzelpersonen, die sich als Arbeitgeber
ausgegeben hätten, um nach Daten zu fischen. Das sagte ein Sprecher
der Nürnberger Behörde. Die Angebote kamen aus allen Branchen und
allen Regionen. Nun müsse im Einzelfall geprüft werden, ob dieses
Verhalten strafrechtlich relevant sei. Dabei sei die entscheidende
Frage, ob es überhaupt Geschädigte gebe.
http://www.stern.de/wirtschaft/job/ba-loescht-unserioese-arbeitgeber-
aus-datenbank-1531546.html
Absurd: Wie soll geprüft werden können, ob es Geschädigte gibt - und
die gibt es sicherlich - Datenklau -, wenn die fingierten Arbeitgeber
nicht bekannt gegeben werden und zudem die echte Adresse und
Identität der fingierten Arbeitgeber nicht bekannt ist? Wie
strafrechtlich die fingierten Arbeitgeber verfolgen? Und nebenbei
würde mich mal interessieren, ob die arbeitslose Sozialpädagogin, die
alles ins Rollen brachte, recherchiert und aufgedeckt hat, auch noch
als fingierte Arbeitgeberin in der Jobbörse der BA zu finden ist?
Na denn, mal sehen was uns das Neue Jahr so bringt.