BUND warnt vor massivem Mobilfunknetz-Ausbau
Der einzige Test, der im Hinblick auf die Unbedenklichkeit von Mobilfunkstrahlung von den Behörden und Herstellern erfolgt, ist das Testen auf biologische Gewebe-Erwärmung.
Der größte Schaden beim Einsatz kabelloser Funk-Übertragungstechniken ist nicht etwa die immer wieder gebetsmühlenartig zitierte Gewebe-Erwärmung, sondern die viel gefährlichere direkte mechanische Zertrümmerung von z.B. Erbgut u.a. Zell-Bestandteilen.
Auf dieses Problem haben einige Köpfe aus Wissenschaft und Forschung schon vor vielen Jahren hingewiesen. Es handelt sich dabei um die physikalische Tatsache, daß jede Frequenz eine ihr genau entsprechende Masse zum Schwingen bringen kann und diese bei Erreichung der Eigenfrequenz Selbiger, gepaart mit starker Amplitude, zermürben/zertrümmern kann.
Im für uns hörbaren Bereich akustischer Wellen z.B. kennt ja fast jeder den Effekt, daß ein Ton bestimmter Frequenz z.B. die Eigenfrequenz eines Gegenstandes (Schrank, Scheiben, Klappern von Teilen im Auto u.s.w.) erreicht, und diesen Gegenstand dann zum Schwingen bringt. Wirkt die Frequenz mit ausreichend starker Amplitude ein, dann kann der jeweilige mitschwingende Körper auch zerstört werden. (Beispiele gibt es ja tausendfach: Klirren von Wohnungseinrichtung beim Spiel eines Instrumentes, zerspringende Fenster bei kritischen Tönen und Baulärm, sogar Brücken, die beim Gleichschritt einer großen Menschenmasse ihre Frequenz erreichen können u.s.w.)
Im Bereich elektromagnetischer Strahlung existiert dieser Effekt genau so, nur werden hier aufgrund der ungleich höheren Frequenzen von bis zu vielen GHZ (= Milliarden!!! Schwingungen pro Sekunde) natürlich (wegen der Massen-Trägheit) nur winzige Massen in ihrer Eigenfrequenz erreicht. Diese können z.B. DNS-Bausteine biologischen Erbgutes, aber auch andere Zellbestandteile sein.
In noch höheren Frequenzspektren, wie etwa denen der ionisierenden Strahlung (Gammastrahlung, Röntgenstrahlung, sowie kurzwelligere Ultraviolettstrahlung) bestreitet wohl kaum jemand einen zerstörerischen Effekt.
Im Falle der nicht ionisierenden Radar-Strahlung bezweifelt das auch kaum ein ernst zu nehmender Physiker mehr. (Es läuft übrigens eine Sammelklage ehemaliger Bundeswehr- und NVA-Soldaten, welche über Jahre hoher Radarstrahlung ausgesetzt waren, und an deren weit überdurchschnittlicher Leukämie-Rate zweifelsfrei ein Zusammenhang von hochfrequenter Strahlung und Zellschäden nachgewiesen werden konnte. Kausalitäts-Verweigerer und KopfindenSandStecker werden natürlich auch hier noch keinen unmittelbaren Zusammenhang erkennen (wollen) und weitere Beweise fordern...
Auch wenn diese hohen Werte im alltäglichen Mobilfunk (noch) nicht erreicht werden, ist jedoch das Ursache-Wirkungs-Prinzip das Gleiche.
Ein anderes Beispiel ist das im Vergleich zu Radar, oder Mobilfunktechnik viel niederfrequentigere Sonar, welches ebenfalls Meerestiere mechanisch schädigt.
Es geht hier überhaupt nicht um Panikmache und Fortschritts-Verhinderung, sondern viel mehr um den besonnenen Umgang mit Technologien, deren Schaden für biologische Lebewesen (und die sind u.a. auch wir nun mal) ihren vermeintlichen Nutzen weitaus überwiegen können.
Bis sich Lebewesen an diese (allein von uns) aus zweifelhaften Profit- oder Bequemlichkeits-Motivationen erwachsenen Umstände etwa durch Mutation angepasst haben (wenn es überhaupt dazu kommt), wird wohl der genetische Code der meisten damit konfrontierten Lebensformen eher stark geschädigt sein. Daß auch nur dieser degenerierte Gencode dann an die Nachkommen weiter vererbt wird, scheint nur wenige Leute zu interessieren. Das ist doch noch sooooo weit entfernt. Dann schon lieber mit zig Mobiltelefonen und kabellos vernetzten Computern, Fernsehen u.a. Medien in die Zukunft...
Der traurige Witz dabei ist, daß sich die Konsumenten ja permanent einreden lassen, daß diese Entwicklung ohnehin kommen MUSS und alles andere (wie kabelgebundene Übertragungstechnik (zumindest in den Privathaushalten) Schnee von gestern ist.
Dabei könnte der Verbraucher bei konsequentem Boykott bestimmter Produkte und Trends ein unmissverständliches Zeichen setzen und jeden Hersteller in die Knie zwingen.
Das Problem erinnert stark an den Umgang mit der Gentechnik:
Man setzt mit Halbwissen (oder noch weniger) und unter dem Vorwand des nicht aufzuhaltenden Fortschrittes erst einmal eine Entwicklung in Gang, die bei genauerer und längerfristiger Betrachtung evtl. irreversible Schäden am Erbgut von Lebewesen verursachen kann. Dann kommen noch diese hinkenden Vergleiche mit der Erfindung der Dampfmaschine, des Flugzeuges u.s.w.
Es läuft wie bei fast allen Entwicklungen auf die alte Frage hinaus, was wir für Werte-Definitionen haben und welche Opfer wir für uns (und leider auch für alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten) dafür bringen wollen.
Wenn dann mal jeder mit 30 oder eher an z.B. Krebs erkrankt, setzt vielleicht mal ein Nachdenken darüber ein, ob man mal darüber nachdenken sollte. . .
Kommentare
3
Kommentare
geschrieben
3
Antworten
erhalten
0
Likes
erhalten
BUND warnt vor massivem Mobilfunknetz-Ausbau
@Amadeus:
Schön, daß dir der doppelte Boden deines Sarkasmus offenbar nicht bewußt ist:
Im Gegenteil: Im "konventionellen" Vanillepudding ist in Form von reichlich Synthetik (Aroma, Farbstoffe, modifizierte Stärke...) so ziemlich alles drin, nur eben nicht das, was einen Vanillepudding eigentlich ausmachen sollte :-)
Ach ja: Seitdem nach aktuellen Tests nun auch die stärksten Verfechter von AZO-Farbstoffen in Lebensmitteln verstummen, gelobt selbst ein Unternehmen wie HARIBO, seine Produkte von Azo-Farben auf Pflanzenfarben umzustellen. Alle Leute, die dies schon viel früher erkannt und gefordert haben, waren natürlich nur "Panikmacher" oder "ÖKO-Spinner"...
BUND warnt vor massivem Mobilfunknetz-Ausbau
@uk82:
Ich kenne die Seite sehr gut. Allerdings hast du vielleicht schon bemerkt, daß man dort keinesfalls besonnene Urteile oder Empfehlungen herausgibt.
Eine solch wichtige Problematik sollte eigentlich nach dem Grundsatz der Beweispflicht der Unbedenklichkeit gehandhabt werden. D.h., daß eine neue Technologie nur dann eine massenweise Freigabe bekommt, wenn zweifelsfrei bewiesen werden kann, daß sie KEINE kurz-, mittel- oder langfristigen Gesundheitschäden zur Folge hat.
Wir leben leider schon längere Zeit mit einem anderen Konsum-Paradigma:
Man kann jede noch so zweifelhafte Sache bewerben und in den Handel bringen, so lange keine eindeutigen Beweise für deren möglichst sehr kurzfristig erkennbare massive Schädigung von Natur bzw. Gesundheit damit einher geht. Das eine solche Herangehensweise nichts mit Offenheit für technischen "Fortschritt" (aber gesundheitlichen Rückschritt), sondern einfach nur mit Verantwortungslosigkeit, ja sogar verbrecherischer Dummheit zu tun hat, zeigen ja genug andere Beispiele. Siehe Nahrungsmittelindustrie u.ä.
BUND warnt vor massivem Mobilfunknetz-Ausbau
Der einzige Test, der im Hinblick auf die Unbedenklichkeit von Mobilfunkstrahlung von den Behörden und Herstellern erfolgt, ist das Testen auf biologische Gewebe-Erwärmung.
Der größte Schaden beim Einsatz kabelloser Funk-Übertragungstechniken ist nicht etwa die immer wieder gebetsmühlenartig zitierte Gewebe-Erwärmung, sondern die viel gefährlichere direkte mechanische Zertrümmerung von z.B. Erbgut u.a. Zell-Bestandteilen.
Auf dieses Problem haben einige Köpfe aus Wissenschaft und Forschung schon vor vielen Jahren hingewiesen. Es handelt sich dabei um die physikalische Tatsache, daß jede Frequenz eine ihr genau entsprechende Masse zum Schwingen bringen kann und diese bei Erreichung der Eigenfrequenz Selbiger, gepaart mit starker Amplitude, zermürben/zertrümmern kann.
Im für uns hörbaren Bereich akustischer Wellen z.B. kennt ja fast jeder den Effekt, daß ein Ton bestimmter Frequenz z.B. die Eigenfrequenz eines Gegenstandes (Schrank, Scheiben, Klappern von Teilen im Auto u.s.w.) erreicht, und diesen Gegenstand dann zum Schwingen bringt. Wirkt die Frequenz mit ausreichend starker Amplitude ein, dann kann der jeweilige mitschwingende Körper auch zerstört werden. (Beispiele gibt es ja tausendfach: Klirren von Wohnungseinrichtung beim Spiel eines Instrumentes, zerspringende Fenster bei kritischen Tönen und Baulärm, sogar Brücken, die beim Gleichschritt einer großen Menschenmasse ihre Frequenz erreichen können u.s.w.)
Im Bereich elektromagnetischer Strahlung existiert dieser Effekt genau so, nur werden hier aufgrund der ungleich höheren Frequenzen von bis zu vielen GHZ (= Milliarden!!! Schwingungen pro Sekunde) natürlich (wegen der Massen-Trägheit) nur winzige Massen in ihrer Eigenfrequenz erreicht. Diese können z.B. DNS-Bausteine biologischen Erbgutes, aber auch andere Zellbestandteile sein.
In noch höheren Frequenzspektren, wie etwa denen der ionisierenden Strahlung (Gammastrahlung, Röntgenstrahlung, sowie kurzwelligere Ultraviolettstrahlung) bestreitet wohl kaum jemand einen zerstörerischen Effekt.
Im Falle der nicht ionisierenden Radar-Strahlung bezweifelt das auch kaum ein ernst zu nehmender Physiker mehr. (Es läuft übrigens eine Sammelklage ehemaliger Bundeswehr- und NVA-Soldaten, welche über Jahre hoher Radarstrahlung ausgesetzt waren, und an deren weit überdurchschnittlicher Leukämie-Rate zweifelsfrei ein Zusammenhang von hochfrequenter Strahlung und Zellschäden nachgewiesen werden konnte. Kausalitäts-Verweigerer und KopfindenSandStecker werden natürlich auch hier noch keinen unmittelbaren Zusammenhang erkennen (wollen) und weitere Beweise fordern...
Auch wenn diese hohen Werte im alltäglichen Mobilfunk (noch) nicht erreicht werden, ist jedoch das Ursache-Wirkungs-Prinzip das Gleiche.
Ein anderes Beispiel ist das im Vergleich zu Radar, oder Mobilfunktechnik viel niederfrequentigere Sonar, welches ebenfalls Meerestiere mechanisch schädigt.
Es geht hier überhaupt nicht um Panikmache und Fortschritts-Verhinderung, sondern viel mehr um den besonnenen Umgang mit Technologien, deren Schaden für biologische Lebewesen (und die sind u.a. auch wir nun mal) ihren vermeintlichen Nutzen weitaus überwiegen können.
Bis sich Lebewesen an diese (allein von uns) aus zweifelhaften Profit- oder Bequemlichkeits-Motivationen erwachsenen Umstände etwa durch Mutation angepasst haben (wenn es überhaupt dazu kommt), wird wohl der genetische Code der meisten damit konfrontierten Lebensformen eher stark geschädigt sein. Daß auch nur dieser degenerierte Gencode dann an die Nachkommen weiter vererbt wird, scheint nur wenige Leute zu interessieren. Das ist doch noch sooooo weit entfernt. Dann schon lieber mit zig Mobiltelefonen und kabellos vernetzten Computern, Fernsehen u.a. Medien in die Zukunft...
Der traurige Witz dabei ist, daß sich die Konsumenten ja permanent einreden lassen, daß diese Entwicklung ohnehin kommen MUSS und alles andere (wie kabelgebundene Übertragungstechnik (zumindest in den Privathaushalten) Schnee von gestern ist.
Dabei könnte der Verbraucher bei konsequentem Boykott bestimmter Produkte und Trends ein unmissverständliches Zeichen setzen und jeden Hersteller in die Knie zwingen.
Das Problem erinnert stark an den Umgang mit der Gentechnik:
Man setzt mit Halbwissen (oder noch weniger) und unter dem Vorwand des nicht aufzuhaltenden Fortschrittes erst einmal eine Entwicklung in Gang, die bei genauerer und längerfristiger Betrachtung evtl. irreversible Schäden am Erbgut von Lebewesen verursachen kann. Dann kommen noch diese hinkenden Vergleiche mit der Erfindung der Dampfmaschine, des Flugzeuges u.s.w.
Es läuft wie bei fast allen Entwicklungen auf die alte Frage hinaus, was wir für Werte-Definitionen haben und welche Opfer wir für uns (und leider auch für alle anderen Lebewesen auf diesem Planeten) dafür bringen wollen.
Wenn dann mal jeder mit 30 oder eher an z.B. Krebs erkrankt, setzt vielleicht mal ein Nachdenken darüber ein, ob man mal darüber nachdenken sollte. . .