Pkw-Neuzulassungen: Elektroautos hängen Benzin und Diesel ab
Batterieelektrische Fahrzeuge dominieren zunehmend die Neuzulassungen in Deutschland. Im September erreichten reine E-Autos einen Anteil von 35 Prozent. Gleichzeitig verlieren klassische Modelle mit Benzin- oder Dieselmotor an Bedeutung.
Die Entwicklung der Zulassungszahlen seit Januar des vergangenen Jahres zeigt eine deutliche Verschiebung. Damals kamen benzinbetriebene Personenwagen noch auf 30 Prozent. Im selben Monat lag der Anteil reiner Batteriefahrzeuge bei rund 17 Prozent. Seitdem baute der Elektroantrieb seine Position deutlich aus. Der stärkste Anstieg der Kurve ist seit dem Frühjahr 2026 zu beobachten.
Ob die Branche diese zusätzliche Zeit angesichts der aktuellen Marktdaten tatsächlich bekommt, erscheint jedoch zweifelhaft. Treiber der Entwicklung sind unter anderem die Kraftstoffpreise, aber auch die technische Entwicklung, da zunehmend günstige Elektromodelle auf den Markt kommen. Optimistische Prognosen gehen davon aus, dass Ende der 2030er-Jahre in Deutschland jedes zweite Auto elektrisch fahren könnte.
Neuzulassungen ohne Abgase steigen
Während E-Fahrzeuge stark zulegen, kommen Benzin- und Dieselmotoren bei den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland laut Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes zusammen nur noch auf einen Marktanteil von 26 Prozent. Reine Benziner lagen im September bei 17 Prozent. Dieselmotoren fielen mit neun Prozent in die Einstelligkeit. Eine relativ konstante Größe bilden Hybride ohne Plug-in-Technik, die sich zuletzt bei 28 Prozent einpendelten. Plug-in-Hybride kommen auf elf Prozent.Die Entwicklung der Zulassungszahlen seit Januar des vergangenen Jahres zeigt eine deutliche Verschiebung. Damals kamen benzinbetriebene Personenwagen noch auf 30 Prozent. Im selben Monat lag der Anteil reiner Batteriefahrzeuge bei rund 17 Prozent. Seitdem baute der Elektroantrieb seine Position deutlich aus. Der stärkste Anstieg der Kurve ist seit dem Frühjahr 2026 zu beobachten.
Politik plant mehr Zeit ein
Auf politischer Ebene zeigt sich unterdessen eine etwas andere Ausrichtung. Wie Statista berichtet, haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron auf eine Aufweichung des Verbrennerverbots geeinigt. Die beiden Politiker wollen der Automobilindustrie mehr Zeit geben, um sich auf die Produktion von reinen Elektroautos umzustellen.Ob die Branche diese zusätzliche Zeit angesichts der aktuellen Marktdaten tatsächlich bekommt, erscheint jedoch zweifelhaft. Treiber der Entwicklung sind unter anderem die Kraftstoffpreise, aber auch die technische Entwicklung, da zunehmend günstige Elektromodelle auf den Markt kommen. Optimistische Prognosen gehen davon aus, dass Ende der 2030er-Jahre in Deutschland jedes zweite Auto elektrisch fahren könnte.
Quelle: Statista
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