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  • 25.06.08
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Sony: Kinoqualität für Videoprojektoren durch Laser

Das LDT Schneider System basiert auf einem komplizierten MOPA System mit Pikosekunden seeder und mehreren Versärkerstufen, die dann aus IR 1064 nm zu RGB mit Frequenzkonversion und Summenfrequenzmischung machen. Jeder einzelne Laserpuls im MHz Pulsregime wird also aus IR in drei Strahlen RGB gewandelt und dann mit optoakustischen schnellen Schaltern in geeigneter Weise gemischt und wieder zu einem Strahl zusammen geführt. Ein Scanner schreibt dann zeilenweise das Bild ohne an eine Bildebene gebunden zu sein. Egal wo ich projiziere, das Bilt ist immer scharf. Das System wird heute in Flugsimulatoren und Planetarien verwendet.
Das Sony System ist viel einfacher, weil die drei Farben direkt mit Halbleiterlasern hergestellt werden können. Die Modulation kann über den Strom erfolgen. Die Lebensdauer von 10000 Stunden ist nur der Anfang. Unter guten bedingungen werden 30000 Stunden möglich sein. Das schaffen Hochleistungs Diodenlaser heute auch. In Glasfaserkabeln zwischen den Kontinenten arbeiten Laser mehr als 40 Jahre ohne Ausfall.
Das Sony System hat alle Chancen klein leicht, sparsam und billig zu werden. Wenn sich die Technologie skalieren lässt, brauchen Kinos keine Filme mehr durch die Gegend zu schicken. Daraus ergeben sich riesige Kostenvorteile.

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