- 17.12.25
- 17:56
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Börsenmakler ergaunern Nanosekunden-Vorteile mit Fake-Datenpaketen
Ich finde das Thema Ultralow-Latency-Optimierungen aus technischer Sicht total spannend und hab mich daher auch schon länger damit beschäftigt. Im klassischen HFT (wie über Eurex) werden Daten in Ethernet-Frames übertragen, und die Sequenzierung dieser Pakete hat messbare Latenz-Effekte: Jede Datenpaket-Preamble legt technische Voraussetzungen für die korrekte Dekodierung fest. Wenn ein System vorzeitig eine Preamble abschickt, kann es theoretisch schneller Order-Entscheidungen an die Börse übermitteln, ohne auf vollständige Marktinfos zu warten. Technisch ist diese Vorgehensweise vergleichbar mit anderen Low-Latency-Optimierungen (z. B. Kernel-Bypass, TCP/IP-Stack-Tuning, FPGA-Paket-Manipulationen), die im HFT seit Jahren üblich sind. Der Streit entsteht eher über die Grenzen des Zulässigen. Technisch gesehen bewegen sich solche Praktiken oft im Graubereich zwischen Legalität, Marktpraxis und Reglementierung. Jeder Teilnehmer im HFT geht halt Wege die idealerweise noch neu sind und solange er nicht durch klar Protokolle/Standards/Verbote umgeht, ist das Wort "ergaunern" hier etwas irreführend.
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@BlueFrank: Bei mir gibt es immerhin einen Unterordner "optimization_guide_model_store" statt "OptGuideOnDeviceModel". Aber der hat nur rund 40MB.
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@johnvonsmith: Genau. Und das eigene Unternehmen mit all seinen Kerndaten sind dann Betatester *facepalm
Börsenmakler ergaunern Nanosekunden-Vorteile mit Fake-Datenpaketen
Ich finde das Thema Ultralow-Latency-Optimierungen aus technischer Sicht total spannend und hab mich daher auch schon länger damit beschäftigt. Im klassischen HFT (wie über Eurex) werden Daten in Ethernet-Frames übertragen, und die Sequenzierung dieser Pakete hat messbare Latenz-Effekte: Jede Datenpaket-Preamble legt technische Voraussetzungen für die korrekte Dekodierung fest. Wenn ein System vorzeitig eine Preamble abschickt, kann es theoretisch schneller Order-Entscheidungen an die Börse übermitteln, ohne auf vollständige Marktinfos zu warten. Technisch ist diese Vorgehensweise vergleichbar mit anderen Low-Latency-Optimierungen (z. B. Kernel-Bypass, TCP/IP-Stack-Tuning, FPGA-Paket-Manipulationen), die im HFT seit Jahren üblich sind. Der Streit entsteht eher über die Grenzen des Zulässigen. Technisch gesehen bewegen sich solche Praktiken oft im Graubereich zwischen Legalität, Marktpraxis und Reglementierung. Jeder Teilnehmer im HFT geht halt Wege die idealerweise noch neu sind und solange er nicht durch klar Protokolle/Standards/Verbote umgeht, ist das Wort "ergaunern" hier etwas irreführend.
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@mryx: Plus auch von mir. Nutze ich auch seit langem, top Tool.
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Versenken den Kutter und fertig.
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Was mich bei solchen Nachrichten in den letzten Jahren immer mehr wundert: Gibt es in der Industrie eigentlich keine militärische Geheimhaltung mehr beim Thema Waffenentwicklung? Noch vor 2-3 Jahrzehnten wurden Präzizionsraketen oder Stealth-Fighter unter Verschluss entwickelt und getestet. Im Golfkrieg 1990 bekam z.B. die Weltöffentlichkeit große Augen, als das Pentagon präsentierte, wie man aus größer Höhe in Lüftungsschächte der jew. Zielgebäude treffen konnte. Heute muss man damit rechnen, dass jeder fliegende Prototyp, ach was, jede bloße Konzeptskizze groß öffentlich kommuniziert wird. Und das sind ja nicht irgendwelche Leaks, sondern das ganze geschieht öffentlich über Pressemitteilungen. Da verspielt man doch auch strategische Vorteile durch das Geheimhalten seiner Möglichkeiten/Fähigkeiten. Ich versteh es einfach nicht.
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@DRMfan^^: Selbst wenn sie nicht verzichten würden. § 241a BGB zu unbestellter Ware. Du kannst sie behalten und benutzen, und der Absender darf sie nicht zurückfordern.
Urteil: Heimliches Filmen von Mitbewohnern in Privatzimmern teils legal
Unglaublich. Da hängt dir einer eine versteckte Cam in die Wohnung und weil du "nur" beim Putzen und Kochen gefilmt wurdest, wäre das nun legal. Was sind das denn bitte für Richter? Und wenn die Gesetzeslage wirklich so ein Urteil zulässt, kann es ja nur als Aufforderung an die Legislative zu verstehen sein, da endlich Klarheit zu schaffen. Jegliche ungewollte Aufnahme in Privaträumen gehört verboten. Basta!